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Astaro bietet Service für E-Mail-Archivierung

Astaro Mail Archiving tritt in die Betaphase ein

Mit dem neuen Mail Archiving Service bietet Astaro die Möglichkeit, E-Mails nach gesetzlichen Anforderungen zu archivieren. Daten werden in einer von Astaro zur Verfügung gestellten Cloud gespeichert und stehen Anwendern später per Plugin oder Webinterface zur Verfügung.

Artikel veröffentlicht am ,
Astaro bietet Service für E-Mail-Archivierung

Zur Archivierung klinkt sich der Service von Astaro in die Journaling-Funktion eines Exchange-Servers ein und fängt sowohl empfangene als auch versendete E-Mails ab. Kopien werden in einer von Astaro bereitgestellten Cloud gespeichert. Die Einrichtung einzelner Benutzerkonten erfolgt automatisch über Active Directory, erfordert also keine zusätzliche Konfiguration. Gert Hansen erläuterte im Gespräch mit Golem.de die Vor- und Nachteile einer Speicherung in einem fremden Netz.

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Der Vorteil der Speicherung in einer Cloud sei die gesetzliche Vorgabe, digitale Unterlagen in unabänderlicher Form zu speichern, wie es beispielsweise die Grundsätze zum Datenzugriff und zur Prüfbarkeit digitaler Unterlagen (GDPdU) vorsehen, so Hansen. Demnach müssen alle steuerrelevanten Daten in maschinell auswertbarer Form vorzeigbar aufbewahrt werden.

Zudem könnten Kunden Speicherplatz auf ihren eigenen Servern sparen. Sie könnten E-Mails lokal löschen, in der Gewissheit, trotzdem jederzeit über sie verfügen zu können. Der Zugriff auf das Archiv samt effizienter Suchfunktion erfolgt über ein - bislang nur für Outlook verfügbares - Plugin oder über ein Webinterface, das Benutzerinformationen aus dem Verzeichnisdienst Active Directory holt. Weitere Plugins sind geplant, etwa als Blackberry- oder iPhone-App sowie für Outlook Express und Thunderbird.

Sensible Daten außer Haus geben?

Gewisse Bedenken gingen dem Projekt jedoch voraus, sagte Hansen. Gerade in Deutschland zeigten sich einige Kunden skeptisch gegenüber dem Dienst, bei dem sensible Daten außerhalb der eigenen Firma gespeichert werden.

Die E-Mails werden per TLS-Verschlüsselung auf die Astaro-Server übertragen, die Archivierung erfolgt ebenfalls verschlüsselt. Die Daten liegen zusätzlich in komprimierter Form auf den Servern - in dreifacher Redundanz. Die Lösung zielt vor allem auf kleine und mittlere Unternehmen. Auch das Speichern von Anhängen ist in dem Service integriert. "Wenn ein Architekturbüro E-Mail-Anhänge mit 10 Megabyte oder mehr verschickt, ist das kein Problem", sagte Hansen. Auf Wunsch werden E-Mails gelöscht oder per Festplatte an den Kunden geschickt.

Der Astaro Mail Archiving Service durchläuft gegenwärtig eine Betaphase, an der Interessierte teilnehmen können. Die kostenlose Anmeldung zur Teilnahme erfolgt über die Webseite des Unternehmens. Die Preise für den Dienst werden bei 35 Euro pro Benutzer im Jahr liegen.

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myforke 01. Jul 2010

Hallo, wo ich dieses gerade gelesen habe, musste ich einwenig über diese Kommentare...

GDPdU und weg... 27. Apr 2010

35 Euro pro User für 150 Accounts im Jahr sind locker ueber 5.000 Euro. Da kaufst du dir...

albertchen 21. Apr 2010

.eml dateien sind klartext. die solltest du einfach mit "datei-öffnen" aufbekommen. Je...

musarat-i 20. Apr 2010

Interessanter wäre wo der Schlüssel hinterlegt ist... Wenn ich auf die Daten nur...

musarat-i 20. Apr 2010

Nein, nicht ganz so... aber wirklich sehr ähnlich www.laraweb.de/images/kurs1/1.gif


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