Opera-10.53-Beta für Linux und FreeBSD veröffentlicht
Die Beta von Opera 10.53 für Linux und FreeBSD bringt Operas neue und sehr schnelle Javascript-Engine Carakan sowie die Grafikbibliothek Vega mit. Zusammen sorgen sie für einen erheblichen Geschwindigkeitsschub im Vergleich zu Opera 10.10, womit sich Opera in vielen Benchmarks an die Spitze setzt.
Darüber hinaus unterstützt der Browser privates Surfen, wobei Fenster und Tabs beim Schließen ihren Verlauf löschen. Ein neuer Zoom-Slider soll das Vergrößern und Verkleinern von Webseiten vereinfachen und ist über die Statuszeile erreichbar.
Widgets werden nun als normale Applikationen auf dem Computer installiert, so dass sie unabhängig vom Browser verwendet werden können. Auch äußerlich wurde die Linux- und FreeBSD-Version von Opera überholt, das neue O-Menü gewährt Zugriff auf all die Funktionen, die zuvor in der Menüzeile zu finden waren. Standardmäßig ist die Menüzeile nun deaktiviert, kann aber bei Bedarf wieder aktiviert werden.
Darüber hinaus wurde die Abhängigkeit des Browsers von Nokias Bibliothek Qt beseitigt. Das soll auch dazu führen, dass sich der Browser besser in Gnome/GTK oder KDE integriert.
Ist ein Nutzer mit geringer Bandbreite unterwegs, kann Operas Turbo-Modus genutzt werden. Dann verwendet der Browser einen Proxyserver von Opera, der die Daten komprimiert, um das Surfen beispielsweise über Mobilfunkverbindungen zu beschleunigen.
Die Beta von Opera 10.53 für Linux und FreeBSD steht unter opera.com/browser/next(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.
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