Excel-KI: Microsoft warnt vor falschen Antworten
Microsoft erweitert seine KI-Funktionen in Excel(öffnet im neuen Fenster) durch das automatische Befüllen von Zellen. Dies solle aber nicht für Entscheidungen mit rechtlichen, regulatorischen oder Compliance-Anforderungen verwendet werden, weil es nach wie vor Genauigkeitsprobleme gebe, warnt der Hersteller. Microsoft testet die Copilot-Funktion in einer Beta seiner Tabellenkalkulation.
Die neue Funktion ermöglicht es Nutzern, Eingaben in natürlicher Sprache zu machen, die die KI zur Durchführung verschiedener Aufgaben anweisen. Benutzer können bestimmte Zellbereiche für die Analyse festlegen.
Benutzer geben "=COPILOT" gefolgt vom Prompt und optionalen Zellverweisen ein. Beispielsweise könnte die Analyse von Kundenfeedback zu Produkten die Formel "=COPILOT('Klassifiziere dieses Feedback', D4:D18)" mit entsprechenden Anpassungen des Zellbereichs beinhalten.
Die Technik basiert auf dem GPT-4.1-Mini-Modell von OpenAI. Copilot kann mit klassischen Excel-Funktionen kombiniert werden(öffnet im neuen Fenster) , einschließlich IF-Anweisungen, SWITCH-Operationen und LAMBDA-Ausdrücken. Diese Kompatibilität könnte komplexere automatisierte Arbeitsabläufe innerhalb bestehender Tabellenstrukturen ermöglichen. Microsoft teilte mit, dass die mit der KI-Funktion verarbeiteten Daten vertraulich blieben und nicht für das Training von KI-Modellen verwendet würden.
Die Betaversion richtet sich an Windows- und Mac-Nutzer, die Microsoft-365-Copilot-Lizenzen nutzen und am Beta-Channel-Programm teilnehmen. Wann die Funktion allgemein verfügbar wird, ist nicht bekannt.
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