Abo
  • Services:
Anzeige
Technik bei Unitymedia Kabel BW
Technik bei Unitymedia Kabel BW (Bild: Unitymedia Kabel BW)

Verwaltungsgericht: TV-Kabelnetz nicht zu Gratiseinspeisung von ARD verpflichtet

Technik bei Unitymedia Kabel BW
Technik bei Unitymedia Kabel BW (Bild: Unitymedia Kabel BW)

Die Öffentlichen-Rechtlichen könnten bald wieder überall im analogen Kabelnetz verfügbar sein. Die Einspeisepflicht bedeutet nicht, dass dies gratis erfolgen müsse, so das Verwaltungsgericht Hamburg. Nun könnte es zu einer Einigung kommen.

Anzeige

Im Streit um Einspeiseentgelte zwischen Unitymedia und NDR und ARD hat der TV-Kabelnetzbetreiber einen Teilsieg vor dem Verwaltungsgericht Hamburg erreicht. Das gab das Unternehmen bekannt. Zwar wurde der Hauptantrag abgelehnt, wodurch Unitymedia keinen Anspruch auf Abschluss eines Einspeisevertrags hat. "Allerdings folgte das Gericht unserem Hilfsantrag und bestätigte, dass wir nicht verpflichtet sind, die öffentlich-rechtlichen Must-Carry Programme unentgeltlich zu verbreiten", sagte Unternehmenssprecher Helge Buchheister Golem.de.

ARD und ZDF hatten im Jahr 2012 ihre Verträge zur Verbreitung ihrer Inhalte durch Kabel Deutschland und Unitymedia gekündigt. Vorher überwiesen sie den Kabelkonzernen Einspeisungsentgelte in Höhe von rund 60 Millionen Euro. Anbieter wie die Deutsche Telekom mit Entertain verlangen keine Einspeisungsentgelte, die öffentlich-rechtlichen Sender zahlen dagegen für die Verbreitung über Satellit und DVB-T.

"Wertvolle Leistung erbracht"

Das NDR-Fernsehen ist seit Dezember 2013 aus den analogen Kabelnetzen von Unitymedia in Baden-Württemberg und großen Teilen Hessens ausgespeist. Seit September 2013 ist der NDR nicht mehr über das analoge Kabelnetz von Unitymedia in Nordrhein-Westfalen zu empfangen. Im digitalen Angebot von Unitymedia ist der NDR weiterhin unverschlüsselt verfügbar.

Unitymedia vertritt, dass die Must-Carry-Pflichten nicht unentgeltlich erfolgen müssen. "Hierbei wird eine wertvolle Leistung erbracht, und zwar die Nutzung unserer Kapazitäten zur Verbreitung ihrer Programme, die entsprechend vergütet werden muss", sagte Buchheister. Schließlich zahlten die Öffentlich-Rechtlichen für die fünffach teurere terrestrische Verbreitung, die gerade einmal von vier Prozent der Zuschauer genutzt werde, wie auch für die Sat-Übertragung. "Über das TV Kabel sieht rund die Hälfte aller deutschen Haushalte fern." Er erwarte, dass die Sender an den Verhandlungstisch zurückkehren werden, sagte Buchheister.


eye home zur Startseite
TC 03. Mai 2015

jo, KDG. ja, auch Mieter mit Zwangskabel :(

nicoledos 01. Mai 2015

Da es hierbei um Analog geht, vermute ich, dass es hierbei um den unverschlüsselten...

cicero 01. Mai 2015

"Cable Cutters" sind ein US-amerikanisches Phänomen. Das sind Leute, die sich weigern...

Arkatrex 30. Apr 2015

Nein, ich habe weder eine Studie, noch das fundierte Fachwissen darüber. Es ist einfach...

borg 30. Apr 2015

... und die Haushaltsabgabe ist ebenfalls zwangsweise fällig. Hauptsache, man kann mit...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Atlas Copco - Synatec GmbH, Stuttgart
  2. adaptronic Prüftechnik GmbH, Wertheim-Reinhardshof
  3. Deutsche Hypothekenbank AG, Hannover
  4. VDI/VDE Innovation + Technik GmbH, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 42,49€
  2. 8,99€
  3. 9,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Liberty Global

    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

  2. Apache-Sicherheitslücke

    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

  3. Tianhe-2A

    Weltweit zweischnellster Supercomputer wird doppelt so flott

  4. Autonomes Fahren

    Japan testet fahrerlosen Bus auf dem Land

  5. Liberty Global

    Unitymedia-Mutterkonzern hat Probleme mit Amazon

  6. 18 Milliarden Dollar

    Finanzinvestor Bain übernimmt Toshibas Speichergeschäft

  7. Bundestagswahl

    Innenminister sieht bislang keine Einmischung Russlands

  8. Itchy Nose

    Die Nasensteuerung fürs Smartphone

  9. Apple

    Swift 4 erleichtert Umgang mit Strings und Collections

  10. Redundanz

    AEG stellt Online-USV für den 19-Zoll-Serverschrank vor



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Apples iPhone X in der Analyse: Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
Apples iPhone X in der Analyse
Ein iPhone voller interessanter Herausforderungen
  1. Face ID Apple erlaubt nur ein Gesicht pro iPhone X
  2. iPhone X Apples iPhone mit randlosem OLED-Display kostet 1.150 Euro
  3. Apple iPhone 8 und iPhone 8 Plus lassen sich drahtlos laden

Metroid Samus Returns im Kurztest: Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
Metroid Samus Returns im Kurztest
Rückkehr der gelenkigen Kopfgeldjägerin
  1. Doom, Wolfenstein, Minecraft Nintendo kriegt große Namen
  2. Nintendo Das NES Classic Mini kommt 2018 noch einmal auf den Markt
  3. Nintendo Mario verlegt keine Rohre mehr

Galaxy Note 8 im Test: Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
Galaxy Note 8 im Test
Samsungs teure Dual-Kamera-Premiere
  1. Galaxy S8 und Note 8 Bixby-Button lässt sich teilweise deaktivieren
  2. Videos Youtube bringt HDR auf Smartphones
  3. Galaxy Note 8 im Hands on Auch das Galaxy Note sieht jetzt doppelt - für 1.000 Euro

  1. Re: Strafbar

    divStar | 18:21

  2. Re: Apple schafft das, was Microsoft nie...

    MrSpok | 18:21

  3. Re: Der Kühlergrill...

    JackIsBlack | 18:20

  4. Re: Semi-Accurate: Eine ziemlich schlechte Quelle

    bk (Golem.de) | 18:17

  5. Re: Seit Jahrzehnten?

    Ovaron | 18:15


  1. 18:10

  2. 17:45

  3. 17:17

  4. 16:47

  5. 16:32

  6. 16:22

  7. 16:16

  8. 14:28


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel