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Unternehmen

Nokia: Wir legen bei Smartphones zu

Umsatz und Gewinn deutlich unter Vorjahr, aber besser als im ersten Quartal. Der finnische Handybauer Nokia meldet für das zweite Quartal 2009 einen Umsatz von 9,9 Milliarden Euro. Das sind rund 25 Prozent weniger als im Vorjahr, aber 7 Prozent mehr als im ersten Quartal.

PC-Markt weltweit: Besser als gedacht

Anhaltende Schwäche in Europa, leichte Erholung in Asien/Pazifik und USA. Im zweiten Quartal 2009 wurden weltweit 68,1 Millionen PCs verkauft, das sind 5 Prozent weniger als im zweiten Quartal des Vorjahres, melden die Marktforscher von Gartner. Der Rückgang fällt damit geringer aus, als von Gartner zunächst erwartet, in der Region EMEA wurden allerdings 10,9 Prozent weniger PCs verkauft als im Vorjahr.

Twitter-Chef wird Opfer einer Hackerattacke

Hacker stiehlt mehrere hundert interner und persönlicher Dokumente. Ein Hacker hat im Mai persönliche Dokumente und Firmenunterlagen aus den Postfächern mehrerer Twitter-Mitarbeiter gestohlen. Darunter war auch das von Twitter-Chef Evan Williams. Der Einbruch wurde bekannt, als der Hacker jetzt mehrere hundert Dokumente an zwei Blogs verschickte.

Sun macht weiter Verluste

Ergebnisse für das vierte Geschäftsquartal. Sun bleibt in den roten Zahlen. Das Unternehmen hat seine vorläufigen Zahlen für das vierte Geschäftsquartal vorgelegt.

EU frisst Intels Gewinn

Intel macht Erholung im PC-Markt aus. Intel meldet ein Umsatzplus für das zweite Quartal 2009 von 12 Prozent, verglichen mit dem ersten Quartal, und resümiert: Der PC-Markt verbessert sich wieder. Dennoch weist Intel einen Verlust aus.

DST kauft Aktien von Facebook-Mitarbeitern

Russisches Unternehmen will Aktien im Wert von 100 Millionen US-Dollar kaufen. Der russische Investor Digital Sky Technologies will weitere Facebook-Anteile kaufen. Das Unternehmen bietet Mitarbeitern 14,77 US-Dollar pro Aktie und bewertet die Community damit mit 6,5 Milliarden US-Dollar. Insgesamt will DST Aktien im Wert von 100 Millionen US-Dollar kaufen.

AP gewinnt Streit mit AHN um Nutzung aktueller Informationen

All Headline News schließt Vergleich. Die Nachrichtenagentur Associated Press (AP) hat einen wichtigen Punktsieg in der Auseinandersetzung um den rechtlichen Schutz aktueller Informationen errungen. Der News-Aggregator All Headline News aus Florida, den AP verklagt hatte, gab sich geschlagen und willigte in einen Vergleich ein.

Dell erwartet wieder mehr Umsatz

Nachfrage erholt sich sehr uneinheitlich. Dell sieht die Talsohle der Krise erreicht. Die Nachfrage nach den eigenen Produkten habe sich stabilisiert, für das zweite Fiskalquartal 2010 erwartet das Unternehmen ein leichtes Umsatzplus. Allerdings gebe es deutliche Unterschiede zwischen den Kundensegmenten und Regionen.
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Software AG will IDS Scheer schlucken

Kaufpreis liegt bei 482 Millionen Euro. Rund 482 Millionen Euro bietet die Software AG für IDS Scheer. Mit den Gründern August-Wilhelm Scheer und Alexander Pocsay, die 47,68 Prozent des Unternehmens halten, hat sich die Software AG bereits geeinigt.

Deduplizierung für ZFS geplant

Sun-Dateisystem soll Redundanzen vermeiden. Das Dateisystem ZFS soll eine Deduplizierungsfunktion erhalten, um Redundanzen selbstständig vermeiden zu können. Die Funktion soll bald offiziell vorgestellt werden.
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IPTV: Telekom hat erst 30.000 Bundesliga-Kunden

Bonner Konzern macht hohe Verluste. Die Deutsche Telekom schreibt mit ihrem Bundesliga-Angebot hohe Verluste. Wie das Handelsblatt aus Branchenkreisen erfuhr, haben bisher nur rund 30.000 Kunden ein Bundesliga-Paket bei dem Bonner Konzern gebucht. Die Liga hat als Lockmittel versagt, doch der Konzern investiert weiter in Fußball.

Gerüchte um OpenSSH-Sicherheitslücke

Maintainer nicht von Existenz des Problems überzeugt. Derzeit machen Gerüchte um eine Sicherheitslücke in OpenSSH in Red Hat Enterprise Linux (RHEL) die Runde. Unterdessen hat sich OpenSSH-Entwickler Damien Miller geäußert. Er sieht nicht genügend Beweise für die Existenz einer Sicherheitslücke.
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Das gedruckte Blog und sein Scheitern

Joshua Karp stellt seine aus Blogs gefütterte Tageszeitung The Printed Blog ein. Eigentlich wollte Joshua Karp mit Bloggern eine Lokalzeitung machen. Doch dann übernahm er sich mit seinem Start-up-Unternehmen The Printed Blog - und muss es nun mangels Geld auflösen. Er glaubt trotzdem, angeschlagene Zeitungsverlage mit seinen Ideen retten zu können.

Infineon verkauft VoIP- und DSL-Geschäft an Finanzinvestor

Kaufpreis beträgt 250 Millionen Euro - 900 Beschäftigte betroffen. Infineon muss seinen Geschäftsbereich Breitbandprodukte verkaufen. Die Sparte geht mit 900 Beschäftigten an den US-Finanzinvestor Golden Gate Capital. Der Erlös von 250 Millionen Euro fließt in die Refinanzierung der Firma.

JBoss nach Common Criteria zertifiziert

Sicherheitszertifizierung für Middleware. Die JBoss Enterprise Application Platform 4.3 hat das Common-Criteria-Sicherheitszertifikat der Sicherheitsstufe EAL2+ erhalten. Das soll die Eignung der Middleware für Regierungen und unternehmenskritische Anwendungen bestätigen.

Bleeper übernimmt Wamadu

Twitter-Konkurrenten verbünden sich. Die beiden deutschen Microblogging-Dienste Bleeper und Wamadu werden künftig gemeinsam gegen die Vormachtstellung von Twitter angehen. Dazu hat Bleeper Wamadu nun übernommen.

British Telecom: Erst mal kein Phorm

Glasfasernetz hat Vorrang vor personalisierter Werbung. British Telecom (BT) hat den Einsatz des personalisierten Werbesystems des Anbieters Phorm auf unbestimmte Zeit hinausgeschoben. Als Grund gab BT an, der Aufbau eines neuen Breitbandglasfasernetzes habe Vorrang. Die Phorm-Aktie verlor nach der Ankündigung dramatisch an Wert.

Freenet sucht Käufer für Strato

Berliner Webhoster soll den Besitzer wechseln. Nach dem Verkauf des DSL-Geschäfts geht Freenet nun auch den Verkauf seiner Hosting-Tochter Strato an. Die Suche nach einem Käufer hat offiziell begonnen.

Smartphonehersteller können Intels Atom-Chipsatz anpassen

I/O-Funktionen des Bausteins "Langwell" soll TSMC entwerfen. Einem unbestätigten Bericht aus China zufolge will Intel bei der nächsten Atom-Plattform "Moorestown" auch auf Knowhow von TSMC zurückgreifen, wo künftige Atom-Chips gefertigt werden. Insbesondere sollen die Ein- und Ausgabefunktionen der Chipsätze nicht mehr von Intel allein entwickelt werden.

Netscape-Gründer Marc Andreessen wird Risikokapitalgeber

Andreessen Horowitz startet ersten Fonds mit 300 Millionen US-Dollar Kapital. Zusammen mit Ben Horowitz hat Netscape-Gründer Marc Andreessen eine eigene Beteiligungsfirma ins Leben gerufen. Deren erster Fonds verfügt über 300 Millionen US-Dollar, die die beiden in neue Produkte und Unternehmen im Technologiebereich investieren wollen.

Trotz 4770-Knappheit: ATI-Chips weiterhin von TSMC

AMD bleibt bisheriger Foundry treu. Obwohl AMD mit seinen als "Globalfoundries" ausgelagerten Fabriken langfristig eine Alternative zu TSMC hat, werden die hauseigenen Grafikprozessoren weiterhin in Taiwan gefertigt. Dies gab AMD-Vize Rick Bergman in einem Interview an.

Deutsche Telekom will Vodafone Türkei

T-Mobile UK könnte im Tausch den Besitzer wechseln. Die Deutsche Telekom würde ihre Landestochter T-Mobile UK bevorzugt gegen ein anderes Mobilfunkunternehmen in Zentral- oder Osteuropa eintauschen. Besonders für Vodafone Turkey interessiert sich Konzernchef René Obermann.

Oracle streicht 1.000 Jobs in Europa

Französischer Gewerkschaftsbund macht Abbau bekannt. Oracle wird in Europa bis zu 1.000 Arbeitsplätze streichen. Das erfuhr die größte französische Gewerkschaft von der Geschäftsleitung von Oracle Frankreich.
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Kühlung in Rechenzentren ist oft Energieverschwendung

"Wir haben mit Green IT ja noch gar nicht angefangen". Der IT-Chef des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt hat die grüne Schönfärberei, das sogenannte "Green Washing", in Rechenzentren kritisiert. Wer meist menschenleere Serverhallen auf Zimmertemperatur abkühle, könne nicht von Green IT reden, sagte Hans-Joachim Popp.

Auch Telefónica an Telekom-Tochter interessiert

Bieterwettstreit um Mobilfunkbetreiber T-Mobile UK? Neben Vodafone ist die spanische Telefónica am Kauf von T-Mobile Großbritannien interessiert. Auch France Telekom prüft ein Angebot. Ein Bieterwettstreit um den Mobilfunkbetreiber, den Experten mit bis zu 4 Milliarden Euro bewerten, könnte entstehen.

Yahoo legt einen weiteren Videodienst still

Internetkonzern hatte Maven im Februar 2008 für 160 Millionen Dollar gekauft. Im Februar 2008 hatte Yahoo für 160 Millionen US-Dollar den Video-Plattform-Betreiber Maven Networks gekauft. Nun legt der angeschlagene Internetkonzern das Unternehmen still. In den letzten Monaten hatte Yahoo bereits Y!Live, einen Live-Video-Streamingdienst, und Yahoo Jumpcut, eine webbasierte Videobearbeitung, abgeschaltet.
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TomTom rettet sich vor der Pleite

Kapitalerhöhung schafft neues Vertrauen bei Investoren. Navihersteller TomTom hat die Aktionäre von einer Kapitalerhöhung über 359 Millionen Euro überzeugen können. Befürchtungen, das Unternehmen müsse möglicherweise Insolvenz anmelden, haben sich damit nicht bewahrheitet.
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Heimvideo: Paramount will mit Sony und Fox zusammengehen

DVD-Herstellung könnte zusammengelegt werden. Paramount Home Entertainment, die Heimvideosparte von Viacom, steht in Fusionsverhandlungen mit den Konkurrenten Sony Pictures und 20th Century Fox, das zur News Corporation gehört. Die DVD-Produktion könnte künftig gemeinschaftlich erfolgen.

VirtualBox 3.0 mit Direct3D-Unterstützung erschienen

SMP-Unterstützung für Gastsysteme. Sun hat die fertige Version der Virtualisierungslösung VirtualBox 3.0 veröffentlicht. Die bietet 3D-Funktionen für die Gastsysteme und erlaubt es, Gästen mehrere virtuelle Prozessoren zuzuweisen. Sun bietet kommerziellen Support für die Software an.

Wirtschaftskrise kommt bei Telekommunikationsfirmen an

Telekom Austria wird Ziele für 2009 voraussichtlich nicht erreichen. Telekommunikationsunternehmen galten bisher wegen ihrer gleichbleibenden Umsatzströme und ihrem Spielraum beim Investitionsmanagement als weniger hart von der Krise betroffen. Doch Hannes Ametsreiter, Chef der Telekom Austria, sieht die Erreichung der gesteckten Ergebnisziele für 2009 nun als " große Herausforderung".
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Pirate Bay wird verkauft

Global Gaming Factory will Pirate Bay mit Peerialism-Technik ausstatten. Der BitTorrent-Tracker The Pirate Bay wird verkauft. Der Kaufpreis liegt bei 60 Millionen Schwedischen Kronen, rund 5,5 Millionen Euro.

Dritter Meilenstein von OpenSuse 11.2

Yast bekommt ein Webinterface. Das OpenSuse-Projekt hat den dritten Meilenstein der kommenden OpenSuse-Version 11.2 freigegeben. Die Distribution verwendet jetzt ebenfalls Ext4 als Standarddateisystem und wird ein Webfrontend für das Konfigurationswerkzeug Yast enthalten. Die Veröffentlichung der Distribution ist für November 2009 geplant.

Das Universalladegerät für Handys kommt schon 2010

Mehrere tausend Tonnen Elektronikschrott weniger pro Jahr. Die erste Generation neuer, nicht an ein bestimmtes Ladegerät gebundener Mobiltelefone dürfte ab 2010 auf dem EU-Markt erhältlich sein. Das gab der IT-Branchenverband Bitkom bekannt. Durch alte Netzteile entstehen derzeit mehrere tausend Tonnen Abfall pro Jahr.

NetBeans 6.7 bindet Kenai ein

Neue Version der freien Entwicklungsumgebung. Die neue Version 6.7 der freien IDE NetBeans bindet Suns Entwicklungsplattform Kenai ein und integriert das Buildsystem Maven. Zu den weiteren Neuerungen zählt die direkte Unterstützung für Grails 1.1.

Tele Columbus wird von Finanzinvestor erdrückt

Zinsen und Beraterhonorare bedrohen Internet- und TV-Provider. Aletheia Partners, ein britischer Finanzinvestor, bringt den Kabelnetzbetreiber Tele Columbus in Finanznot. Obwohl der Internet-, Telekom- und TV-Provider operative Gewinnmargen von 40 Prozent erwirtschaftet, wird er von horrenden Zinszahlungen und Beraterhonoraren erdrückt.

"Mit WebOS und Palm Pre sind wir wieder im Rennen"

Verluste des Smartphone-Herstellers geringer als in Prognosen der Analysten. Der Smartphone-Hersteller Palm hat im letzten Quartal weniger Verlust gemacht als erwartet. "Die Einführung des Palm WebOS und des Palm Pre war ein wichtiger Meilenstein im Unternehmensumbau", so Firmenchef Jon Rubinstein.

Red Hat: Die Krise ist gut für uns

"Wir helfen Firmen, Geld zu sparen". Anders als Oracle und Microsoft ist es Red Hat gelungen, Gewinn und Umsatz zu steigern. "Die Budgets bleiben begrenzt und ein Ende ist nicht in Sicht. Relativ gesehen ist das ziemlich gut für uns", sagte Firmenchef Jim Whitehurst.