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Linksys Velop und Airport: Apple verkauft neben veralteten Geräten auch Fremdrouter

Apple hat angefangen, Router der Belkin-Tochter Linksys ins Programm zu nehmen, zunächst das Mesh-System. Damit sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass Apples veraltete Airport-Router aktualisiert werden. Selbst das 802.11n-Gerät wird Kunden noch als aktuelle Ware angeboten.

Eine Analyse von veröffentlicht am
Die Mesh-Router von Linksys werden jetzt auch von Apple verkauft.
Die Mesh-Router von Linksys werden jetzt auch von Apple verkauft. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Apple hat damit begonnen, WLAN-Router anderer Hersteller in sein Verkaufsprogramm aufzunehmen. Seit kurzem findet sich Linksys' Velop-System im Shop. Bemerkenswert ist die Entwicklung, weil Apple normalerweise sehr vorsichtig bei dem Angebot von Konkurrenzprodukten ist. So kann das Angebot als Eingeständnis gewertet werden, dass Apples Hardware für Kunden nicht mehr ausreicht. Apple behält allerdings seine Airport-Router im Programm, auch wenn die Produktkategorie wohl aufgegeben wurde. Der Webseite 9to5mac sagte Apple dazu, dass mit den Mesh-Einheiten nur eine zusätzliche Option auf den Markt komme. Die Gelegenheit, hier ein eindeutiges Statement zur Zukunft der Airport-Router abzugeben, ließ das oft schweigsame Unternehmen verstreichen.

Inhalt:
  1. Linksys Velop und Airport: Apple verkauft neben veralteten Geräten auch Fremdrouter
  2. Wenn Router aus dem Jahr 2012 als bestes Angebot verkauft werden

Apple hat in den vergangenen Jahren viele Produkte aufgegeben oder vernachlässigt. Die Thunderbolt-Displays des Herstellers wurden abgeschafft, der Mac Mini wird immer noch als 2014er-Konfiguration verkauft und die Entwicklungszyklen anderer Hardware abseits der iPads und iPhones sind unangenehm lang geworden. Apple hat in so vielen Produktkategorien Aufholfbedarf, dass neue Router unwahrscheinlich sind. Zudem ist das Unternehmen erfolgreich mit dem Verkauf veralteter Hardware, die sich bei der Konkurrenz kaum noch finden lässt.

Apple-Router gehörten mal zu den besten

Dabei haben die Apple-Router einige Vorteile. Außer durch die einfache Bedienung und das schlichte Design zeichnen sie sich durch einen langen Support aus. So hat Apple kürzlich selbst seine zehn Jahre alten Router gegen den Krack-Angriff abgesichert. Derart vorbildliches Verhalten ist für Routerhersteller im Endkundengeschäft nicht normal und wir rechnen bei dem Linksys-Mesh-WLAN auch nicht mit langen Supportlaufzeiten.

Dass die Routersparte von Apple aufgegeben wurde, zeigt sich aber an anderen Stellen. So ist unseres Wissens nach die Management-App Airport Utility die einzige Apple-App, die nicht an das iPhone X angepasst wurde. Im Shop von Apple werden WLAN-Systemals aktuelle Ware für potenzielle Kunden angeboten, die zu den ältesten auf dem Markt gehören. Im Onlineshop wird etwa der Airport-Express-Router an erster Stelle beworben. Das Gerät beherrscht nur 802.11n (2,4 und 5 GHz), obwohl mittlerweile das restliche Apple-Portfolio längst auf 802.11ac umgestellt wurde. Kunden mit wenig Wissen um WLAN-Standards werden so dazu verleitet, völlig veraltete Hardware zu kaufen.

Wenn Router aus dem Jahr 2012 als bestes Angebot verkauft werden 
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Schnarchnase 14. Jan 2018

Die Ubiquitis sind wahrscheinlich selbst mit 50% Leistungseinbruch noch genauso schnell...

sofries 11. Jan 2018

Das Problem dabei ist aber die Bandbreite. Selbst wenn es eine Cloudversion von...

deutscher_michel 11. Jan 2018

Aber irgendwie passt das mit den veralteten Geräten von 3. Anbietern nicht ganz ins...

slead 11. Jan 2018

Du hast Phil vergessen...und ich glaube Bertrand ist nicht mehr da


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