Yahoo ist wieder voll im Rennen

Bannerwerbung steigt um 20 Prozent

Yahoo scheint den Turnaround geschafft zu haben. Der Gewinn stieg im ersten Quartal 2010 auf 310 Millionen US-Dollar und lag damit weit über den Analystenprognosen. Bei der Bannerwerbung kletterte Yahoo um 20 Prozent. Viel Geld bekam Yahoo von Microsoft.

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Yahoo ist wieder voll im Rennen

Yahoo hat im ersten Quartal 2010 einen Gewinn von 310 Millionen US-Dollar (22 Cent pro Aktie) erzielt. Im Vergleichszeitraum des Vorjahres wurden 118 Millionen US-Dollar (8 Cent pro Aktie) verbucht. Der Umsatz stieg das erste Mal seit über einem Jahr, er wuchs um 1 Prozent auf 1,6 Milliarden US-Dollar.

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Vor Sonderposten lag der Gewinn bei 15 Cent pro Aktie. Die Analysten hatten auf der Grundlage nur einen Gewinn von 9 Cent pro Aktie berechnet und wollten einen Umsatz von 1,17 Milliarden US-Dollar sehen.

Der Verkauf von Zimbra steigerte den Quartalsgewinn um 7 Cent pro Aktie. VMware hatte im Januar 2010 die Yahoo-Tochter gekauft. Der Preis für den Anbieter von Open-Source-E-Mail-Software und Groupware für Geschäftskunden soll laut Medienberichten zwischen 100 Millionen US-Dollar und 350 Millionen US-Dollar gelegen haben. Zugleich profitierte Yahoo stark von der Such- und Werbeumsatzpartnerschaft mit Microsoft. Yahoo verzeichnete eine Sonderzahlung von Microsoft über 43 Millionen US-Dollar als "Erstattung für Netzwerkübergangskosten". Weitere 35 Millionen überwies Microsoft an Yahoo für "Suchmaschinenbetriebskosten".

"Wir hatten ein gutes Quartal und haben ein operatives Ergebnis erreicht, das höher ausfiel als unsere Prognose", sagte Yahoo-Chefin Carol Bartz. "Dank unserer Bemühungen hat sich unser Anteil am Suchmaschinenmarkt stabilisiert, bei Bannerwerbung sind wir um 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr gewachsen." Die Analysten hatten bei der Bannerwerbung eine Steigerung von 11 bis 12 Prozent erwartet. Für Bartz ist es das beste Quartal, seit sie vor 15 Monaten die Führung bei dem Internetunternehmen übernommen hat.

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