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Agile Mobile: Huawei wird WLAN und LTE verbinden

Huaweis Hausmesse HNC ist heute in Peking eröffnet worden. Mit Agile Mobile will der Ausrüster WLAN und LTE-Mobilfunk in einem Access Point zusammenbringen. Auch für Industrie 4.0 gab es etwas Neues.

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Liu Shaowei, President Switch und Enterprise Communications
Liu Shaowei, President Switch und Enterprise Communications (Bild: Huawei)

Huawei will 4G-Mobilfunk und WLAN verbinden. "Für die Telekommunikationsbetreiber lässt sich so beispielsweise eine bessere Netzabdeckung im Indoor-Bereich erreichen", sagte Liu Shaowei, President Switch und Enterprise Communications am 20. Mai 2015 auf dem Huawei Network Congress (HNC) in Peking. Auch die Errichtung von elektronischen Zäunen sei mit Agile Mobile Solution möglich.

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Die Technik soll im September 2015 erscheinen. Heute wurde in Peking nur ein Pre-Release von Agile Mobile Solution vorgestellt. Ein Access Point soll zugleich LTE und WLAN bieten. Dadurch können Nutzer auch im WLAN über das SIP (Session Initiation Protocol) mit ihrem Smartphone telefonieren. Dafür muss eine IP-Telefonie-Anlage bereitstehen.

Liteos: ein Betriebssystem für Industrie 4.0

Huawei Executive Director William Xu stellte Liteos, ein Betriebssystem für Industrie 4.0, vor. Wie Wu bekanntgab, hat die Software eine Größe von 10 KByte bis zu wenigen MByte im ROM und RAM und richtet sich an MCUs und ARM-CPUs. Liteos soll einen sehr geringen Energiebedarf haben und über umfangreiche Sicherheitsfunktionen etwa für API-Zugriff verfügen. Das Betriebssystem sei, wie bei Industrie 4.0 üblich, eine Open-Source-Entwicklung, hieß es weiter. Liteon soll in Wearables, Industrie 4.0, Smartmetern und im Smarthome laufen.

Yan Lida, President der Enterprise Business Group, sagte, dass Huawei in Europa sehr engagiert bei der Entwicklung und Standardisierung von Industrie 4.0 sei. Der Hersteller will so seine speziellen Versionen seiner Hardware an Industriebetriebe verkaufen.

Liu stellte auch Agile Network 3.0 vor, das SDN-Angebot des chinesischen Unternehmens, das "mehr Geschwindigkeit, zentralisierte Kontrolle und Virtualisierung" bringen soll.

Software Defined Networks (SDN) gelten als die nächste Generation von Netzwerken: Dabei liegt die Steuerung des Netzwerks in einem zentralen Controller, der Instruktionen an Router, Switches, virtuelle Switches und Access Points verteilt. Diese Netzwerkvirtualisierung soll große Vorteile bieten, denn Netzwerke sollen sich damit ähnlich betreiben lassen wie virtuelle Server, so dass Applikationen mobiler im Netzwerk bewegt werden können und die Auslastung der Netze erhöht wird.



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M.P. 20. Mai 2015

Man KANN den Text natürlich so auslegen, daß das eher eine LTE-Basisstation ist, die auch...


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