Abo
  • Services:
Anzeige
Roaming-Gebühren innerhalb der EU sollen bis Ende 2018 verschwinden.
Roaming-Gebühren innerhalb der EU sollen bis Ende 2018 verschwinden. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

EU: Roaming-Gebühren sollen doch abgeschafft werden

Roaming-Gebühren innerhalb der EU sollen bis Ende 2018 verschwinden.
Roaming-Gebühren innerhalb der EU sollen bis Ende 2018 verschwinden. (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Das Hickhack um die Roaming-Abschaffung innerhalb der EU geht weiter. Ein aktueller Gesetzesvorschlag sieht vor, dass die Roaming-Aufschläge doch wegfallen werden. Kürzlich hieß es, die Gebühren würden nicht abgeschafft.

Anzeige

Bis Ende 2018 sollen alle Roaming-Gebühren ersatzlos gestrichen werden. Das sieht ein EU-Gesetzentwurf vor, der dem Handelsblatt vorliegt. Der Entwurf stammt von der Regierung aus Lettland, die derzeit den Vorsitz der EU-Staaten innehat. Der Vorschlag sieht vor, dass in 3,5 Jahren alle Roaming-Gebühren im Mobilfunkbereich entfallen. Eigentlich sollten die Aufschläge bereits Ende 2016 verschwinden.

Damit würde die EU langfristig an ihrem Ziel festhalten, die Roaming-Gebühren innerhalb der Gemeinschaft abzuschaffen. Der Zeitpunkt der Abschaffung würde aber zwei Jahre später erfolgen. Vor einigen Tagen hieß es, viele EU-Staaten wollen die Roaming-Gebühren nicht komplett abschaffen. Dann gäbe es lediglich ein begrenztes Kontingent an Telefonminuten, SMS und Datenverkehr, für den kein Aufpreis anfallen würde.

Freikontingente in der Übergangszeit

Der Vorstoß Lettlands ist der Versuch, hier mit einem Kompromiss eine Einigung zu erzielen. Und der Vorschlag soll Aussicht auf Erfolg haben. In einer Übergangszeit werden Kunden Freikontingente erhalten, für die keine Aufschläge anfallen, heißt es in dem Entwurf. So würde jeder Handynutzer im EU-Ausland für 40 Minuten im Jahr telefonieren können, ohne dass Roaming-Gebühren anfallen.

Der SMS-Versand ohne Preisaufschlag ist auf 40 Mitteilungen pro Jahr beschränkt, ab der 41. SMS würden dann die vereinbarten Roaming-Gebühren anfallen. Für die mobile Internetnutzung im EU-Ausland gäbe es 80 MByte im Jahr ohne Preisaufschlag. Bislang gibt es keine neue Regelung für den Wegfall der Roaming-Gebühren innerhalb der EU, noch ist also nichts entschieden. Nach wie vor will das Europaparlament die Roaming-Aufschläge komplett abschaffen, aber neuerdings regt sich Widerstand aus den EU-Mitgliedstaaten.

Derzeitige Maximalgebühren

Seit einiger Zeit gibt es eine europäische Regelung, mit der die Roaming-Aufschläge gedeckelt sind. Dadurch dürfen Mobilfunkanbieter nur Preise bis zu einem festgelegten Betrag für das EU-Roaming verlangen. Bei abgehenden Telefonaten sind demnach maximal 22,6 Cent pro Minute erlaubt, bei ankommenden Anrufen liegt der Minutenpreis bei 5,9 Cent. Der Preis für SMS liegt pro Nachricht bei 7,1 Cent und beim Datenroaming dürfen es 23,8 Cent pro MByte sein. Alle Preisangaben enthalten die in Deutschland übliche Mehrwertsteuer.


eye home zur Startseite
M.P. 22. Mai 2015

Habe jetzt festgestellt, wieso ich nicht auf die EU-Standard-Option wechseln kann. Durch...

das_mav 21. Mai 2015

Womit wieder bewiesen wäre, dass nicht Politiker oder Rechtsstaatsangehörige hier Macht...

das_mav 21. Mai 2015

Und wer mal etwas ausholt stellt fest es kann gar nicht anders sein. Ohne Telefone müsste...

das_mav 21. Mai 2015

In welcher Ausrichtung unterscheiden sie sich denn? Brauchen beide Geld für ihre Ziele...

das_mav 21. Mai 2015

Nö. Hier sollte mal Informationspolitik betrieben werden. Nutzt es niemand=Gibts sowas...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Stuttgart
  2. T-Systems International GmbH, verschiedene Standorte
  3. Alfred Kärcher GmbH & Co. KG, Winnenden bei Stuttgart
  4. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart


Anzeige
Top-Angebote
  1. 12,99€
  2. 12,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Konkurrenz zu Amazon Echo

    Hologramm-Barbie soll digitale Assistentin werden

  2. Royal Navy

    Hubschrauber mit USB-Stick sucht Netzwerkanschluss

  3. Class-Action-Lawsuit

    Hunderte Ex-Mitarbeiter verklagen Blackberry

  4. Rivatuner Statistics Server

    Afterburner unterstützt Vulkan und bald die UWP

  5. Onlinewerbung

    Youtube will nervige 30-Sekunden-Spots stoppen

  6. SpaceX

    Start von Trägerrakete Falcon 9 verschoben

  7. Hawkeye

    ZTE bricht Crowdfunding-Kampagne ab

  8. FTTH per NG-PON2

    10 GBit/s für Endnutzer in Neuseeland erfolgreich getestet

  9. Smartphones

    FCC-Chef fordert Aktivierung ungenutzter UKW-Radios

  10. Die Woche im Video

    Die Selbstzerstörungssequenz ist aktiviert



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Mobile-Games-Auslese: Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler
Mobile-Games-Auslese
Schiffbruch auf der Milchstraße für mobile Spieler

München: Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
München
Wie Limux unter Ausschluss der Öffentlichkeit zerstört wird
  1. US-Präsident Zuck it, Trump!
  2. Begnadigung Danke, Chelsea Manning!
  3. Glasfaser Nun hängt die Kabel doch endlich auf!

Pure Audio: Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische
Pure Audio
Blu-ray-Audioformate kommen nicht aus der Nische

  1. Re: Ham se sich bei einem großen deutschen...

    ThorstenMUC | 15:30

  2. Re: Zerstörung erfolgt mit Hammer

    Maximilian154 | 15:29

  3. Re: Hat die auch mit der Puppe gespielt?

    klick mich | 15:27

  4. Re: Der größte Mist, den ich je gesehen habe.

    Crol | 15:22

  5. Die Musik im Herstellervideo..

    Neuro-Chef | 15:15


  1. 14:00

  2. 12:11

  3. 11:29

  4. 11:09

  5. 10:47

  6. 18:28

  7. 14:58

  8. 14:16


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel