Sie reden nicht viel darüber, doch sie arbeiten daran: Die Kabelnetzbetreiber und der Standard Docsis 3.1. In diesen Tagen beginnen die letzten großen Interoperabilitätstests. Unitymedia ist bei den Vorbereitungen dabei.
Wie war es möglich, dass der BND ohne Wissen des Anbieters einen Netzknoten anzapfte? Der Sicherheitschef von Verizon Deutschland kann dem NSA-Ausschuss darauf keine Antwort geben. Der US-Mutterkonzern stellt sich taub.
Zähe Zeugenvernehmung im NSA-Ausschuss: Die erneute Befragung von BND-Mitarbeitern ergibt wenig neue Details und wirft zum Teil neue Fragen auf. Fehler werden zugegeben.
Kabel Deutschland arbeitet nach eigenen Angeben intensiv an dem neuen Standard Docsis 3.1, der eine Datenübertragungsrate von 10 GBit/s bieten soll. Die Technik soll rückwärtskompatibel sein.
Die Prüfung der umstrittenen NSA-Selektoren war offenbar schwieriger als erwartet. Erst Anfang November soll der Sonderbeauftragte dem NSA-Ausschuss seine Ergebnisse präsentieren. Unklar ist, wie viel er überhaupt öffentlich sagen darf.
Für lineares IP-TV und netzseitige Videorecorder sei der Kauf der Rechte viel zu kompliziert, klagen die TV-Kabelnetzbetreiber. Sie wollen eine Vereinfachung.
Hardware aus dem Ausland läuft mit DVB-T2 oft nicht. Käufer sollten auf ein spezielles Logo auf den Geräten achten, um HD-Fernsehen über die Antenne empfangen zu können. Bisher wurde DVB-T2 im Ausland mit dem älteren Standard MPEG4 (h.264) kombiniert.
Die Festnetze sollen in den nächsten Jahren fast alle auf eine Datenrate von 100 MBit/s bis 1.000 MBit/s ausgebaut werden, kündigte Huawei an. Der Netzwerkausrüster weiß, was die Betreiber derzeit machen, auch beim TV-Kabel.
Die Telefónica wehrt sich gegen den Vorwurf, in Aldi Talk gebe es eine Kostenfalle. Vielmehr müsse von einem Kostenschutz gesprochen werden. Betroffene dürften nicht mehrere SMS des Kundendienstes ignorieren.
Ifa 2015 Congstar krempelt seine Vertragstarife für Mobilfunk um. Die Summe der Basistarife wird halbiert, aber mit den passenden Optionen gibt es dann doch wieder sechs Varianten.
Die Verschmelzung von Auto und Handy ist nach Ansicht der Autoindustrie der große Trend bei der Digitalisierung. Von der Politik erwarten sich die Unternehmen mehr Unterstützung für das autonome Fahren.
Medienanstalten und Branchenvertreter sind sich relativ einig, dass die Analogabschaltung im TV-Kabelnetz in drei Jahren kommt. Doch die verbliebenen Analognutzer haben keine Lust zum Wechseln.
Die Daten auf WLAN-Festplatten der Firma Seagate können von unberechtigten Nutzern ausgelesen oder manipuliert werden. Schuld sind undokumentierte Telnet-Services mit Standardpasswort und weitere Sicherheitslücken. Eine aktualisierte Firmware des Herstellers steht bereits zur Verfügung.
Bundeswirtschaftsminister Gabriel soll die Gespräche von Telekom und Bundesnetzagentur über exklusives Vectoring stoppen. Das fordern Breko, Vatm und Buglas in einem Brief, der Golem.de vorliegt.
Wer beim Aldi Talk Paket 300 die Aufladeoption "unter fünf Euro" setzt, geht in eine Kostenfalle, weil bei einem Prepaid-Guthaben zwischen 5 und 7,98 Euro der Paketpreis nicht mehr abgebucht werden kann. Aldi beendet die 300-Flatrate und rechnet dann zum rund zehnmal teureren Basistarif ab, behaupten Verbraucherschützer.
Es ist ein Paradox: Autonome Autos müssen auch ohne Netzverbindung unfallfrei fahren, sollen aber mit internetbasierten Diensten vollgestopft werden. Mit solchen Sicherheitsfunktionen steigt aber die Gefahr von gefährlichen Hacks.
Man nehme ein Raspberry Pi und einen Laserpointer: Mit dieser einfachen Ausrüstung ist es einem Sicherheitsforscher gelungen, dem Laserscanner eines autonomen Autos beliebige Objekte vorzugaukeln.
Ifa 2015 Wann kommt endlich VoLTE? Das wurde der Chef der Telekom Deutschland heute auf der Ifa gefragt. Er stutzte kurz und sagte dann, der Netzbetreiber brauche noch etwas Zeit.
Ifa 2015 Drei Netzwerke, acht Antennen: Asus' neuer WLAN-Router mit 802.11ac Wave 2 erreicht laut Hersteller eine Datendurchsatzrate von bis zu 5.300 MBit pro Sekunde brutto. Das ist aber vor allem Marketing.
Eine Optimierung von RSA-Signaturen kann bei fehlerhaften Berechnungen den privaten Schlüssel verraten. Bekannt ist dieser Angriff schon seit 1996, ein Red-Hat-Entwickler hat jetzt herausgefunden, dass es immer noch verwundbare Hard- und Software gibt.
Ifa 2015 Der dritte Feldtest für DVB-T2 ist gestartet. Golem.de sprach mit Media Broadcast über neue Endgeräte und das Angebot von IP-Sendern, die über das Internet zum Zuschauer kommen.
Ifa 2015 Die Deutsche Telekom hat einen speziellen Mobilfunktarif für Kinder vorgestellt. Er kann an die Bedürfnisse der älter werdenden Sprösslinge angepasst werden und wird auch als Familienvariante angeboten.
Ifa 2015 Nutzer der Hybridtechnologie der Telekom erhalten über LTE höhere Datenraten. Wer Magenta Eins gebucht hat, wird bei Hybrid mit 100 MBit/s versorgt.
Ifa 2015 Die Deutsche Telekom stellt verbesserte mobile Datentarife sowohl für Neu- als auch Bestandskunden vor. In vielen Tarifen wird die Datenrate erhöht, in einigen auch das ungedrosselte Datenvolumen aufgestockt.
Vodafone-Mobilfunkkunden bekommen bei Abschluss eines DSL-Vertrags jetzt 50 GByte Datenvolumen gutgeschrieben. Neukunden erhalten Hardware mit Datenpaketen angeboten, die auch später bei einem Festnetzausfall helfen sollen.
Die Verbraucherzentralen haben Beschwerden über die All-IP-Umstellung gesammelt. Nutzer wurden nicht über damit verbundene Vertragsverlängerungen und die nötige Anschaffung neuer Hardware informiert. Die Telekom will sich bessern und verweist auf die große Dimension des Projekts.
Der Fremde im Kinderzimmer: Durch Sicherheitslücken in Babyfonen dringen Angreifer in besonders private Bereiche der Familie ein. Viele aktuelle Modelle sind angreifbar - und ermöglichen sogar eine Fernsteuerung.
Mit One Number der Deutschen Telekom sieht der Angerufene immer die Festnetz-Rufnummer des Arbeitsplatzes im Display, egal ob aus dem Homeoffice oder auf dem Handy telefoniert wird. Doch sowohl Festnetz- als auch Mobilfunknummer müssen von der Telekom sein.
Tele Columbus bietet auch Mobilfunk an. Es gibt ein 2-GByte-Datenpaket und eine Flatrate ins deutsche Fest- und Mobilfunknetz. Das Angebot gibt es nur bei zweijähriger Vertragsbindung, dazu kommt eine Anschlussgebühr.
Für die jüngst veröffentlichte DRDoS-Schwachstelle hat Bittorrent bereits einen Patch bereitgestellt. Anwender sollten ihre Software beizeiten aktualisieren. Ganz schließen lässt sich die Lücke aber nicht.
Update Mindestens fünf Router diverser Hersteller haben leicht zu erratene Standardpasswörter für den administrativen Zugang. Mit ihnen lassen sich die Geräte aus der Ferne manipulieren.
Bisher konnten Kabel-Deutschland-Kunden Mobilfunk ohne Grundgebühr im O2-Netz nutzen. Doch jetzt bekamen alle eine Kündigung. Die SIM-Karte ist bald nicht mehr nutzbar.
Staatliche Förderung für leistungsfähiges Fiber To The Home erhalten die Landkreise in Deutschland oft nicht. Die Planungen des Bundes setzen meist auf altes Kupferkabel. Golem.de hat beim Landkreistag nachgefragt.
In der U-Bahn in Frankfurt arbeiten die Konkurrenten Vodafone, Deutsche Telekom und Telefónica beim Netzausbau zusammen. Auch Verstärker und Antennen in den Stationen und Tunneln nutzt man gemeinsam.
Die Telekom will um die Hauptverteiler Vectoring einsetzen, was technisch bedingt die Konkurrenz ausschließt. Bei der Zählung der Haushalte, die dann besser dastehen, weil sie noch keine Datenrate von 50 MBit/s erhalten, wurden die Telekom-50-MBit/s-Haushalte mitgezählt.
Die Bahn will mit allen drei Mobilfunkbetreibern die Versorgung entlang der ICE-Strecken verbessern. Zudem würden die Mobilfunkverstärker in allen ICE-Zügen ersetzt.
Laut Telekom soll ein exklusives Vectoring-Recht im Nahbereich um die 8.000 Hauptverteiler 5,7 Millionen Haushalten 100 MBit/s bringen. Laut anderen Netzbetreiber ist das nicht wahr.
Glasfaser ist von der staatlichen Förderung meist ausgeschlossen. Die Landkreise lehnen die Vectoring-Förderung von Bundesverkehrsminister Dobrindt als zu kurzfristig gedacht ab.
Swisscom schaltet den Dienst Wi-Fi Calling für sein Netz und später auch im Ausland frei. Damit nutzt der Kunde WLAN, wenn dies die bessere Verbindung ist. Zahlen muss der Nutzer trotzdem den Mobilfunktarif.
Der Bitkom fordert, dass die 2,7 Milliarden Euro für den Breitbandausbau in Deutschland schnell vergeben werden. Verbraucherschützer meinen, der Betrag reiche dafür nicht aus und wollen nur noch 10 MBit/s für alle.
Die Bundesnetzagentur hat sich positiv zu Exklusivrechten der Telekom beim Vectoring geäußert, wenn der Konzern weitgehende Ausbauverpflichtungen eingeht. Doch eine Entscheidung sei trotz politischen Drucks der Regierung angeblich noch offen.
Die Deutsche Telekom versucht offenbar ein weiteres Mal, die Telekom Srbija zu kaufen. Diesmal liegt laut einem unbestätigten Bericht der Preis bei 2 Milliarden Euro. Der serbische Konzern ist im Festnetz und Mobilfunk aktiv.
Der Telekom wird offenbar ihr exklusives Vectoring am Hauptverteiler genehmigt. Laut einem Bericht wird die Bundesnetzagentur von der Regierung unter Druck gesetzt, dem zuzustimmen.
Auf dem Weg zum autonomen Fahren verfolgen IT-Konzerne und Autohersteller unterschiedliche Konzepte. In einer vierteiligen Artikelserie testet Golem.de aktuelle Prototypen und erläutert Hintergründe.
Nutzer haben gegenwärtig wenig Kontrolle darüber, über welche Regionen in der Welt ihre Daten geleitet werden. Das will das Alibi-Projekt ändern. Es soll ein Peer-to-Peer-Netzwerk entstehen, durch das Daten um zensurgefährdete Regionen herumgeleitet werden.
Hot Chips Riesige 640 mm²-Chipfläche: Das chinesische Startup Phytium arbeitet an einem ARM-Serverprozessor mit 64 CPU-Kernen. Sollte das ambitionierte Projekt gelingen, wäre es absolut konkurrenzfähig.