Abo
  • Services:

Red Hat Enterprise Linux 5.4 mit KVM als Beta erschienen

Distribution setzt auf neuen Hypervisor

Red Hat hat eine Betaversion von Red Hat Enterprise Linux 5.4 (RHEL) veröffentlicht. Obwohl es nur ein Minor-Release ist, bietet RHEL 5.4 auch eine größere Änderung: Red Hat wechselt den verwendeten Hypervisor zur Virtualisierung.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

RHEL 5.4 ist ein Teil von Red Hats neuem Virtualisierungsportfolio und setzt damit nun auch auf den Hypervisor KVM. Die Virtualisierungstechnik KVM ist Teil des Linux-Kernels. Red Hat hatte den KVM-Entwickler Qumranet 2008 gekauft. KVM setzt Prozessoren mit Intel-VT- oder AMD-V-Technik voraus und kann so Gastsysteme - inklusive Windows - unmodifiziert virtualisieren.

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. ETAS, Stuttgart

Den Abschied von dem bisher in RHEL verwendeten Xen bedeutet der KVM-Einsatz aber noch nicht. Red Hat liefert Xen auch weiter mit und unterstützt den Hypervisor ebenfalls. Der Distributor weist jedoch darauf hin, dass immer nur ein Hypervisor laufen sollte.

RHEL 5.4 enthält zudem Fuse als voll unterstützte Komponenten. Mit dem "Filesystem in Userspace" können unabhängig vom Kernel Dateisysteme eingebunden werden. Die Dateisystemtreiber laufen so komplett im Userspace ab, wodurch erstens das jeweilige Dateisystem vom Kernel nicht unterstützt werden muss und zweitens auch Nutzer ein Dateisystem einbinden können, die für den üblichen Weg nicht genügend Rechte haben. Fuse-Dateisystemtreiber liefert RHEL aber noch nicht mit.

Für den Desktopeinsatz haben die Entwickler die Alsa-Audio-Infrastruktur aktualisiert, um neue HD-Audiochips zu unterstützen. Weitere Verbesserungen gibt es für Nutzer, die ihr Notebook in Kombination mit einer Dockingstation verwenden, die über ein CD-ROM-Laufwerk verfügt. Darüber hinaus liefert RHEL 5.4 einige aktualisierte Treiber mit, etwa für Intel-Grafikchips.

Das Dateisystem Ext4 ist als Technology Preview in RHEL 5.4 enthalten, wird von Red Hat also nicht unterstützt. Auch GCC 4.4, Samba 3.3 und die Cluster-Tools für KVM sind als Technology Preview enthalten.

Die Beta der verschiedenen RHEL-Varianten (Advanced Platform, Server und Desktop) steht Kunden ab sofort über das Red Hat Network zur Verfügung. Die Betaphase läuft bis zum 13. August 2009. Erfahrungsgemäß erscheint die fertige Version ein paar Wochen später.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 54,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  2. 16,99€
  3. 1,49€

sphere 03. Jul 2009

Dann viel Erfolg. Vielleicht ist diese Seite noch interessant: http://wiki.xensource.com...

Mementoxist 03. Jul 2009

s/tod/tot/ War noch bisschen unkonzentriert so früh am Morgen. Sorry. :)

NeulP 02. Jul 2009

Da ist was dran! In der Virtuellen Welt muss man sich halt auch nicht so viel bewegen. Da...

Sepps Rache 02. Jul 2009

... lieber auf CentOS 5.4: http://www.centos.org/ Kostet nix, trotzdem top für den...

Dark Harry 02. Jul 2009

Ich evaluiere gerade KVM auf Lenny: Klasse. Superschnell, die virtuelle Maschine macht...


Folgen Sie uns
       


Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test

Im analogen Zeitalter waren Mittelformatkameras meist recht klobige Geräte, die vor allem Profis Vorteile boten. Einige davon sind im Zeitalter der Digitalfotografie obsolet. In Sachen Bildqualität sind Mittelformatkameras aber immer noch ganz weit vorn, wie wir beim Test der Fujifilm GFX 50S und Hasselblad X1D herausgefunden haben.

Hasselblad X1D und Fujifilm GFX 50S - Test Video aufrufen
Shadow of the Tomb Raider angespielt: Lara und die Schwierigkeitsgrade
Shadow of the Tomb Raider angespielt
Lara und die Schwierigkeitsgrade

E3 2018 Düstere Höhlensysteme, eine prächtige Stadt in Südamerika und die Apokalypse: Im nächsten Tomb Raider erlebt Lara Croft wieder spannende Abenteuer. Beim Anspielen konnte Golem.de das ungewöhnliche System der Schwierigkeitsgrade kennenlernen.
Von Peter Steinlechner

  1. Remasters Tomb Raider 1 bis 3 bekommen neue Engine

Elektroautos: Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts
Elektroautos
Ladesäulen und die Tücken des Eichrechts

Wenn Betreiber von Ladestationen das Wort "eichrechtskonform" hören, stöhnen sie genervt auf. Doch demnächst soll es mehr Lösungen geben, die die Elektromobilität mit dem strengen deutschen Eichrecht in Einklang bringen. Davon profitieren Anbieter und Fahrer gleichermaßen.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Himo Xiaomis E-Bike mit 12-Zoll-Rädern kostet rund 230 Euro
  2. WE Solutions Günstige Elektroautos aus dem 3D-Drucker
  3. Ladesäulen Chademo drängt auf 400-kW-Ladeprotokoll für E-Autos

Urheberrechtsreform: Die zehn Mythen des Leistungsschutzrechts
Urheberrechtsreform
Die zehn Mythen des Leistungsschutzrechts

Am Mittwoch gibt es eine wichtige Abstimmung zum Leistungsschutzrecht im Europaparlament. Leider werden von den Verfechtern des Gesetzes immer wieder Argumente ins Feld geführt, die keiner Überprüfung standhalten.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Vor Abstimmung Demos gegen Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Leistungsschutzrecht Nur Einschränkungen oder auch Chancen?
  3. Vor Abstimmung 100 EU-Abgeordnete lehnen Leistungsschutzrecht ab

    •  /