• IT-Karriere:
  • Services:

Projekt Nova: Google will weltweit Mobilfunk anbieten

Google will zusammen mit dem Mobilfunkbetreiber 3 (Three), dem auch O2 in Großbritannien gehört, weltweit mobiles Internet und Telefonie zum gleichen Preis anbieten. Roaming-Gebühren soll es ausdrücklich nicht geben. Das durchzusetzen, scheint der wichtigste Grund für das Projekt Nova zu sein.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Hutchison-Whampoa-Logo 3
Das Hutchison-Whampoa-Logo 3 (Bild: Hutchison Whampoa)

Google verhandelt mit dem Mobilfunkbetreiber Hutchison Whampoa, um weltweit als Mobilfunkprovider auftreten zu können. Wie der britische Telegraph unter Berufung auf Branchenkreise berichtet, sollen Sprachtelefonie, mobiles Internet und Textnachrichten weltweit zum gleichen Preis verfügbar sein. Roaming-Gebühren soll es nicht geben.

Stellenmarkt
  1. über POLZIN GmbH Personalberatung, Backnang
  2. Radio NRJ GmbH, Berlin

Hutchison Whampoa ist mit der Marke 3 (Three) als Mobilfunknetzbetreiber in Österreich, Dänemark, Großbritannien, Irland, Italien und weiteren Staaten wie Australien, Hongkong, Macau Indonesien, Vietnam und Sri Lanka aktiv. Die Telefónica hatte O2 in Großbritannien in diesem Jahr an Hutchison Whampoa aus Hongkong verkauft. Der Kaufpreis lag bei 13,75 Milliarden Euro. Der Konzern sei ein geeigneter Partner für Google, weil das Unternehmen bereits versucht habe, weltweit für seine Kunden Roaming-Gebühren abzuschaffen.

Google hatte sein Mobilfunkprojekt Nova auf dem Mobile World Congress 2015 in Barcelona offiziell angekündigt. Das Ziel soll sein, die Preise für Mobilfunktarife zu senken und Roaming-Gebühren abzuschaffen, damit die mobile Internetnutzung von Reisenden zunimmt. Nova ist nach eigenen Angaben ein relativ kleines Projekt für den Internetkonzern und hat laut Branchenexperten das Ziel, führende Mobilfunkbetreiber der USA wie AT&T und Verizon unter Druck zu setzen.

Laut den Quellen des Telegraph gibt es derzeit noch keine Pläne, Mobilfunkdienste auch für Kunden anzubieten, die nicht in den USA leben. Das soll sich auch in absehbarer Zeit nicht ändern.

Google und 3 haben einen Kommentar zu dem Bericht abgelehnt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 16,99€
  3. 17,99€
  4. 24,29€

berritorre 13. Apr 2015

Nur, dass das Mobilfunkgeschäft durchaus mit dem Kerngeschäft zu tun hat. Da gibt es ja...

berritorre 13. Apr 2015

Ich glaube zwar persönlich auch, dass Google nur (im Moment noch) auf personalisierte...

berritorre 13. Apr 2015

Danke für die Info. Ist das noch allgemein üblich oder fangen die Anbieter jetzt an, so...

Anonymer Nutzer 08. Apr 2015

Die heißen Ösis. Aber macht ja nichts. Kannst trotzdem so tun, als hättest du den Durchblick.

Wary 08. Apr 2015

Ja ziemlich mies. Ich hab zwar noch einen alten Tarif mit 3 Like Home, aber dass sie es...


Folgen Sie uns
       


Burnout im IT-Job: Mit den Haien schwimmen
Burnout im IT-Job
Mit den Haien schwimmen

Unter Druck bricht ein Webentwickler zusammen - zerrieben von zu eng getakteten Projekten. Obwohl die IT-Branche psychische Belastungen als Problem erkannt hat, lässt sie Beschäftigte oft allein.
Eine Reportage von Miriam Binner


    Verkehrswende: Zaubertechnologie statt Citybahn
    Verkehrswende
    Zaubertechnologie statt Citybahn

    In Wiesbaden wird um den Bau einer Straßenbahn gestritten, eine Bürgerinitiative kämpft mit sehr kuriosen Argumenten dagegen.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Fernbus Roadjet mit zwei WLANs und Maskenerkennung gegen Flixbus
    2. Mobilität Wie sinnvoll sind synthetische Kraftstoffe?

    Zwischenzertifikate: Zertifikatswechsel bei Let's Encrypt steht an
    Zwischenzertifikate
    Zertifikatswechsel bei Let's Encrypt steht an

    Bisher war das Let's-Encrypt-Zwischenzertifikat von Identrust signiert. Das wird sich bald ändern.
    Von Hanno Böck

    1. CAA-Fehler Let's-Encrypt-Zertifikate werden nicht sofort zurückgezogen
    2. TLS Let's Encrypt muss drei Millionen Zertifikate zurückziehen
    3. Zertifizierung Let's Encrypt validiert Domains mehrfach

      •  /