Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 migriert VMs

Betaversion verwendet 16 CPUs und verwaltet 256 GByte RAM

Mit der aktuellen Betaversion 2.2 des kommerziellen KVM Hypervisors Enterprise Virtualization der Firma Red Hat sollen einer virtuellen Maschine (VM) bis zu 16 CPU-Kerne zugeteilt werden können. Außerdem verwaltet RHEV pro VM 256 GByte Arbeitsspeicher.

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Red Hat Enterprise Virtualization 2.2 migriert VMs

Die neue Beta 2.2 von RHEV bringt gleichzeitig den RHEL Kernel 5.5 mit, der die neuen Prozessoren 5600 und 7500 der Xeon-Reihe von Intel sowie die Opteron-Prozessoren 6100 und 4100 von AMD unterstützt. Experimente, bei denen bis zu 1 TByte RAM verwendet werden, laufen laut Andy Cathrow von Red Hat bereits.

Außerdem haben die Entwickler ein neues Migrationswerkzeug entwickelt, mit dem virtuelle Maschinen anderer Virtualisierungslösungen, etwa von VMware oder Xen, in das Open Virtualization Format (OVF) konvertiert werden können. V2V (virtual-to-virtual) basiert auf der quelloffenen Werkzeugsammlung Libguestfs und wandelt unter anderem das entsprechende Festplattenformat, beispielsweise Microsofts VHD oder VMwares VMDK, in RHEVs Cow2-Format um.

Gegenwärtig konvertiert V2V virtuelle Images von VMware und Xen mit installiertem Red Hat Enterprise Linux 3, 4 oder 5 in das mit RHEV kompatible OVF-Format. Später sollen auch mit Windows laufende virtuelle Maschinen umgewandelt werden können.

Ein endgültiger Erscheinungstermin steht noch nicht fest, die nächste Version soll aber in den kommenden Monaten erscheinen. Wer Red Hat Enterprise Virtualization gegenwärtig einsetzt, kann die Betaversion über das Red Hat Network beziehen.

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