Microsoft stellt Itanium-Unterstützung ein

x86-Prozessoren mit 64 Bit statt Itanium

Microsoft will Intels Itanium nicht länger unterstützen. Windows Server 2008 R2 ist Microsofts letztes Betriebssystem, das auf Intels 64-Bit-Plattform ausgelegt ist.

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Nach vielen Verzögerungen hat Intel erst im Februar 2010 unter dem Namen Tukwila eine neue Generation von Itanium-Prozessoren vorgestellt. Doch obwohl Intel an der oft schon totgesagten Plattform festhält, scheint Microsoft dem Itanium keine großen Zukunftschancen mehr einzuräumen.

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In einem Blogeintrag kündigte der für Windows Server verantwortliche Produktmanager Dan Reger an, dass Microsofts Serverbetriebssystem die Itanium-Plattform künftig nicht mehr unterstützen wird. Windows Server 2008 R2 sei die letzte Version der Windows Server, die die Itanium-Architektur unterstützen. Gleiches gelte für den SQL Server 2008 R2 und Visual Studio 2010. Auch hier werden die kommenden Versionen nicht mehr für Itanium erscheinen.

Die aktuelle Itanium-Unterstützung bleibt davon unberührt und folgt der Microsoft Support Lifecycle Policy. Damit endet der allgemeine Support (Mainstream Support) für Windows Server 2008 und R2 für Itanium am 9. Juli 2013, der erweiterte Support läuft noch bis zum 10. Juli 2018.

Microsoft begründet den Schritt damit, dass die aktuellen x64- beziehungsweise x86-64-Prozessoren den Itanium verdrängten. 64-Bit-Prozessoren auf Basis der x86-Architektur böten schon bald 64 bis 96 Kerne und seien zunehmend für geschäftskritische Applikationen geeignet. Daher will sich Microsoft auf diese Architektur konzentrieren.

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