Abo
  • Services:
Anzeige
Pepper - eine bessere Schnittstelle für Browser-Plugins

Pepper - eine bessere Schnittstelle für Browser-Plugins

Google integriert den Flash Player direkt in seinen Browser Chrome

Während Apple Adobes Flash Playern den Weg auf seine Geräte verwehrt, kündigen Google und Adobe eine verbesserte Integration von Flash in Googles Browser Chrome an. Zusammen mit Mozilla arbeiten die beiden zudem an einer neuen Schnittstelle für Browser-Plugins.

Das Netscape-Plugin Application Programming Interface (NPAPI) ist in die Jahre gekommen und soll durch eine neue Schnittstelle für Browser-Plugins ersetzt werden. Dieses Ziel verfolgen Mozilla, Google und Adobe zusammen mit anderen. NPAPI sei nur sehr grob spezifiziert, in seinen Möglichkeiten eng begrenzt und unterscheide sich vor allem je nach verwendetem Browser und Betriebssystem. Die Folge sind Inkompatibilitäten, eine reduzierte Leistung und Sicherheitsprobleme.

Anzeige

Das neue API, an dem derzeit unter anderem Entwickler von Mozilla, Google und Adobe arbeiten, soll die Probleme von NPAPI beseitigen. Es soll unabhängig von Betriebssystem und verwendetem Browser sein und so dafür sorgen, dass Plugins über verschiedene Plattformen hinweg konsistent arbeiten. Es soll zudem eine höhere Flexibilität und engere Integration mit dem Host-Browser erlauben, der dem Plugin auch mehr Informationen über seinen aktuellen Status zur Verfügung stellen kann. Zudem soll die stärkere Verzahnung für einen höheren Grad an Sicherheit sorgen, da sich die Sicherheitsmodelle von Browser und Plugin darüber besser vereinheitlichen lassen. Geplant sind auch Mechanismen, um Plugins in eigenen Threads in einer Sandbox auszuführen, um den Browser vor Fehlern des Plugins zu schützen.

Entwickelt wird die neue Plugin-Schnittstelle unter dem Namen "Pepper". Details finden sich im Mozilla-Wiki.

Bis die neue Schnittstelle fertig definiert und von Browser- und Pluginherstellern umgesetzt ist, wird aber noch einige Zeit vergehen. Adobe und Google wollen aber nicht darauf warten und haben in einem ersten Schritt den Flash Player enger in Googles Browser Chrome integriert. So wird Google den Flash Player künftig mit seinem Browser zusammen ausliefern und diesen über den Updatemechanismus von Chrome aktualisieren. So soll sichergestellt werden, dass Chrome-Nutzer immer die aktuelle Version des Flash Players verwenden. Im nächsten Schritt soll das Sandbox-Modell von Flash auf den Flash Player ausgedehnt werden.

Eine Entwicklerversion von Chrome mit integriertem Flash Player steht in Form von Chrome 5.0.360.4 für Windows und Mac OS X sowie Chrome 5.0.360.5 für Linux über den Chrome Dev Channel ab sofort zum Download bereit. Diese Version bringt auch einen Plugin-Manager mit, über den Nutzer einzelne Plugins unter about:plugins deaktivieren können.


eye home zur Startseite
Hmmpf 07. Apr 2010

Ja .. und .. inwiefern ändert das etwas an meinen aussagen. Die OSX umsetzung ist lahm...

entwicklungs... 31. Mär 2010

Ich kenne und nutze überwiegend Opera. Aber manche Sachen sind halt doch lästig und...

sssssssssssssss... 31. Mär 2010

ausserdem ist es doch eine gute sache, wenn die plugin schnittstelle überarbeitet wird...

DerSuchende 31. Mär 2010

"Im nächsten Schritt soll das Sandbox-Modell von Flash auf den Flash Player ausgedehnt...

Autor 31. Mär 2010

äh, ja. genau... schon mal dran gedacht, dass sowas wie eine seit Jahren existierende und...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Dataport, Altenholz/Kiel
  2. BWI GmbH, deutschlandweit
  3. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  4. BWI GmbH, Kiel


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. für 79,99€ statt 119,99€
  2. für 49,99€ statt 69,99€
  3. und Destiny 2 gratis erhalten

Folgen Sie uns
       


  1. Verbraucherzentrale

    Regulierungsfreiheit für Glasfaser bringt Preissteigerung

  2. WW2

    Kostenpflichtige Profispieler für Call of Duty verfügbar

  3. Firefox Nightly Build 58

    Firefox warnt künftig vor Webseiten mit Datenlecks

  4. Limux-Ende

    München beschließt 90 Millionen für IT-Umbau

  5. Chiphersteller

    Broadcom erhöht Druck bei feindlicher Übernahme von Qualcomm

  6. Open Access

    Konkurrenten wollen FTTH-Ausbau mit der Telekom

  7. Waipu TV

    Produkte aus Werbeblock direkt bei Amazon bestellen

  8. Darpa

    US-Militär will Pflanzen als Schadstoffsensoren einsetzen

  9. Snpr External Graphics Enclosure

    KFA2s Grafikbox samt Geforce GTX 1060 kostet 500 Euro

  10. IOS 11 und iPhone X

    Das Super-Retina-Display braucht nur wenige Anpassungen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test: Action am Wohnzimmertisch
Doom-Brettspiel-Neuauflage im Test
Action am Wohnzimmertisch
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Gamedesign Der letzte Lebenspunkt hält länger

Cubesats: Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
Cubesats
Startup steuert riesigen Satellitenschwarm von Berlin aus
  1. SAEx Internet-Seekabel für Südatlantikinsel St. Helena
  2. The Cabin Satelliten-Internet statt 1 Million Euro an die Telekom
  3. Sputnik Piep, piep, kleiner Satellit

Coffee Lake vs. Ryzen: Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
Coffee Lake vs. Ryzen
Was CPU-Multitasking mit Spielen macht
  1. Custom Foundry Intel will 10-nm-Smartphone-SoCs ab 2018 produzieren
  2. ARM-Prozessoren Macom verkauft Applied Micro
  3. Apple A11 Bionic KI-Hardware ist so groß wie mehrere CPU-Kerne

  1. Re: Wegen iPhone X dieses Jahr kein Weihnachten

    Tolomeo | 21:26

  2. und warum??? Weil binbash shell und so ein kack

    flopau81 | 21:25

  3. Re: Bleibt nur Verstaatlichung?

    bakaecchis2 | 21:24

  4. Re: Ende 2017 kein LTE... ohne Worte!

    Pixelz | 21:23

  5. Re: Staatsgelder verpulfert

    SJ | 21:20


  1. 18:40

  2. 17:44

  3. 17:23

  4. 17:05

  5. 17:04

  6. 14:39

  7. 14:24

  8. 12:56


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel