Anrufweiterschaltung: Abschaltung von über 260 falschen Ortsnetzrufnummern

Handwerker-Rufnummern mit unechten Ortsnetzrufnummern sollten Verbraucher täuschen. Die Bundesnetzagentur hat hier wieder Abschaltungen angeordnet.

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Präsidium der Bundesnetzagentur
Präsidium der Bundesnetzagentur (Bild: Bundesnetzagentur)

Die Bundesnetzagentur hat die Abschaltung von 264 Rufnummern angeordnet, mit denen ein Unternehmen für Handwerksdienste Ortsnähe vorgetäuscht hat. Das gab die Bundesnetzagentur am 8. Januar 2018 bekannt. "Verbraucher müssen sich darauf verlassen können, dass eine Rufnummer im eigenen Vorwahlbereich zu einem am Ort ansässigen Unternehmen führt", sagte Behördenchef Jochen Homann. In dem jeweiligen Vorwahlbereichen gab es keinen Betriebssitz des Unternehmens.

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Im vergangenen Jahr hat die Bundesnetzagentur bereits zahlreiche Rufnummern anderer Unternehmen abschalten lassen, die mit nicht existierender Ortsnähe geworben haben. Schlüsseldienste, Kanalreiniger und Haushaltsauflöser werben teilweise rechtswidrig mit Ortsnetzrufnummern, um Kunden zu gewinnen, denen eine örtliche Nähe wichtig ist, erklärte Homann. Dadurch können hohe Kosten für die Anfahrt der Handwerker anfallen. Die Aufsichtsbehörde werde auch weiterhin entschieden gegen Unternehmen vorgehen, die Ortsansässigkeit vortäuschten. Eine Täuschung über die Ortsnähe des Anbieters sei ein Verstoß gegen den Nummernplan.

Bundesnetzagentur: Rufweiterleitungen der Telefonate

Bei einem früheren Fall im Jahr 2016 wurden mit Rufweiterleitungen die Telefonate an den Sitz des Unternehmens gegeben. Darauf wurde aber nicht unmissverständlich hingewiesen, was irreführende Werbung sei. In den Vorwahlbereichen hatte die Firma keinen eigenen Betriebssitz. Zudem waren viele der Ortsnetzrufnummern nicht dem werbenden Unternehmen zugeteilt. Das Verwaltungsgericht Köln hatte in einem Eilverfahren die Anordnung der Bundesnetzagentur zur Abschaltung der Ortsnetzrufnummern des Rohr- und Kanalreinigungsanbieters bestätigt.

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