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Firefox-Lorentz-Beta mit Out-of-Process-Plugins

Eigener Prozess für Plugins soll Firefox stabiler machen. Mozilla hat eine Betaversion seines Firefox-Projekts "Lorentz" veröffentlicht. Lorentz führt sogenannte "Out-of-Process-Plugins" ein, sorgt also beispielsweise dafür, dass Flash in einem eigenen Prozess abläuft, damit es den Browser nicht mehr zum Absturz bringen kann.
/ Jens Ihlenfeld
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Die Lorentz-Beta basiert auf Firefox 3.6.3 und erweitert die aktuelle stabile Firefox-Version um "Out-of-Process-Plugins". Dabei werden Plugins in einem eigenen, vom Browser getrennten Prozess ausgeführt, um für mehr Stabilität zu sorgen. Stürzt ein Plugin ab oder gerät aus dem Tritt, wirkt sich dies nicht länger verheerend auf den gesamten Browser aus.

Derzeit steht die Lorentz-Beta nur für Windows und Linux zur Verfügung, der entsprechende Code für Mac OS X wurde aber bereits in das Entwickler-Repository eingecheckt, so dass in Kürze auch eine entsprechende Vorabversion von Lorentz für Mac OS X folgen soll.

Darüber hinaus erlaubt es Lorentz Nutzern nach einem Plugin-Absturz, Crashreports für Plugins bei Mozilla einzureichen. Anschließend muss nur die jeweilige Seite neu geladen werden, um das Plugin neu zu starten.

Mozilla plant, die "Out-of-Process-Plugins" mit einer kommenden Version von Firefox 3.6 einzuführen. Nutzer, die die aktuelle Betaversion testen, erhalten daher automatische Updates auf künftige Versionen von Firefox 3.6.

Die Beta von Firefox Lorentz steht unter mozilla.com/firefox/lorentz(öffnet im neuen Fenster) ab sofort zum Download bereit.


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