Abo
  • Services:

Riptano - kommerzieller Support für Cassandra

Unternehmen für Dienstleistungen rund um das NoSQL-System

Cassandra-Entwickler Jonathan Ellis hat mit Matt Pfeil das Unternehmen Riptano gegründet, das Dienstleistungen rund um Apaches freies NoSQL-System anbieten soll.

Artikel veröffentlicht am ,
Riptano - kommerzieller Support für Cassandra

Das von Facebook initiiere Projekt Cassandra ist mittlerweile ein offizielles Apache-Projekt und wird unter dem Dach der Apache Software Foundation entwickelt. Der bislang bei Rackspace beschäftige Jonathan Ellis zählt zu den aktivisten Entwicklern das Systems und gründete nun zusammen mit seinem Partner Matt Pfeil ein eigenes Unternehmen, das kommerziellen Support, Beratung und andere Dienstleistungen rund um Cassandra anbietet.

Stellenmarkt
  1. Rundfunk Berlin-Brandenburg (rbb), Berlin
  2. Waldorf Frommer Rechtsanwälte, München

Cassandra wird von einigen großen Websites eingesetzt, darunter Facebook, Twitter, Digg und Reddit. Die Software verspricht vor allem eine hohe Skalierbarkeit und läuft in Installationen mit mehr als 150 Cluster-Nodes. Cassandra bietet dazu einen strukturierten Key-Value-Store mit einer sogenannten "eventuellen Konsistenz". Zugunsten einer höheren Geschwindigkeit und besserer Skalierbarkeit verzichtet das System also auf Mechanismen, die sicherstellen, dass alle Knoten zu jedem Zeitpunkt den gleichen Zustand haben. Allerdings kann dieses Verhalten konfiguriert werden, vom einen Extrem, dass Schreibzugriffe niemals fehlschlagen, bis hin zum anderen Extrem, dass alle replizierenden Knoten Schreibzugriffe blockieren, um lesbar zu sein. Damit ist Cassandra zwar nur für einen begrenzten Einsatzzweck geeignet, hier typischen SQL-Lösungen aber überlegen.

Da alle Knoten in einem Cassandra-Cluster identisch sind, gibt es keinen Single Point of Failure. Da Daten automatisch auf mehrere andere Knoten repliziert werden, auch über mehrere Rechenzentren hinweg, ist das System zudem fehlertolerant.

Riptano will nun kommerzielle Dienste rund um Cassandra anbieten. Dabei gebe es durchaus auch aus dem klassischen Unternehmensbereich Interesse, so Ellis, denn neben hoher Skalierbarkeit biete Cassandra auch eine hohe Dauerhaftigkeit im Sinne von ACID. Zudem gebe es Interesse an der Auswertung der Daten per Hadoop.

Einen Fork des Apache-Projekts plant Riptano nicht, denkt aber über eine eigene Cassandra-Distribution nach, die allerdings weiter als Open Source zur Verfügung stehen soll.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 13€
  2. 34,99€ statt 59,99€ (neuer Tiefpreis!)
  3. 24,99€ statt 39,99€
  4. 159,00€

P.L 03. Mai 2010

Aus dem Grund sollte man solche Begriffe überhaupt nicht übersetzen ...


Folgen Sie uns
       


Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019)

Die Projektoren von Bosch erlauben es, das projizierte Bild als Touch-Oberfläche zu verwenden. Das ergibt einige interessante Anwendungsmöglichkeiten.

Touch-Projektoren von Bosch angesehen (CES 2019) Video aufrufen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M: Gut gekühlt ist halb gewonnen
Alienware m15 vs Asus ROG Zephyrus M
Gut gekühlt ist halb gewonnen

Wer auf LAN-Partys geht, möchte nicht immer einen Tower schleppen. Ein Gaming-Notebook wie das Alienware m15 und das Asus ROG Zephyrus M tut es auch, oder? Golem.de hat beide ähnlich ausgestatteten Notebooks gegeneinander antreten lassen und festgestellt: Die Kühlung macht den Unterschied.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Alienware m17 Dell packt RTX-Grafikeinheit in sein 17-Zoll-Gaming-Notebook
  2. Interview Alienware "Keiner baut dir einen besseren Gaming-PC als du selbst!"
  3. Dell Alienware M15 wird schlanker und läuft 17 Stunden

Chromebook Spin 13 im Alltagstest: Tolles Notebook mit Software-Bremse
Chromebook Spin 13 im Alltagstest
Tolles Notebook mit Software-Bremse

Bei Chromebooks denken viele an billige, knarzende Laptops - das Spin 13 von Acer ist anders. Wir haben es einen Monat lang verwendet - und uns am Ende gefragt, ob der veranschlagte Preis für ein Notebook mit Chrome OS wirklich gerechtfertigt ist.
Ein Test von Tobias Költzsch


    Tesla: Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft
    Tesla
    Kleiner Gewinn, ungewisse Zukunft

    Tesla erzielt im vierten Quartal 2018 einen kleinen Gewinn. Doch mit Entlassungen, Schuldenberg, Preisanhebungen beim Laden, Wegfall des Empfehlungsprogramms und zunehmendem Wettbewerb durch andere Hersteller sieht die Zukunft des Elektroauto-Herstellers durchwachsen aus.
    Eine Analyse von Dirk Kunde

    1. Tesla Model 3 Tesla macht alle Varianten des Model 3 günstiger
    2. Kundenprotest Tesla senkt Supercharger-Preise wieder
    3. Stromladetankstellen Tesla erhöht Supercharger-Preise drastisch

      •  /