Der E-Mail-Anbieter Posteo hat seinen jährlichen Transparenzbericht veröffentlicht und übt dabei massive Kritik an den Behörden, die teils formal unzulässige Anfragen gestellt haben.
Wir haben unseren Compaq Aero mit seinen 33 MHz reaktiviert und mit ihm ein Erlebnis von 1995 neu gemacht: die Installation von Windows 95. Gut vertragen haben wir uns dabei nicht. Eine Tortur in Wort und Bild von Andreas Sebayang (alt) und Jörg Thoma (älter)
Primacom hatte das Programmpaket Family HD ab Juni 2014 bei Onlineverträgen voreingestellt. Weil es sich nicht abwählen ließ, hat das Landgericht Leipzig nun festgelegt, dass der Kabelnetzbetreiber kein Geld dafür berechnen darf.
Mehr Sicherheit bei den E-Mail-Diensten GMX und Web.de: Ab sofort können Anwender ihre E-Mails per PGP verschlüsseln. Zusätzlich wollen die beiden Dienste den E-Mail-Verkehr zwischen Servern mit dem offenen Standard DANE absichern.
Update Offenbar haben sich Unbekannte, die für die jüngste Spamwelle verantwortlich sind, auch Zugangsdaten zu E-Mail-Konten bei der Telekom verschafft. Mit gekaperten E-Mail-Adressen der T-Online-Konten werden Spammails mit Links zu verseuchten Webseiten versendet.
Wer fremde Netzwerke auf die Verwendung von Standardpasswörtern überprüfen will, sollte zunächst das Einverständnis der Betreiber einholen - denn sonst könnte er sich strafbar machen.
Monatelang hat Vodafone für nicht genutztes mobiles Internet kassiert. Zehntausenden Kunden wurden Kosten für die mobile Internetnutzung in Rechnung gestellt, obwohl das mobile Internet nicht verwendet wurde.
Wenn WLAN-Router hübsch seien, würden sie nicht versteckt und ermöglichten einen besseren Empfang, glaubt Google. Mit Onhub hat das Unternehmen einen WLAN-Router vorgestellt, der auch einige Smarthome-Funkprotokolle sowie Bluetooth beherrscht.
CC-Camp Das diesjährige Hackercamp war mit 4.500 Teilnehmern so gut besucht wie nie zuvor. Sengende Hitze, spannende Themen und ein paar einmalige Zwischenfälle machten es auch sehr besonders.
Eine Sicherheitslücke bei den E-Mail-Anbietern von United Internet, darunter Web.de, GMX und 1und1 hätten Angreifer ausnutzen können, um sich Zugriff auf Kundenkonten zu verschaffen. Die Lücke ist inzwischen geschlossen.
4.600 Satelliten müssten ausreichen: Samsungs US-Entwicklungsleiter Farooq Khan hat ein Konzept erstellt, um Internetzugänge überall auf der Welt zur Verfügung zu stellen.
Vielen Firmen im Südwesten Deutschlands genügt die Versorgung mit schnellem Internet nicht. Die Wirtschaft vor Ort benötigt dringend schnellere Leitungen. Unklar ist, wer den Ausbau von Breitbandinternet bezahlen soll.
Die National Security Agency (NSA) hatte bei ihren Überwachungsaktivitäten einen äußerst willigen Vollstrecker: Den US-Telekommunikationskonzern AT&T, der tiefer als bisher bekannt in die Überwachungsmaßnahmen verstrickt ist. Er half auch beim Ausspähen des UN-Hauptquartiers.
CC-Camp Mit Bots versuchen Unbekannte in Mexiko nicht nur, die politische Meinungsäußerung auf Twitter zu beeinflussen. Sie könnten auch Menschen in Gefahr bringen.
Auch in diesem Jahr wird Apple wohl keinen Fernsehdienst vorstellen. Die Verhandlungen mit den großen US-Fernsehsendern gehen nur langsam voran. Derzeit wird ein Start des Dienstes erst für das nächste Jahr erwartet. Die Verzögerung hat aber auch einen technischen Grund.
Update Die Opposition wittert schon einen "handfesten Skandal": Einem Medienbericht zufolge haben die USA der Bundesregierung nicht untersagt, die Liste mit unzulässigen NSA-Selektoren dem Bundestag vorzulegen. Das Kanzleramt widerspricht.
US-Sicherheitsexperten haben ein vernetztes Auto per SMS gehackt und gesteuert. Über einen Stick zur Nutzerabrechnung drangen sie in die Steuerung einer Corvette ein. Möglicherweise funktionierte der spektakuläre frühere Hack eines Cherokee Jeep ähnlich.
Vodafone-Kunden können ihre bestehenden ISDN-Anschlüsse noch garantiert bis 2022 verwenden. Geschäftskunden erhalten bei Bedarf bis dahin sogar neue ISDN-Anschlüsse. Die Deutsche Telekom will hingegen alle Kunden bis 2018 auf neue All-IP-Anschlüsse umgestellt haben.
Die britische Mobilfunk-Ladenkette Carphone Warehouse ist Opfer eines Hackerangriffs geworden. Millionen Kundendaten wurden abgegriffen, inklusive der Bankverbindungen.
Statt direkt Leerrohre für Glasfaser zu verlegen, reißen Kommunen nur wenige Monate nach einer Baustelle die Straße direkt wieder auf. Der Bauindustrieverband fordert dafür jetzt klare Vorgaben.
Zu Hauptverkehrszeiten schafft die Telekom es nicht, die ICE-Hotspots mit ausreichender Datenübertragungskapazität zu versorgen, bestätigt deren Chef Niek Jan van Damme. Ein gesamter Waggon teilt sich 10 MBit/s. Doch der Ausbau soll dies in den nächsten Monaten verbessern.
Die Telekom hat die Zahl ihrer Hybrid-Kunden gesteigert, die den Bündel-Router von Huawei verwenden. Doch bis Anfang 2016 hat der Konzern noch hohe Ziele zu erreichen.
Das Bundesland Rheinland-Pfalz prüft 300 MBit/s, da die Bandbreiten von heute in Zukunft nicht ausreichen würden. Da kann die Telekom bisher nicht mithalten.
Google stattet mit San Antonio eine weitere Großstadt mit 1 GBit/s aus: Für 80 US-Dollar im Monat wird die Glasfasertechnik FTTH zur Verfügung gestellt.
Die Deutsche Telekom hat 7,8 Millionen Anschlüsse auf All-IP umgestellt. Der Konzern erhöhte seine Prognose für neue Verträge für Internetzugänge um mehr als das Doppelte.
Über das alte Telekom-Kupferkabel und das Kupfer-Koaxialkabel der TV-Kabelnetzbetreiber lassen sich bald 1 bis 2 GBit/s im Download erreichen. Dann werden sich die Netzbetreiber keine Drosselung mehr erlauben können.
CSC, IFR, SCWG: Mehrere neue Gremien sollen in Zukunft die Arbeit der Internetverwaltung Icann kontrollieren und organisieren. Bis Anfang September kann der 199-seitige Reformvorschlag kommentiert werden. Doch im US-Senat formiert sich Widerstand.
Apple soll einem Bericht zufolge planen, als Mobilfunkanbieter aufzutreten. Dabei wird kein Netz aufgebaut, sondern lediglich bestehende Netze anderer Anbieter genutzt, zwischen denen automatisch gewechselt wird. Dennoch könnte Apple dem Kunden so Lösungen aus einer Hand anbieten.
Unitymedia hatte im Februar dieses Jahres die Preise erhöht, weil die Kunden laut dem Unternehmen im Schnitt 50 GByte pro Monat nutzten. Jetzt werden die Preise wieder gesenkt.
Aquila heißt Facebooks unbemanntes Flugzeug, das über drei Monate über einer Region kreisen soll, um sie währenddessen mit einer Internetverbindung zu versorgen. Die Spannweite des Carbonfliegers erreicht Maße einer Boeing 737. Dafür wiegt Aquila nur etwa 400 kg.
Sugr Cube heißt der Lautsprecher, der mit einem WLAN-Modul versehen drahtlos Musik wiedergeben und als Mehrraum-Lösung eingesetzt werden kann. Das ursprünglich über Kickstarter finanzierte Gerät ist nun im Onlinehandel erhältlich.
Nicht nur der NSA-Ausschuss, auch die sogenannte G10-Kommission will sich gerne die NSA-Selektorenliste ansehen. Der Bundesregierung droht nun eine weitere Klage vor dem Verfassungsgericht.
Kaum online kamen schon die ersten Zugriffe: Das Sicherheitsunternehmen TÜV Süd hat eine Wasserwerkssimulation als Honeynet aufgesetzt und acht Monate lang ins Internet gestellt. Auch Betreiber von kleinen und unbedeutenden Anlagen mit Internetanschluss seien unmittelbar gefährdet, folgern die Sicherheitsexperten.
Das Bundesverkehrsministerium will auch E-Bikes auf Radfahrwege lassen. Dazu müssen allerdings ein Zusatzzeichen entwickelt und ein Gesetz erlassen werden. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der Grünen-Bundestagsfraktion hervor.
Ein Schiffscontainer voll Servertechnik von Huawei: Die Telekom tourt mit einem 15 Meter langen Truck durch das Land, in dem ein komplettes Rechenzentrum mit eigener Stromversorgung steckt.
Vodafone freut sich in Deutschland über eine niedrige Kündigungsrate. Doch der Konzern kämpft mit sinkenden Serviceumsätzen, trotz des Kaufs von Kabel Deutschland.
Bayern beschwört seine Partnerschaft mit Huawei. Bei einer Vertragsunterzeichnung für ein 5G-Testnetz in München setzte sich Wirtschaftsministerin Aigner sehr für den Ausrüster ein.
Mehr Leistung ist das Ziel: Die Darpa hilft dem Startup Rex Computing bei der Entwicklung eines Supercomputer-Chips. Der soll mindestens doppelt so effizient wie aktuelle Beschleuniger und Prozessoren sein und Basis des ersten Exascale-Supercomputers werden.
Seitdem Broadcom und Qualcomm nach Quantenna ihre 802.11ac-Wave-2-Chipsätze vorgestellt haben, überschlagen sich die Hersteller mit Ankündigungen. Während die ac-Datenraten und MU-MIMO interessant sind, bleiben diverse andere Funktionen Instrumente des Marketings.
Cisco will keine Set-Top-Boxen und Modems für Fernseher mehr herstellen und verkauft den Bereich nach Frankreich. Dort testet Technicolor gerade sein erstes Kabelmodem für DOCSIS 3.1 mit 2 GBit/s.
Vodafone will TWDM-PON einführen, um die Datenübertragungsraten in seinem Glasfasernetz zu erhöhen. Die Zusammenarbeit mit Alcatel-Lucent in dem Bereich läuft bereits seit Jahren.
Vodafone trennt sich von seinem Europachef, einem früheren Telekom-Manager. Das werten einige als ein Anzeichen für eine Einigung beim Zusammengehen mit Liberty Global in Europa.
Der Kabelnetzbetreiber Primacom wirft der Telekom vor, in Städten wie Eisenhüttenstadt vorhandene Breitbandnetze zu überbauen. Dafür erhalte der Konzern 75 Prozent der gesamten dortigen Förderung.
Die Identität sollte im Internet von der Person nachhaltig getrennt werden: Diesen Appell richtete Edward Snowden an die Teilnehmer des 93. Treffens der Mitglieder der Internet Engineering Task Force und machte dazu auch einige Vorschläge.
Mit neuer Technik will Alcatel-Lucent die Übertragungskapazität eines Seekabels erhöht haben. Dabei sei neue Spektral-Technik zum Einsatz gekommen, die ein flexibles WDM-Raster und multiple Modulationsverfahren umfasst.
Die Deutsche Glasfaser hat einen neuen Mehrheitseigner. KKR will zusammen mit Reggeborgh langfristig rund 450 Millionen Euro für den FTTH-Ausbau in Deutschland zur Verfügung stellen.