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EU frisst Intels Gewinn

Intel macht Erholung im PC-Markt aus. Intel meldet ein Umsatzplus für das zweite Quartal 2009 von 12 Prozent, verglichen mit dem ersten Quartal, und resümiert: Der PC-Markt verbessert sich wieder. Dennoch weist Intel einen Verlust aus.
/ Jens Ihlenfeld
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Rund 8 Milliarden US-Dollar Umsatz erzielte Intel im zweiten Quartal 2009, das ist ein Zuwachs von 12 Prozent gegenüber dem ersten Quartal . Stärker wuchs der Umsatz vom ersten zum zweiten Quartal letztmals 1988. Im Vergleich zum Vorjahr liegt Intels Umsatz 1,4 Milliarden US-Dollar niedriger.

Ohne Einmaleffekte läge der Quartalsgewinn bei 1 Milliarde US-Dollar, der operative Gewinn bei 1,4 Millionen US-Dollar. Dennoch weist Intel einen operativen Verlust von 12 Millionen US-Dollar und einen Nettoverlust von 398 Millionen US-Dollar aus. Schuld ist die von der EU verhängte Strafe von 1,06 Milliarden Euro wegen wettbewerbsschädlichen Verhaltens. Intel hat Berufung gegen die Strafe eingelegt und rechnet mit einem jahrelangen Rechtsstreit.

Die aktuellen Quartalszahlen weisen auf eine Erholung im PC-Markt hin, kommentiert Intel-Chef Paul Otellini. Für das zweite Halbjahr 2009 rechnet er mit einem Anziehen des Geschäfts.

Für den Umsatzzuwachs sorgte vor allem der Verkauf von Prozessoren, obwohl der durchschnittliche Verkaufspreis je Prozessor leicht sank. Das gilt auch dann, wenn man die billigen Atom-Prozessoren herausrechnet. Mit diesen Netbook-CPUs setzte Intel 362 Millionen US-Dollar um, 65 Prozent mehr als im ersten Quartal.

Für das dritte Quartal erwartet Intel einen Umsatz von 8,5 Milliarden US-Dollar.


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