Wirtschaftskrise kommt bei Telekommunikationsfirmen an

Telekom Austria wird Ziele für 2009 voraussichtlich nicht erreichen

Telekommunikationsunternehmen galten bisher wegen ihrer gleichbleibenden Umsatzströme und ihrem Spielraum beim Investitionsmanagement als weniger hart von der Krise betroffen. Doch Hannes Ametsreiter, Chef der Telekom Austria, sieht die Erreichung der gesteckten Ergebnisziele für 2009 nun als " große Herausforderung".

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Die Telekom Austria hatte bislang für das Geschäftsjahr einen leicht sinkenden Umsatz bei stabilem EBITDA erwartet. Das zu erreichen, werde durch die veränderten Bedingungen "eine große Herausforderung", erklärt er dem österreichischen Wirtschaftsblatt. Er glaube aber, es sei immer noch machbar. Der Konzern spüre die Krise besonders in Osteuropa. "Verschärft sich das Ganze noch, wird man die Prognose überdenken müssen", sagte er.

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Im ersten Quartal war der Umsatz um 5 Prozent zurückgegangen, das EBITDA fiel um 6 Prozent. "Zum einen ist das große Wachstum im Mobilfunk vorbei, zum anderen spüren wir die Wirtschaftskrise, in der wir stecken", erklärt Telekom-Austria-Chef Hannes Ametsreiter dem Wirtschaftsblatt. Zwar verzeichne die österreichische Firma beim mobilen Internet gerade einen Boom. Doch die Zuwächse im Datenbereich könnten den Preisverfall bei der Sprachtelefonie nicht auffangen.

Die Firma plant, bis Ende 2009 circa 1.250 verbeamtete Beschäftigte freizustellen. Bis zum Jahr 2011 sollen in der Festnetzsparte insgesamt 2.500 Stellen wegfallen. Über 400 Beschäftigte hätten den Sozialplan angenommen, sagte Ametsreiter.

Firmenchef Boris Nemsic wechselte im März 2009 zu Wympel-Kommunikazii (VimpelCom), einem der größten Mobilfunkanbieter Russlands. Eine Übernahme der Telekom Austria durch VimpelCom schließt Ametsreiter kategorisch aus. Sein Vorgänger habe in Russland derzeit große Probleme zu bereinigen.

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