
Es gibt wenige Menschen, die so eine genaue Vorstellung vom Mobilfunkstandard 5G haben wie Michael Lemke, der bereits bei 3G und 4G dabei war. Er weiß, dass alles letztlich nur mit Glasfaser möglich ist.
Von Achim Sawall

In Deutschland sind die Telekom und Huawei die besten Partner, in den USA sieht das anders aus. Dort herrscht Streit über LTE-Patente und einen Diebstahl - und das seit Jahren.

Die Deutsche Bahn hat begonnen, ihr Multi-Provider-System für die kostenlose WLAN-Versorgung in allen Zügen zu testen - bisher noch ohne ihre Fahrgäste. Ab wann gedrosselt wird, gibt die Bahn noch bekannt.

Mecklenburg-Vorpommern zieht derzeit die Mehrzahl der Förderbescheide für den Ausbau von Glasfaser in Deutschland auf sich. Jetzt wurden weitere 67 Anträge von dem Land eingereicht.

Der bayerische Netzwerkausrüster Adva hat seine Glasfaserplattform FSP 3000 an den Netzbetreiber Kosc Telecom nach Frankreich verkauft. Im nächsten Schritt sollen Firmen 400 GBit/s zur Verfügung gestellt werden.

Einige Prepaid-Pakete von K-Classic Mobil werden aufgewertet. Kunden erhalten in vielen Paketen mehr ungedrosseltes Datenvolumen. Die Kosten für die Optionen bleiben unverändert.

Eine Datenrate von 50 MBit/s für alle können nur ein Zwischenschritt sein. Moderne Hochgeschwindigkeitsnetze verlangen in den nächsten Jahren massive Investitionen.

Der Preis und der Termin für Freenet TV stehen fest. Media Broadcast erklärt, dass es ab dem 1. Juli 2017 die Privatsender in HD-Qualität nur noch für zahlende DVB-T2-Nutzer gebe.

Telefónica hat neue Tarife unter der Marke Base vorgestellt: Für zwischen 10 und 25 Euro gibt es insgesamt vier Modelle mit unterschiedlich großen Datenvolumen und Telefonie-Flatrates. Die teureren Tarife enthalten auch eine SMS-Flat.

In der Schweiz gehen analoge Telefonie und ISDN zu Ende. Doch noch hat die Swisscom viele Privatkunden mit einem analogen Festnetzanschluss ohne TV oder Internet.

Offenbar gibt es ein Umdenken beim Bundesverkehrsministerium: Laut einem Abteilungsleiter legen die Mehrzahl der Förderprojekte die Glasfaser mindestens bis ans Haus.

Vodafone hat laut Allgemeinen Geschäftsbedingungen nur eine Verfügbarkeit von 98,5 Prozent. Kunden können aber versuchen, für den Netzausfall in der vergangenen Woche Schadensersatz zu erhalten.

Innerhalb der nächsten vier Wochen gehen mehrere hunderttausend WLAN-Zugangspunkte in Nordrhein-Westfalen, Hessen und Baden-Württemberg in Betrieb. Unitymedia startet den Service trotz einer Klage der Verbraucherzentrale.

An einer Zusammenarbeit beim Netzausfall ist jetzt auch die Telefónica mit ihren Mobilfunknetzen interessiert. Über ein nationales Roaming könnten sich die Konkurrenten Telekom, Vodafone, O2/E-Plus helfen.

Vollmundig lobt Huawei seinen eigenen Erfolg und will nach China nun Europa und den Rest der Welt erobern. Bis der chinesische Konzern im Bereich Server, Cloud und Storage tatsächlich führend ist, muss noch einiges passieren, unterschätzen sollte man ihn allerdings nicht.
Von Achim Sawall

Eye-Fi unterstützt die WLAN-SD-Karte Pro X2 und ältere Modelle bald nicht mehr. Auch die dazugehörigen Apps und Dienstleistungen werden nicht mehr angeboten. Die Karten funktionieren aber weiter.

Um 5 Milliarden Euro für den Netzausbau zu erhalten, will die Telekom offenbar ihre Mobilfunkmasten verkaufen. Goldman Sachs und Morgan Stanley arbeiten an dem Prospekt.

Der Verkehrsminister hat die Ausgaben für den Breitbandausbau noch einmal kräftig erhöht. Dennoch kritisiert der Bundesverband Glasfaseranschluss die kurzfristigen Bandbreitenziele der Politik.

Der VATM beklagt, dass die Layer-2-Entgeltentscheidung der Bundesnetzagentur die VDSL-Preise künstlich um 15 Prozent erhöhe. Das zahle am Ende der Endkunde.

Versatel bekommt heute einen neuen Namen. Der Verkauf an United Internet (1&1) für fast eine Milliarde Euro fand schon vor über zwei Jahren statt.

Ab Donnerstagabend konnten zahlreiche Kunden in Vodafones Kabelnetz Internet und Telefon nicht oder nur eingeschränkt nutzen. Von der Störung waren zeitweise fast zwei Millionen Kunden betroffen, das Fernsehsignal funktionierte aber störungsfrei. Mittlerweile sollen die Probleme behoben sein.

Am ersten August ist es so weit: Auch Nutzer von Glasfaser- und Kabelanschlüssen können ihre Router selbst wählen. Der Hersteller AVM hat dazu eine Checkliste mit häufig gestellten Fragen herausgegeben.

Vodafone und Ericsson zeigen in Aachen eine 5G-Anwendung im Live-Betrieb. Dabei werden Network Slicing und dezentralisierte Cloud-Technologie eingesetzt.

Die Telekom und M-Net haben die besten Bewertungen beim Connect-Festnetztest bekommen. Gemessen wurden Sprachqualität, Datenraten, Antwortzeiten und Videoqualität. Das Niveau ist bei fast allen Anbietern gestiegen.

Die Bundesregierung verspricht das Gegenteil, aber die Reform des BND-Gesetzes würde die Befugnisse des Geheimdienstes ausdehnen. Und ihn der Kontrolle weiter entziehen.
Eine Analyse von Kai Biermann

Das Seekabel Faster von Google und einigen asiatischen Telekommunikationskonzernen wird heute angeschaltet. Es hat eine Kapazität von 60 TBit/s.

Eine Beschränkung des Datenvolumens für die Nutzer der neuen WLAN-Hotspots ist derzeit nicht geplant. Beim Festnetz wird auf freie Fasern im eigenen Besitz zugegriffen.

Beim Layer-2-Bitstromzugang soll die Telekom ihren Konkurrenten einen 100-MBit/s-Zugang für 19 Euro anbieten, schlägt die Bundesnetzagentur vor. Die Anbindung eines Kabelverzweigers mit unbeschalteter Glasfaser kostet künftig 46,76 Euro.

Die Bundesnetzagentur hat einer Firma 300 Rufnummern entzogen, mit der Ortsanschlüsse vorgetäuscht wurden. Dabei wurde eine Anrufweiterschaltung versteckt.

Die analoge Verbreitung des Fernsehens über das Koaxialkabel behindert HDTV und breitbandiges Internet, mahnt die Direktorenkonferenz der Landesmedienanstalten. Noch dieses Jahr könnte eine digitale Empfangsquote von 80 Prozent im TV-Kabel erreicht werden.

Nokia zeigt in London 5G-Technik für das 10-GBit-Netz der Zukunft. Doch ob die Technik auch in den Standard kommen wird, ist unsicher.

Alle großen und umsteigestarken U-Bahnhöfe in Berlin erhalten ein offenes Wi-Fi. Der Start für Access-Points auf acht Bahnhöfen erfolgt in den nächsten Tagen.

Daten aus dem Orbit, dauerhaft verfügbar: Kepler Communications will eine Konstellation aus Satelliten aufbauen, über die jeder Satellit im Orbit ständig erreichbar ist. Wann das Projekt startet, ist noch unklar.

Der neue Onboard-Internet-Dienst der Lufthansa ist zugelassen worden. Voraussichtlich ab Oktober werden Fluggäste das Angebot nutzen können, auf Kurz- und Mittelstreckenflügen.

Während des gestrigen EM-Spiels musste das Mobilfunknetz von Vodafone erheblich mehr leisten als sonst. Fans teilten ihr Zuschauererlebnis mit vielen Bildern.

Etliche Nutzer im E-Plus-Netz müssen sich in Kürze auf langsamere Geschwindigkeiten beim mobilen Internet einstellen. Grund dafür ist das Ende der Aktion "Highspeed für jedermann". Künftig steht nur noch die Geschwindigkeit im jeweiligen Tarif zur Verfügung.

Alle O2-Kunden können jetzt in der Berliner U-Bahn LTE im früheren E-Plus-Netz nutzen. Dafür wurde neue 4G-Technik im 1.800-MHz-Frequenzband installiert.

Fiber-To-The-Home (FTTH) könne billiger sein, räumt die Deutsche Telekom ein. Dies gelte für abgelegene Ortsteile, Weiler und Gehöfte. Vectoring wird zudem nicht staatlich gefördert.

Golem.de wollte von AVM wissen, welche Vorteile die Nutzer von der Abschaffung des Routerzwangs haben. Neben dem DVB-C-Tuner für das Streaming des TV-Programms auf mobile Geräte im WLAN wird noch mehr geboten.

Es lässt sich viel Geld sparen beim Bau von Fiber-To-The-Home-Netzen. Das ergab eine Studie und Expertenbefragung mit ausbauenden Unternehmen. Doch kurzfristig wird der Netzbetreiber nicht reich.

Können autonome Autos ethische Entscheidungen treffen? Selbst wenn sie es könnten, wollen die Menschen offenbar lieber in Autos sitzen, die egoistischer sind.

Der Kabelnetzbetreiber Tele Columbus heizt das Rennen um höhere Datenraten an. Der 400-MBit/s-Tarif wird in verschiedenen Regionen angeboten und ist nicht ganz billig.

Störsender dürfen in Deutschland nicht verkauft werden. Die Bundesnetzagentur hat einen Händler selbst gebauter Störsender zum Deaktivieren von Alarmanlagen ausgeschaltet.

Bayern erweitert die Ziele für sein Hotspot-Netz. Bisher war von 10.000 die Rede, nun werden es 20.000 Wi-Fi-Hotspots mit offenem Zugang. Sie werden bereits intensiv genutzt. Der Partner ist Vodafone.

Mobilfunkempfang in der Bahn soll durch neue Fenster von Siemens besser werden. Die Scheiben tragen eine elektrisch leitende, transparente Schicht aus Metallen oder Metalloxiden mit Löchern. Doch es gibt noch weitere Störfaktoren.

Die Telekom schaltet in ihrem Netz den Dienst Wi-Fi Calling frei. Dafür müssen mindestens 100 KBit/s zur Verfügung stehen. Der Wechsel vom WLAN ins LTE-Netz soll ohne Unterbrechung möglich sein.

Google Fiber kauft erstmals ein Unternehmen zu. Webpass versorgt Häuserblocks mit Point-to-Point-Wireless-Verbindungen mit einer Datenrate bis zu 1 GBit/s.

Eine Gemeinde in Bayern erhält über das TV-Kabelnetz von Tele Columbus eine Datenrate von 1 GBit/s. Und 70 Prozent der Bürger haben sich bereits dafür entschieden.

Die Deutsche Bahn und der Verkehrsminister wollen das Ziel der WLAN-Versorgung in allen ICE-Zügen doch noch bis Jahresende erreichen. Doch mit mehr Repeatern von der Bahn in den Zügen lässt sich die Versorgung nicht leisten.

Der Netzbetreiber Ewe will sein Netz für Vectoring ausbauen, um den Kunden bis zu 100 MBit/s zu bieten. Doch die Bundesnetzagentur bevorzuge die Telekom als größten Netzbetreiber.