Google streicht http:// aus URLs
Die Änderung in Chrome wurde zunächst als Fehler gemeldet(öffnet im neuen Fenster), doch Chrome-Entwickler Peter Kasting stellte klar, dabei handle es sich nicht um einen Bug, sondern ein Feature. Das Chrome-UI-Team habe zusammen mit dem Management entschieden, die Anzeige des URL-Präfix http:// in Chrome zu unterdrücken. Bei verschlüsselten Seiten hingegen wird das Präfix https:// angezeigt.
Diese Entscheidung stößt bei vielen auf Missfallen, wie die Kommentare zum entsprechenden Bugeintrag zeigen. Sie weisen darauf hin, dass manch externe Software auf das Präfix angewiesen ist, um URLs als solche zu erkennen. Kasting argumentiert, Chrome werde dies beim Kopieren der URL in die Zwischenablage berücksichtigen. Zudem würden schon heute die meisten Nutzer auf die Eingabe des Präfix verzichten.
Kasting räumt aber ein, dass die Implementierung noch einige Fehler habe, die beseitigt werden müssten. Das aber sei bei einer Entwicklerversion üblich. Zudem erklärt der Chrome-Entwickler, die Entscheidung werde rückgängig gemacht, sollte es triftige Gründe dafür geben, die das Chrome-UI-Team bislang übersehen hätte. Das aber scheint bislang nicht der Fall.
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