Die Software zur Bereitstellung eines persönlichen Cloud-Services ist in der Version 1.0 erschienen. Owncloud 1.0 stellt Daten per WebDAV oder über eine Webseite bereit. Daten werden per SSL verschlüsselt übertragen. Owncloud ist Teil des Social-Desktop-Projekts, das die KDE SC enger mit dem Internet verzahnen soll.
Google hat in seinen E-Mail-Dienst Google Mail einen Betrachter für Word-Dokumente integriert. Damit lassen sich .doc- und .docx-Dateien betrachten. Nicht nur Nutzer von Google Text und Tabellen profitieren davon.
Mozilla Messaging hat seinen E-Mail-Client in der Version 3.1 veröffentlicht. Zu den Neuerungen zählen unter anderem eine Schnellfilter-Werkzeugleiste und ein verbesserter Migrationsassistent.
Das PHP-Unternehmen Zend erweitert sein Produktportfolio um den Zend Server Cluster Manager, mit dem sich mehrere Instanzen des kommerziellen PHP-Application-Servers Zend Server verwalten lassen. Das soll die Skalierbarkeit und Verfügbarkeit von Applikationen verbessern.
Microsoft hat eine dritte Plattformvorschau des Internet Explorer 9 veröffentlicht. Die Javascript-Engine des Browsers wird nochmals schneller. Der Browser unterstützt das Canvas-Element, wobei er auch hier auf Hardwarebeschleunigung zurückgreifen kann.
Abbyy hat die Version 3 seines Recognition Servers vorgestellt. Die Serveranwendung ist für Unternehmen und Behörden gedacht, die große Mengen eingescannter Dokumente verwalten und mit einer Texterkennung computerlesbar machen wollen.
Software des Unternehmens Cipsa aus dem spanischen Córdoba soll seit Jahren Schadcode enthalten, der zeitgesteuert die IT-Systeme der Anwenderfirmen lahmlegt. Der Hersteller konnte dann Rechnungen für Servicedienstleistungen schreiben. Die Polizei hat drei Manager verhaftet.
Trotz des kleinen Versionssprungs ist die jetzt veröffentlichte Version 3.6.4 von Mozillas Browser Firefox ein großes Update. Plugins werden nun in eigenen Prozessen ausgeführt, so dass sie den Browser nicht mehr zum Absturz bringen können.
Google hat in seiner Onlinetextverarbeitung "Texte & Tabellen" (Google Docs) nun eine Funktion freigeschaltet, mit der Texte aus hochgeladenen Bildern und PDFs erkannt und in editierbaren Text umgewandelt werden.
Mit dem Skypekit bietet Skype ein neues Entwicklerkit an, mit dem sich Skype in eigene Applikationen und Geräte integrieren lässt. Der Skype-Client wird dann nicht mehr benötigt.
Elgato hat die Version 1.1 seiner EyeTV-App für das iPad von Apple vorgestellt. Damit kann das laufende Fernsehprogramm von einem Mac aus über WLAN oder UMTS zum Tablet gestreamt werden.
Der United-Internet-Chef will DSL-Zugänge künftig zusammen mit einem eigenen preisgünstigen Tablet-PC anbieten. Der Verkaufsstart sei schon im Juli 2010 geplant, so ein unbestätigter Medienbericht.
Die US-amerikanische Bürgerrechtsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF) möchte das Websurfen sicherer machen und hat dazu ein Firefox-Addon vorgestellt, mit dem für viele Websites automatisch die verschlüsselte Datenübertragung aktiviert wird.
Thilo Weichert, einer der einflussreichsten Datenschützer Deutschlands, kritisiert, bestehende Cloud-Angebote seien fast durchgängig mit dem geltenden Datenschutzrecht nicht vereinbar. Sein Fazit: Personenbezogene Daten haben in den "Wolken" nichts zu suchen.
Motorola kündigt mit dem ES400 eine neue Generation von Handhelds für Unternehmen an. Der mobile Computer wird als Enterprise Digital Assistant (EDA) bezeichnet und integriert Funktionen zur Sprach- und Datenübertragung.
Mit Wordpress 3.0 wurde das mittlerweile 13. Major-Release der Blogsoftware veröffentlicht. Sie wartet unter anderem mit einem neuen Theme namens Twenty Ten auf, das einige neue API-Funktionen nutzt.
Das aus Ext JS, jQTouch und Raphaël hervorgegangene Unternehmen Sencha hat mit Sencha Touch ein HTML5-Framework für mobile Endgeräte vorgestellt. Damit lassen sich geräteübergreifende Webapplikationen entwickeln.
Die Firma Dögel IT-Management aus Halle stellt mit Evalaze eine Lösung zur Applikationsvirtualisierung für Windows vor. Die Applikationen laufen dabei in einer Sandbox ab, so dass sich leicht mehrere Versionen einer Software auf einem System nutzen lassen.
Mit der kostenpflichtigen Eucalyptus Enterprise Edition 2.0 können auch virtuelle Maschinen mit Windows in eine private Cloud eingebunden werden. Zusätzlich wurden die Abrechnungs- und Benutzerverwaltungswerkzeuge erweitert, um den Einsatz in großen Clouds zu verbessern. Die aktuelle Version basiert auf der Open-Source-Variante, die auch der Ubuntu-Enterprise-Cloud beiliegt.
IBMs neuer Zukauf ist ein Unternehmen aus dem Bereich Onlinewerbung und Kundenanalyse. Die Werkzeuge von Coremetrics werden in Big Blues Middleware-Sparte integriert.
Unterstützung von WebM, mehr HTML5, Web Workers, Offlineapplikationen und Geolocation verspricht Opera mit einer Beta seines Browsers Opera 10.60, die ab sofort zum Download bereitsteht.
Microsoft Office 2010 ist ab heute in 240 Ländern und zehn Sprachen offiziell verfügbar. Abonnenten von Microsofts Technet und MSDN können die Software seit April herunterladen, nun ist sie auch für Verbraucher im Handel erhältlich.
Simon Phipps arbeitet an Plänen für die Zukunft der Open Source Initiative (OSI). Zwar soll die Organisation auch weiterhin freie Lizenzen bewerten. Doch das Aufgabengebiet müsse sich ausweiten.
Werkzeugkasten Notizzettel aus Papier haben viele Nachteile: Der Nutzer muss sie selbst transportieren, wenn er sie weiterreichen will, und durchsuchen lassen sie sich auch nur mühsam. Tom Revells Stickies sind eine digitale Alternative.
Die KDE-PIM-Software wurde für den Einsatz auf mobilen Geräten optimiert. Dazu haben die Entwickler von Kolab Systems die Benutzeroberfläche auf QML portiert.
Im April 2010 hatte die Programmiersprache C Java nach vier Jahren vom ersten Platz des Popularitätsindex von Tiobe verdrängt. Nun ist Java im Juni 2010 wieder zurück an der Spitze.
Adobe hat den angekündigten außerplanmäßigen Patch für den Flash Player veröffentlicht. Er beseitigt mit einem Schlag 32 Sicherheitslücken, die in der Mehrzahl zur Ausführung von Programmcode missbraucht werden können.
Twitter übernimmt Smallthought Systems, die Macher der Onlinedatenbank DabbleDB sowie des Analysesystems Trendly. Für Nutzer von DabbleDB sind das keine guten Nachrichten.
Abbyy hat eine neue Version seiner Entwicklungsumgebung (SDK) für mobile Texterkennungssoftware vorgestellt. Damit können Programmierer für mobile Geräte Anwendungen entwickeln, die zum Beispiel aus Handyfotos Texte machen.
Auch wenn die Versionsnummer anderes andeutet, so hat Adobe mit dem nun veröffentlichten Flash Player 10.1 ein großes Update vorgelegt. Die neue Version bietet wesentliche Verbesserungen in Sachen Geschwindigkeit, Stromsparfunktionen und Video sowie Multitouch und Private-Browsing.
Google hat für Chrome 5 eine neue Version veröffentlicht. Damit werden insgesamt elf Sicherheitslöcher geschlossen. Neun der elf Fehler werden als gefährlich eingestuft.
Die freie Groupwarelösung Tine 2.0 ist in einer neuen Version erschienen. Das neue Hauptrelease 2010/03 trägt den Codenamen Mialena und wartet mit einem optimierten Userinterface, Verbesserungen bei Activesync und einem deutlich beschleunigten E-Mail-Client auf.
Microsoft wird es nicht mehr schaffen, eine 64-Bit-Version von Office 2011 für den Mac zu veröffentlichen. Nicht alle Teile des Office-Pakets können rechtzeitig auf ein modernes Fundament gestellt werden. Für den überwiegenden Teil der Nutzer hat das allerdings keine Nachteile.
Mozilla Messaging musste einen zweiten Release Candidate von Thunderbird 3.1 herausbringen. Damit wird die fertige Version wohl nicht mehr Mitte Juni 2010 erscheinen können.
Mozilla hat seinen Browser um Unterstützung für das zusammen mit Google auf Basis von VP8 entwickelte, freie Videoformat WebM erweitert. Die kommende Version Firefox 4 sollte demnach WebM unterstützen.
Google hat für Deutschland eine Betaversion Google Maps Navigation 4.2 veröffentlicht. Damit ist Google Maps mit Navigationsfunktion erstmals hierzulande zu haben. Die Software gibt es für alle Smartphone, auf denen mindestens Android 1.6 läuft.
Der Chef der Software AG, Karl-Heinz Streibich, hat Kaufangebote erhalten. Wenn alle Faktoren stimmen, wäre eine Zustimmung des Haupteigners möglich, sagt er. Auch wenn SAP ein passender Partner sei, sei ein Verkauf aber unwahrscheinlich.
Twitter testet seit März 2010 einen eigenen Linkverkürzer, durch den künftig alle Links auf der Plattform laufen sollen. Das soll die Zahl kryptisch verkürzter Links verringern und Nutzer vor dem Besuch von Malware-Sites schützen.
Microsoft hat zehn Patches veröffentlicht, die summa summarum 34 Sicherheitslücken beseitigen. Damit werden 23 gefährliche Sicherheitslecks geschlossen, 14 davon betreffen Microsofts Office-Paket.
Google hat eine erste Betaversion von Google Chrome Frame veröffentlicht. Sie basiert auf Googles Browser Chrome 5 und integriert dessen Browserengine in Microsofts Internet Explorer in den Versionen 6, 7 und 8.
Ingres bietet seine neue Datenbank-Engine Ingres Vectorwise ab sofort zum Download an. Das zusammen mit der CWI-Ausgründung Vectorwise und Intel entwickelte Datenbanksystem soll große Datenmengen bis zu 70-mal schneller verarbeiten als herkömmliche Systeme.
Die Sicherheitslücke im aktuellen Flashplayer und in der hauseigenen PDF-Software, die nach Adobes Angaben bereits ausgenutzt wird, wird geschlossen. Priorität hat der Flashplayer, Adobe Reader und Acrobat kommen später.
Apple hat mit Safari 5 eine neue Version seines Webbrowsers für Mac OS X und Windows vorgestellt. Neben Geschwindigkeitsverbesserungen und einer erweiterten HTML5-Unterstützung bietet der neue Browser mit dem Reader ein Werkzeug an, um Artikel aus Websites zu extrahieren und übersichtlicher darzustellen. Die Darstellungsform erinnert an E-Books.
Die freie Software zur Verwaltung von E-Books Calibre ist in der Version 0.7.1 freigegeben worden. Die Entwickler wollen das Programm deutlich beschleunigt haben, außerdem kommt die aktuelle Version mit neuen Formaten und Readern zurecht.
Werkzeugkasten Quickdic ist ein kleines Wörterbuch für Windows. Das Programm ist schnell und erlaubt sogar das Beobachten der Zwischenablage zur automatischen Übersetzung einzelner Wörter.
Fujitsu hat eine CAD-Engine entwickelt, die als Teil eines 3d-CAD-Systems die Entwicklung von Maschinen beschleunigen soll. Das System verarbeitet eine Million Bauteile in 0,2 Sekunden.
Adobe meldet derzeit Angriffe auf Nutzer, die den Flash Player und die PDF-Software des Herstellers einsetzen. Einen Patch gibt es nicht, nur zwei Workarounds, die das Problem auf verschiedenen Betriebssystemen abschwächen sollen.
Google hat eine Entwicklerversion seines Chrome-Browsers veröffentlicht, der HTML5 mitsamt VP8-Codec unterstützt. Den VP8-Codec hatte Google mit der Übernahme von On2 erworben und vor wenigen Tagen als Open Source freigegeben.