"Mit WebOS und Palm Pre sind wir wieder im Rennen"
Der Nettoverlust betrug 105 Millionen US-Dollar (78 Cent pro Aktie). Im Vergleichszeitraum des Vorjahres lag der Verlust bei 43,4 Millionen US-Dollar (40 Cent pro Aktie). Vor Sonderposten betrug der Verlust im vierten Finanzquartal 40 Cent pro Aktie. Hier hatten die Analysten mit 66 Cent erheblich mehr erwartet. Der Umsatz sank um 71 Prozent auf 86,8 Millionen Dollar, die Analysten hatten 80,1 Millionen Dollar berechnet.
Palm verkaufte im Berichtszeitraum 351.000 Smartphones, die Prognosen lagen bei 228.000. Dies bedeutet einen Rückgang um 62 Prozent im Vergleich zum Vorjahr, weil ältere Geräteserien ausliefen. Gegenüber dem dritten Geschäftsquartal nahm der Absatz aber um 6 Prozent zu.
Die Aktie legte im späten Handel um 15 Prozent zu.
Palm hat das Pre am 6. Juni 2009 vorgestellt. Firmenchef Jon Rubinstein erklärte, das Produkt sei auch "auf großes Interesse" bei Unternehmenskunden gestoßen. "Palm arbeitet so schnell wie möglich, um die Nachfrage zu decken" , sagte er. Falls die Aufträge weiter stiegen, müsse die Produktion erweitert werden. Das Pre wird bislang exklusiv von Sprint Nextel vermarktet. Ob weitere Mobilfunknetzbetreiber das Smartphone ins Sortiment nehmen, sagte Rubinstein nicht. "Die Einführung des Palm WebOS und des Palm Pre war ein wichtiger Meilenstein im Unternehmensumbau. Wir sind jetzt offiziell wieder im Rennen" .