Gartner: Einbruch des PC-Markts weniger stark als erwartet

Verkäufe werden 2009 nur um sechs Prozent sinken

Der weltweite PC-Markt wird 2009 um 6 Prozent auf 274 Millionen verkaufte Geräte nachgeben, so die überarbeitete Prognose des Marktforschungsunternehmens Gartner. Im März war Gartner noch von einem Rückgang von 9,2 Prozent ausgegangen.

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Der Einbruch kommt für den PC-Markt nicht ganz so hart wie erwartet. Das Marktforschungsunternehmen Gartner hat seine Negativprognose weiter entschärft. So soll der weltweite PC-Markt 2009 um 6 Prozent auf 274 Millionen verkaufte Geräte nachgeben, besagt die aktualisierte Prognose. Damit erwartet Gartner nun einen geringeren Rückgang als Mitte Mai 2009 mit 6,6 Prozent angegeben. Im März war Gartner sogar von einem Rückgang von 9,2 Prozent ausgegangen.

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Gartner prognostiziert einen Einbruch von 10 Prozent für das zweite und dritte Quartal, sieht aber nun für das vierte Quartal im Jahresvergleich ein Wachstum. 2010 soll der Markt dann wieder um 10,33 Prozent zulegen.

Es sei aber noch zu früh um zu sagen, ob sich der Markt bereits erhole. "Der zahlenmäßige Absatz von PCs war außer in Osteuropa im ersten Quartal überall stärker als wir erwartet hatten. Besonders die private Nachfrage fiel viel besser aus als gedacht", sagte George Shiffler, Research Director bei Gartner. Dies sei aber eher dem Wiederbefüllen der Lager zu verdanken als einem Anstieg bei der Nachfrage. Der Absatz bei Unternehmenskunden sei zudem weiterhin schwach.

Positiv bewertet Gartner die Verkäufe von Netbooks. Dieses Jahr könnten 21 Millionen der kleinen tragbaren Rechner verkauft werden. Für 2010 rechnet Gartner sogar mit bis zu 30 Millionen. 4,1 Prozent mehr Notebooks würden verkauft, doch der Umsatz soll wegen sinkender Preise um 12,8 Prozent fallen. Bei Desktoprechnern ist der Absatzrückgang mit 15,7 Prozent rückläufig, der Umsatz fällt hier um 26,6 Prozent.

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