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Niek Jan van Damme: Telekom hat Hybridrouter selbst entwickelt

Nicht Huawei soll den Ruhm für den Hybridrouter bekommen, die Telekom beansprucht ihn für sich selbst: Sie habe den Router entwickelt, sagt der Telekom-Chef. Huawei hat aber wohl doch wenigstens einen Anteil daran.

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Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme (links) und Claudia Nemat, Telekom-Vorstand Europa und Technik
Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme (links) und Claudia Nemat, Telekom-Vorstand Europa und Technik (Bild: Telekom)

Nicht Huawei ist laut der Deutschen Telekom für die Entwicklung des Hybridrouters verantwortlich. Das sagte Telekom-Deutschlandchef Niek Jan van Damme am 18. Mai 2015 in Berlin. "Hybrid kommt mit einem Router, der von der Telekom entwickelt wurde", erklärte er. Der chinesische Netzwerkausrüster und Endgerätehersteller Huawei stellt den Router her und galt bisher auch als Entwickler.

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"Der Router wurde in Deutschland und Montenegro entwickelt und projektiert" erläuterte Claudia Nemat, Vorstand Europa und Technik. Auf Nachfrage von Golem.de schränkte van Damme ein, der Router sei zusammen mit Huawei "geschaffen worden".

Anfang 2016 will der Konzern bei seinen Hybridanschlüssen eine Anzahl von 250.000 Kunden erreicht haben.

Mehr Tempo für Hybrid geplant

Der Router bietet WLAN 802.11 ac mit 2,4 GHz und 5 GHz und ist abwärtskompatibel zu 802.11 a/b/g/n. Das Gerät kostet monatlich zur Miete 9,95 Euro oder einmalig rund 400 Euro.

Die Hybridtechnik solle einen Festnetz- und Mobilfunkzugang bieten und bis zu doppelt so viel Leistung zur Verfügung stellen, erklärte das Unternehmen. Van Damme sprach von bis zu 100 MBit/s für Hybrid.

Für junge Leute gibt es den Zugang gerade verbilligt: beispielsweise für 50 MBit/s in den ersten 24 Monaten für 29,95 Euro und danach für 34,95 Euro monatlich. Der Normalpreis für Magenta Zuhause M Hybrid beträgt 34,95 Euro für die ersten zwölf Monate, danach kostet es 39,95 Euro monatlich.

Die Telekom will ihren Kunden in drei Jahren mit Hybridzugängen eine Datenübertragungsrate von bis zu 550 MBit/s bieten. Ein All-IP-basiertes Netz sei dazu die Grundlage. Das erklärte Martin Bouchard, Senior Vice President Technik bei der Telekom Deutschland, im März 2015 auf einem Workshop. Dies will die Telekom durch den von den Netzausrüstern angekündigten technischen Fortschritt bei LTE und beim Vectoring erreichen.

Die Telekom verfolgt das Ziel, "hohe Bandbreiten nahezu flächendeckend verfügbar zu machen." So werde durch den weiteren Rollout und die Entwicklung von LTE bis 2018 eine Abdeckung von 95 Prozent und eine Datenrate von bis zu 300 MBit/s im Download erreicht. Mit Super Vectoring wird die Telekom im Festnetz 250 MBit/s im Download und 50 MBit/s im Upload bieten. Durch den Hybridrouter soll dann im Jahr 2018 eine Datenrate von bis zu 550 MBit/s geboten werden.



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manitu 19. Mai 2015

Liegt jedenfalls nicht am Gerät. Habe hier openvpn mit tcp und udp, sowie ipsec laufen...

manitu 19. Mai 2015

Die Software ist auch super. Ist mir in einem Monat DSL-only Betrieb (weil die...

sasdensas 19. Mai 2015

Branding von welchem Gerät bitte? Nach deiner Logik verkauft Apple auch gebrandete...

sotix 19. Mai 2015

dank euch beiden :)

JAkob1234 18. Mai 2015

und schon explodiert das Universum (nach der Theorie des Thread Erstellers :) )


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