Auch Telefónica an Telekom-Tochter interessiert

Bieterwettstreit um Mobilfunkbetreiber T-Mobile UK?

Neben Vodafone ist die spanische Telefónica am Kauf von T-Mobile Großbritannien interessiert. Auch France Telekom prüft ein Angebot. Ein Bieterwettstreit um den Mobilfunkbetreiber, den Experten mit bis zu 4 Milliarden Euro bewerten, könnte entstehen.

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Die Deutsche Telekom stellt ihre Mobilfunkaktivitäten in Großbritannien zum Verkauf, und Vodafone, die Telefónica-Tochter O2 und Orange (France Telekom) könnten sich einen Bieterwettstreit um den Netzbetreiber liefern. Der Wert von T-Mobile UK wird von Analysten auf 3 bis 4 Milliarden Euro geschätzt. Bislang steht O2 in Großbritannien mit 27 Prozent Marktanteil an der Spitze, Vodafone hält 25 Prozent, Orange 22 Prozent, T-Mobile 15 Prozent und "3" (Hutchison Whampoa) acht Prozent.

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In dieser Woche hatte die in London erscheinende Financial Times von möglichen Verhandlungen der Telekom mit Vodafone berichtet, nun soll auch Telefónica Kaufinteresse signalisiert haben, berichtet die Zeitung unter Berufung auf informierte Kreise. Der größte spanische Telekommunikationskonzern will so verhindern, die Marktführung zu verlieren, falls die Briten T-Mobiles Landestochter kaufen. O2 hatte Vodafone, gemessen an der Kundenzahl, 2006 die Marktführung abgenommen und die Position seitdem verteidigt. Weitere Punkte auf dem britischen Markt brachte der Exklusivvertrag mit Apple für das iPhone. Ein Angebot hat die Telefónica aber noch nicht vorgelegt.

Offiziell hat France Telecom jedes Kaufinteresse an T-Mobile UK dementiert, die Financial Times hat jedoch aus informieren Kreisen erfahren, dass die Franzosen sich ein Joint Venture mit der Deutschen Telekom vorstellen könnten, das ebenfalls die Marktführerschaft hätte. Zahlungen an den Bonner Konzern will France Telecom aber nicht leisten.

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