NetBeans 6.7 bindet Kenai ein
Die neue Version der IDE bindet die Entwicklungsplattform Kenai ein, die von Sun entwickelt wurde, um dem bekannten Dienst Sourceforge Konkurrenz zu machen. Dabei verwendet Sun auch Cloud-Technik. Entwickler können mit NetBeans 6.7 direkt aus der IDE heraus neue Kenai-Projekte anlegen, sie verwalten und mit anderen Entwicklern über die Plattform zusammenarbeiten.
Mit Maven(öffnet im neuen Fenster) wurde ein neues Build-System integriert. Das stellt unter anderem die Abhängigkeit von Bibliotheken grafisch dar. Neu hinzugekommen ist außerdem Unterstützung für PHPUnit und im PHP-Editor kann jetzt eine SQL-Codevervollständigung verwendet werden. Außerdem enthält NetBeans eine Glassfish-v3-Instanz mit vorkonfigurierter Derby-Datenbank.
NetBeans 6.7 unterstützt Grails 1.1 und bietet in dem Zusammenhang auch eine Codevervollständigungsfunktion. Bei Ruby ist Remote-Debugging möglich und Shoulda-Tests werden unterstützt. Für C++-Projekte sind die DLight-Profiling-Tools enthalten und Qt wird direkt unterstützt. Wer für Mobiltelefone entwickeln möchte, kann das mitgelieferte Java Platform Micro Edition Software Development Kit 3.0 verwenden. Außerdem können NetBeans-Anwender JavaScript 1.7 verwenden.
Netbeans 6.7 steht unter netbeans.org(öffnet im neuen Fenster) zum Download bereit.