Glasfaser: M-net hat genauso viele FTTB/H-Kunden wie die Telekom
M-net hat 100.000 Glasfaseranschlüsse mit FTTB/H (Fiber to the Building/Home) verkauft. Das gab das Unternehmen am 18. Dezember 2017 bekannt(öffnet im neuen Fenster). So konnte M-net seinen FTTB/H-Kundenbestand in den vergangenen drei Jahren mehr als verdoppeln.
Vivien Mühlfellner, die hunderttausendste Kundin, kann ihren gebuchten 100-MBit/s-Anschluss ein Jahr kostenfrei nutzen. Die 24-jährige Münchnerin wohnt im Stadtteil Schwabing.
Insgesamt versorgt M-net rund 450.000 Privat- und Geschäftskunden mit Internet, Telefon-, TV- und Mobilfunkdiensten. Die Zahl der FTTH-Haushalte von M-net beläuft sich im Kernbereich München, Augsburg und Erlangen auf rund 10.000, hatte das Unternehmen im Oktober 2017 erklärt. Zum Vergleich: der größte Netzbetreiber Deutschlands, die Deutsche Telekom, hatte für FTTH Anfang November 2017 knapp 100.000 Kunden und 600.000 versorgte Haushalte. Zum Jahresende sollen es 700.000 bei der Telekom sein. Jedoch hat die Telekom mehrere neue Ausbauprojekte angekündigt.
M-net ist in Bayern bei echter Glasfaser führend
Wolfgang Wallauer, Leiter des Privatkundengeschäfts bei M-net, sagte: "Obwohl M-net nur bayernweit tätig ist, stellen wir im gesamten Bundesgebiet aktuell 13 Prozent der Glasfaseranschlüsse bis ins Haus oder in die Wohnung. In Bayern sind es zurzeit sogar über 60 Prozent."
Bis zum Jahr 2021 werden M-net und die Stadtwerke München (SWM) insgesamt rund 620.000 Wohneinheiten in der bayerischen Landeshauptstadt mit FTTB-Anschlüssen ausstatten. Dies entspricht knapp 70 Prozent aller privaten Wohnungen und Gewerbeeinheiten. Während Huawei die Netzwerkkomponenten liefert, kommt in der Wohnung des Nutzers die neue Fritzbox 7582 von AVM zum Einsatz.
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