Gerüchte um OpenSSH-Sicherheitslücke
Das Gerücht tauchte unter anderem in einem Forum(öffnet im neuen Fenster) auf. Dort berichtet ein Administrator von einer kritischen Sicherheitslücke in der OpenSSH(öffnet im neuen Fenster)-Version 4.3, die in RHEL und dem darauf basierenden verwendet wird. Diese Version ist bereits einige Jahre alt, die Red-Hat-Entwickler pflegen diese Versionen in ihren Enterprise-Produkten jedoch in der Regel über einen langen Zeitraum und portieren Sicherheitsaktualisierungen zurück.
Auf verschiedenen Seiten gibt es Protokolle eines Angriffs(öffnet im neuen Fenster), bei dem über den SSH-Port 22 Zugriff auf ein RHEL-5.3-System erlangt wird.
Auf eine Anfrage eines Red-Hat-Mitarbeiters(öffnet im neuen Fenster) auf der OpenSSH-Mailingliste antwortete OpenSSH-Programmierer Damien Miller(öffnet im neuen Fenster), er verfüge über keine geheimen Informationen. Er habe Kontakt mit einem Opfer des möglichen Zero-Day-Exploits. Millers Analyse habe jedoch nicht bestätigt, dass der Angriff etwas mit SSH zu tun habe. Vielmehr deute einiges auf eine simple Brute-Force-Attacke hin. Er sei nicht überzeugt, dass ein Zero-Day-Exploit existiere, so Miller weiter. Der einzige Beweis seien neben den Gerüchten bisher die nicht überprüfbaren Protokolle der Angriffe.
Auch das SANS-Institut sieht noch keinen Beweis für den Zero-Day-Exploit(öffnet im neuen Fenster). Bei SANS gingen derweil Hinweise ein, dass die noch unbekannte Sicherheitslücke tatsächlich existiere und aktuelle OpenSSH-Versionen nicht betreffe. Nähere Informationen dazu sollen angeblich auf der Black-Hat-Sicherheitskonferenz(öffnet im neuen Fenster) öffentlich gemacht werden. Die Konferenz findet vom 25. bis 30. Juli in Las Vegas statt. Doch bisher ist auch das nur ein Gerücht – der Exploit-Code selbst liegt dem SANS-Institut nicht vor.
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