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Linksys WRT32XB: Gamingrouter priorisiert Xbox für geringere Lag-Spitzen

65 Prozent niedrigere Lag-Spitzen: Linksys stellt den WRT32XB speziell für die Xbox vor. Er erkennt eine Konsole automatisch und priorisiert diese mit der Killer-Netzwerk-Engine. Komisch: Eigentlich braucht ein Client spezielle Netzwerkhardware dafür.

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Der WRT32XB priorisiert Netzwerktraffic einer Xbox.
Der WRT32XB priorisiert Netzwerktraffic einer Xbox. (Bild: Linksys)

Speziell für Xbox-Benutzer hat Linksys die Version B des Gamingrouters WRT32X auf der Elektronikmesse CES 2018 in Las Vegas vorgestellt. Er soll eine im Netzwerk angeschlossene Konsole automatisch erkennen und deren Netzwerkverkehr priorisieren. Linksys wirbt mit einer Senkung von Lag-Spitzen um bis zu 65 Prozent. Möglich machen soll das die auf geringe Latenzen ausgelegte Killer Networking Engine auf dem Router.

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Der WRT32XB priorisiert laut der Produktseite Netzwerkpakete, die von der Xbox-Konsole aus gesendet werden, an erster Stelle. Am zweitwichtigsten ist dem Router die aus Video- und Sprachchat entstehende Datenlast. Andere WLAN-Geräte werden erst nach Videoinhalten adressiert. In der Theorie klingt das, als werde die Verbindung anderer WLAN-Teilnehmer also dadurch negativ beeinflusst.

Auch ist es fraglich, ob Sprachchatdaten von einem hohen Stand in der Quality-of-Service-Konfiguration profitieren. Das menschliche Gehirn kann Sprache eigentlich auch dann identifizieren, wenn sie stark rauscht oder leicht verzerrt ist - beides ein Resultat von geringer Bandbreite bei Voice-over-IP.

Firmwareupdate für Standardversion macht B-Modell wohl obsolet

Unklar ist, warum die Killer Priorization Engine für eine Konsole wie die Xbox One überhaupt funktionieren soll. Normalerweise ist für diese eine dedizierte Killer-Netzwerkkarte notwendig, die im Client eingebaut ist. Außerdem soll es laut dem Onlinemagazin The Verge bald ein Firmwareupdate auch für den herkömmlichen WRT32X geben. Die Priorisierung soll dann mit sämtlichen Geräten, etwa Smartphones, PCs, Tablets und auch Konsolen, funktionieren.

Neben der beworbenen Funktion ist der WRT32XB ansonsten baugleich zum Standardmodell. Er verfügt ebenfalls über vier WLAN-Antennen, die nach 802.11ac funken. Er nutzt zwei Bänder, eines im 2,4-GHz- und eines im 6-GHz-Bereich. Für kabelgebundenes Gigabit Ethernet sind vier RJ-45-Buchsen vorhanden. Es lassen sich externe Speichermedien per eSATA oder USB 3.0 anschließen.

Der Router soll ab Februar 2018 verkauft werden. Der Preis orientiert sich am Standardmodell: In den USA kostet der Router 300 US-Dollar, hierzulande wird er wohl für 330 Euro angeboten.



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