Abo
  • Services:

Achtung: PDF-Reader sind gefährlich (Update)

Codeausführung ohne Ausnutzung einer Sicherheitslücke möglich

Sowohl über den Adobe Reader als auch den Foxit Reader können Angreifer Programmcode ausführen, ohne ein Sicherheitsloch auszunutzen. Das Öffnen einer entsprechend gestalteten PDF-Datei genügt bereits, um Opfer eines Angriffs zu werden.

Artikel veröffentlicht am ,

Der eigentliche Fehler befindet sich nach Erkenntnissen des belgischen Sicherheitsexperten Didier Stevens in den PDF-Spezifikationen. Mit einem Trick lassen sich Kommandos darin unterbringen, um beliebige Befehle über den entsprechenden PDF-Reader anzuzeigen. Während der Adobe Reader immerhin einen Warndialog ausgibt, führt Foxit Reader den Code direkt aus.

Stellenmarkt
  1. Bezirk Mittelfranken, Ansbach
  2. Robert Bosch GmbH, Reutlingen

Aber auch der Warndialog im Adobe Reader ist kein Schutz, denn der Inhalt des Dialogs kann vom Angreifer ohne Probleme verändert werden. Mit einem entsprechend harmlosen Text wird das Opfer dann dazu gebracht, den Dialog zu bestätigen und damit den Programmcode auszuführen. Das Abschalten von Javascript hilft gegen solche Angriffe nicht. Im Adobe Reader können solche Angriffe verhindert werden, indem das Aufrufen neuer Prozesse verhindert wird. Aber das führt dann auch dazu, dass die im Adobe Reader enthaltene Updatefunktion nicht mehr läuft.

Stevens hat Adobe auf den Fehler hingewiesen und will keine weiteren Details zu der Angriffsmöglichkeiten veröffentlichen, bis die Softwarehersteller reagiert haben.

Nachtrag vom 31. März 2010, 15:05 Uhr:

Wie ein Test in der Redaktion von Golem.de ergab, ist der von Nuance angebotene PDF Reader 6 von dem Fehler nicht betroffen. Er verweigert die Ausführung des von Stevens bereitgestellten Scripts.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. auf ausgewählte Corsair-Netzteile
  2. und 4 Spiele gratis erhalten
  3. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  4. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

wikipedianer 04. Apr 2010

http://de.wikipedia.org/wiki/Xpdf Die Kritik an Xpdf ist ja nicht grade unerheblich...

Superbit 01. Apr 2010

Hier die Antwort von Foxit auf das Problem: Hello, We are aware of this vulnerability and...

O___________o 01. Apr 2010

Und da heissts immer die Alternativen wären immer besser und toller. Nein, hier sind sie...

RunningTux 01. Apr 2010

Okular ist doch sicher oder?

hrhrwrnjte 01. Apr 2010

Woah du hast Linux auf deinem PC? Huiuiui. Jetzt biste bestimmt der Held im...


Folgen Sie uns
       


Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream

Es geht hoch her in London anno 1918, wie die Golem.de-Redakteure Christoph und Michael am eigenen, nach Blut lächzenden Körper erfahren.

Saugen oder Glitzern in Vampyr - Livestream Video aufrufen
VR-Rundschau: Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?
VR-Rundschau
Retten rockende Jedi-Ritter die virtuelle Realität?

Der mediale Hype um VR ist zwar abgeflaut, spannende Inhalte dafür gibt es aber weiterhin - und das nicht nur im Games-Bereich. Mit dabei: das beliebteste Spiel bei Steam, Jedi-Ritter auf Speed und ägyptische Grabkammern.
Ein Test von Achim Fehrenbach

  1. Grafikkarten Virtual Link via USB-C für Next-Gen-Headsets
  2. Oculus Core 2.0 Windows 10 wird Minimalanforderung für Oculus Rift
  3. Virtual Reality BBC überträgt Fußball-WM in der virtuellen VIP-Loge

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

KI in der Medizin: Keine Angst vor Dr. Future
KI in der Medizin
Keine Angst vor Dr. Future

Mit Hilfe künstlicher Intelligenz können schwer erkennbare Krankheiten früher diagnostiziert und behandelt werden, doch bei Patienten löst die Technik oft Unbehagen aus. Und das ist nicht das einzige Problem.
Ein Bericht von Tim Kröplin

  1. Medizintechnik Künstliche Intelligenz erschnüffelt Krankheiten
  2. Dota 2 128.000 CPU-Kerne schlagen fünf menschliche Helden
  3. KI-Bundesverband Deutschland soll mehr für KI-Forschung tun

    •  /