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Kindle kommt vorerst nicht nach Deutschland

Keine Einigung mit Mobilfunkbetreibern. Amazon ist vorerst mit dem Versuch gescheitert, seinen Kindle-Reader nach Deutschland zu bringen. Die Mobilfunkbetreiber hätten überzogene Preisvorstellungen, so ein Amazon-Manager.
/ Achim Sawall
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Der E-Book-Reader Kindle kommt vorerst nicht nach Deutschland. Firmenchef Jeff Bezos hat sich laut einem Bericht der Wirtschaftswoche mit Mobilfunkbetreibern wie T-Mobile und Vodafone nicht auf einen Preis einigen können. Die Preisvorstellungen seien überzogen, zitiert die Wirtschaftswoche einen Amazon-Manager(öffnet im neuen Fenster) . Deutsche Amazon-Partner hätten dies bestätigt.

Beim Kindle kommen die Inhalte per Mobilfunk mit CDMA/EVDO auf das Gerät, oder wahlweise mit USB 2.0 und SD-Speicherkarte.

Im August 2008 hatte Amazon-Deutschland-Chef Ralf Kleber angedeutet, dass das Gerät im Oktober 2008 in Deutschland verfügbar sein würde. "Wir wissen, dass viele Kunden auch außerhalb der USA daran interessiert sind, den Kindle zu kaufen, und dementsprechend wollen wir den Kindle auch in anderen Ländern zur Verfügung stellen" , so Kleber, der aber keinen Termin nannte. Kindle 2, der E-Book-Reader der zweiten Generation, war kurz nach dem Verkaufsstart Ende Februar 2009 schon das meistverkaufte elektronische Gerät bei Amazon in den USA.

Laut einer repräsentativen Umfrage des Marktforschungsinstituts Forsa vom März 2009 wollen 2,2 Millionen Deutsche in diesem Jahr einen E-Book-Reader kaufen. Von den 14- bis 29-Jährigen plant jeder Zwanzigste den Kauf eines solchen Geräts.

Der E-Book-Reader PRS-505/SC von Sony kam hierzulande am 11. März 2009 in der Buchhandelskette Thalia für 299 Euro in den Verkauf.


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