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Infineon macht aggressiven Hedgefonds zum Großaktionär

Apollo Investment könnte bis zu 700 Millionen Euro investieren. Der finanziell angeschlagene Chiphersteller Infineon macht einen Finanzinvestor zum Großaktionär. Circa 700 Millionen Euro könnten von Apollo Investment fließen.
/ Achim Sawall
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Der Chiphersteller Infineon holt sich den aggressiven Private-Equity-Fonds Apollo Investment Corporation ins Unternehmen. Mit bis zu 725 Millionen Euro werden die US-Amerikaner zum Großaktionär, heißt es in einer Ad-hoc-Mitteilung Infineons. "Die Einnahmen sollen genutzt werden, um Verbindlichkeiten zurückzuzahlen und die Liquidität der Gesellschaft zu stärken" , teilt Infineon mit.

Apollo ist dafür bekannt, wie ein Hedgefonds Kredite von Krisenfirmen zum Discountpreis zu erwerben, um dann die Eigner hinauszudrängen, berichtet die Financial Times Deutschland(öffnet im neuen Fenster) . Apollo könnte bis zu 29 Prozent an Infineon erwerben, mindestens wollen sie 15 Prozent.

In dieser Woche hatte Infineon bereits sein VoIP- und DSL-Geschäft für 250 Millionen Euro an einen Finanzinvestor veräußert. Damit wechseln 900 Beschäftigte an Golden Gate Capital. Die Sparte war der einzige operativ profitable Konzernteil.


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