• IT-Karriere:
  • Services:

Stadtnetz: Netcologne kündigt Analogabschaltung an

Nach Unitymedia und Vodafone beginnt jetzt auch bei Netcologne das Ende des Analogprogramms. Betroffen sind rund 255.000 TV-Haushalte.

Artikel veröffentlicht am ,
Technik von Netcologne
Technik von Netcologne (Bild: Netcologne)

Netcologne schaltet ab 2019 eine analoge TV-Verbreitung komplett ab. Das gab das Unternehmen am 19. Dezember 2017 bekannt. Das gelte auch für das Tochterunternehmen NetAachen. Betroffen sind rund 255.000 TV-Haushalte im Raum Köln, Bonn, Leverkusen, Aachen, Düren, Düsseldorf und Neuss.

Stellenmarkt
  1. KION Group AG, Frankfurt am Main
  2. DMG MORI Software Solutions GmbH, Pfronten

Mit der Umstellung im Kabelnetz will der regionale Anbieter Platz für neue Dienste und höhere Datenübertragungsraten schaffen.

Volker Kähler, Bereichsleiter Produkt- und Infrastrukturmanagement bei Netcologne, sagte, nicht nur die Gerätehersteller seien inzwischen vollständig zu digitalen Signalen übergegangen, auch der 4K Content werde perspektivisch zunehmen. "Um den dafür notwendigen Platz auf dem Frequenzband zu schaffen, werden wir im Januar 2019 die analogen Sender abschalten".

In Sachsen und in Bayern ist gesetzlich festgelegt, dass die analoge Kabelverbreitung zum 31. Dezember 2018 ausläuft.

Analogabschaltung in Deutschland

Kunden, die noch analog fernsehen, werden ab 2019 zusätzlich einen Digitalreceiver zum Empfang der Sender einsetzen müssen. Netcologne-Sprecherin Verena Gummich sagte Golem.de auf Anfrage: "Bei unseren Kunden liegen sowohl analoge als auch digitale Signale an der TV-Dose an und wir können nicht feststellen, welches der Signale sie de facto nutzen." Man gehe davon aus, dass 10 bis 15 Prozent der Kunden aktuell noch analog fernsehen.

Unitymedia hat die Analogabschaltung bereits abgeschlossen. Vodafone hat dies angekündigt und die Pilotregion Landshut und Dingolfing zum Test ausgewählt.

Netcologne betreibt ein TV-Kabelnetz und ein Telekommunikationsnetz. G.fast-Technologie wird im Netcologne-Netz im Laufe des Jahres bereits in 260.000 Haushalten verfügbar sein. Ein weiterer Ausbau des G.fast-Netzes ist perspektivisch geplant.

Netcologne und der chinesische Ausrüster ZTE haben auf der Branchenmesse Anga Com im Sommer 2017 eine neue G.fast-Lösung mit 212 MHz präsentiert. Gezeigt wurden Datenraten von 1,8 GBit pro Sekunde, aufgeteilt in 1,6 GBit/s im Download und 0,2 GBit/s im Upload. Nach 250 Metern verliert G.fast seine Wirkung.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-40%) 35,99€
  2. 37,49€
  3. (-30%) 41,99€

Folgen Sie uns
       


Cirrus7 Incus A300 - Test

Wir testen den Incus A300 von Cirrus7, einen passiv gekühlten Mini-PCs für AMDs Ryzen 2000G/3000G.

Cirrus7 Incus A300 - Test Video aufrufen
Ryzen Mobile 4000 (Renoir): Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!
Ryzen Mobile 4000 (Renoir)
Lasst die Ära der schrottigen AMD-Notebooks enden!

Seit vielen Jahren gibt es kaum Premium-Geräte mit AMD-Chips und selbst bei vermeintlich identischer Ausstattung fehlen Eigenschaften wie eine beleuchtete Tastatur oder Thunderbolt 3. Schluss damit!
Ein IMHO von Marc Sauter

  1. HEDT-Prozessor 64-kerniger Threadripper schlägt 20.000-Dollar-Xeons
  2. Ryzen Mobile 4000 AMDs Renoir hat acht 7-nm-Kerne für Ultrabooks
  3. Zen+ AMD verkauft Ryzen 5 1600 mit flotteren CPU-Kernen

IT-Gehälter: Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr
IT-Gehälter
Je nach Branche bis zu 1.000 Euro mehr

Wechselt ein ITler in eine andere Branche, sind auf dem gleichen Posten bis zu 1.000 Euro pro Monat mehr drin. Welche Industrien die höchsten und welche die niedrigsten Gehälter zahlen: Wir haben die Antworten auf diese Fragen - auch darauf, wie sich die Einkommen 2020 entwickeln werden.
Von Peter Ilg

  1. Softwareentwickler Der Fachkräftemangel zeigt sich nicht an den Gehältern

Digitalisierung: Aber das Faxgerät muss bleiben!
Digitalisierung
Aber das Faxgerät muss bleiben!

"Auf digitale Prozesse umstellen" ist leicht gesagt, aber in vielen Firmen ein komplexes Unterfangen. Viele Mitarbeiter und Chefs lieben ihre analogen Arbeitsmethoden und fürchten Veränderungen. Andere wiederum digitalisieren ohne Sinn und Verstand und blasen ihre Prozesse unnötig auf.
Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

  1. Arbeitswelt SAP-Chef kritisiert fehlende Digitalisierung und Angst
  2. Deutscher Städte- und Gemeindebund "Raus aus der analogen Komfortzone"
  3. Digitalisierungs-Tarifvertrag Regelungen für Erreichbarkeit, Homeoffice und KI kommen

    •  /