Abo
  • IT-Karriere:

Mobilfunk: Telefónica profitiert von E-Plus-Übernahme

Die Telefónica macht durch die Übernahme von E-Plus in Deutschland mehr Umsatz. Der spanische Konzern befindet sich im Umbau.

Artikel veröffentlicht am ,
Telefónica-Flaggen vor dem E-Plus-Gebäude in Düsseldorf
Telefónica-Flaggen vor dem E-Plus-Gebäude in Düsseldorf (Bild: Michaela Rehle/Reuters)

Die spanische Telefónica hat im ersten Quartal durch verstärkte Nachfrage bei mobilen Daten und die E-Plus-Übernahme mehr Umsatz erzielt. Zudem hat es dieses Mal keine Probleme in Lateinamerika gegeben, wo zuletzt die schwache brasilianische Wirtschaft oder die Währungsabwertung in Venezuela das Ergebnis verschlechterten. Schwach war weiter der spanische Heimatmarkt.

Stellenmarkt
  1. BWI GmbH, Bonn, Meckenheim
  2. ifp l Personalberatung Managementdiagnostik, Raum Norddeutschland

Der Konzern erwirtschaftete ein Umsatzplus von 12,6 Prozent auf 11,5 Milliarden Euro, wie die Telefónica am 14. Mai 2015 in Madrid mitteilte. Ohne Übernahmen und die positiven Folgen des schwachen Euro wäre der Umsatz nur um 3,3 Prozent gestiegen. Dabei wuchs die Telefónica außer in Spanien in allen Regionen. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) stieg um 7,7 Prozent auf 3,62 Milliarden Euro. Der Gewinn wuchs auf 1,8 Milliarden Euro, nach 688 Millionen Euro im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

Telefónica-Chef Cesar Alierta hatte den Konzern zuletzt erneut stark umgebaut. So übernahm Telefónica über seine deutsche Tochter mit der Marke O2 den Mobilfunkbetreiber E-Plus und ist damit jetzt gemessen an der Kundenzahl der größte deutsche Mobilnetzbetreiber. Telefónica Deutschland schloss am 31. März 2015 die UMTS-Netze von O2 und E-Plus über nationales Roaming zusammen. Der Betreiber greift dabei auf eine Funktion zurück, die zwei oder mehr Netze wie eines behandelt. In Brasilien kauften die Spanier den Festnetzbetreiber Global Village Telecom (GVT) für fast 5 Milliarden Euro von Vivendi.

Zugleich verkaufte die Telefónica O2 in Großbritannien an Hutchison Whampoa aus Hongkong. Der Kaufpreis für O2 UK lag bei 10,25 Milliarden britische Pfund (13,75 Milliarden Euro). Hutchison hatte bereits im vergangenen Jahr das irische Mobilfunkgeschäft von der Telefónica gekauft.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 274,00€
  2. täglich neue Deals bei Alternate.de
  3. 529,00€

blue765 04. Feb 2016

Nicht umsonst ist Telefonica Milliarden verschuldet.

blue765 04. Feb 2016

Nachteil bei o2 ist das das Internet langsam ist. Wenn meine alditalk karte um o2 netz...

plutoniumsulfat 15. Mai 2015

Auf jeden Fall mehr als mit H+.

plutoniumsulfat 14. Mai 2015

Interessiert aber nicht, laut Titel steigt der Umsatz ja gerade wegen der Übernahme.


Folgen Sie uns
       


Fernsteuerung für autonome Autos angesehen

Das Fraunhofer-Institut für Offene Kommunikationssysteme zeigt die Fernsteuerung von Autos über Mobilfunk.

Fernsteuerung für autonome Autos angesehen Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.

  1. Satellitennavigation Galileo ist wieder online

In eigener Sache: Zeig's uns!
In eigener Sache
Zeig's uns!

Golem kommt zu dir: Golem.de möchte noch mehr darüber wissen, was IT-Profis in ihrem Berufsalltag umtreibt. Dafür begleitet jeder unserer Redakteure eine Woche lang ein IT-Team eines Unternehmens. Welches? Dafür bitten wir um Vorschläge.

  1. In eigener Sache Golem.de bietet Seminar zu TLS an
  2. In eigener Sache ITler und Board kommen zusammen
  3. In eigener Sache Herbsttermin für den Kubernetes-Workshop steht

Radeon RX 5700 (XT) im Test: AMDs günstige Navi-Karten sind auch super
Radeon RX 5700 (XT) im Test
AMDs günstige Navi-Karten sind auch super

Die Radeon RX 5700 (XT) liefern nach einer Preissenkung vor dem Launch eine gute Leistung ab: Wer auf Hardware-Raytracing verzichten kann, erhält zwei empfehlenswerte Navi-Grafikkarten. Bei der Energie-Effizienz hapert es aber trotz moderner 7-nm-Technik immer noch etwas.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Navi 14 Radeon RX 5600 (XT) könnte 1.536 Shader haben
  2. Radeon RX 5700 (XT) AMD senkt Navi-Preise noch vor Launch
  3. AMD Freier Navi-Treiber in Mesa eingepflegt

    •  /