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TV-Streaming: 1&1 bietet Konkurrenz zu Telekoms Entertain

1&1 bietet seinen Festnetzkunden Fernsehstreaming an. Es ähnelt dem Vertriebsmodell von Entertain der Telekom. Aber 1&1' Digital TV ist für Kunden attraktiver als die Konkurrenz.

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Digital-TV startet bei 1&1.
Digital-TV startet bei 1&1. (Bild: 1&1)

1&1 will seinen Kunden einen eigenen Fernsehstreaming-Dienst anbieten und hat dafür Digital TV gestartet. Über das Internet können Kunden das Fernsehprogramm per Stream empfangen, und mit Cloud-Funktionen stehen weitere Komfortfunktionen bereit. Den neuen Dienst gibt es nur für Kunden mit einem 1&1-Festnetzanschluss - das Vertriebskonzept erinnert damit an Entertain der Deutschen Telekom. Entertain ist nur für Telekom-Festnetzkunden verfügbar.

Cloud-Funktionen mit dabei

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Digital TV kostet monatlich 9,99 Euro und hat eine Mindestvertragslaufzeit von zwei Jahren. Gebucht werden kann der Dienst mit jedem 1&1-DSL-Tarif ab einer Downloadrate von 50 MBit/s. Nach den zwei Jahren wird der Digital-TV-Vertrag jeweils um ein Jahr verlängert, wenn er nicht vorher gekündigt wird. Im Tarif ist der Empfang von 90 Fernsehsendern enthalten, die öffentlich-rechtlichen Sender sind auch in HD verfügbar. Für den Empfang der privaten Sender in HD-Auflösung muss eine kostenpflichtige Option dazugebucht werden.

Zum Leistungsumfang von Digital TV gehören auch Cloud-Funktionen, um das Anschauen linearen Fernsehens komfortabler zu machen. Sendungen können pausiert, nach dem Beginn der Ausstrahlung gestartet oder aufgenommen werden, die Aufnahmen werden in der Cloud gespeichert. Mit zehn Stunden Aufnahmespeicher sind die Möglichkeiten allerdings ziemlich begrenzt. Nach fünf bis sechs Filmen ist der Speicher voll. Zudem gibt es eine sogenannte Catch-Up-Funktion, mit der Sendungen der letzten sieben Tage vorgehalten werden. Diese Funktion steht aber nicht für alle Sendungen und Sender zur Verfügung.

Kostenlose Set-Top-Box

Über eine elektronische Programmzeitschrift soll die Aufnahme von Sendungen besonders bequem möglich sein. Bei Bedarf können Aufzeichnungen auch von unterwegs über eine Smartphone-App programmiert werden. Das Anschauen von Aufnahmen ist dann nur im heimischen Netzwerk möglich.

Zum Tarif gehört eine kostenlose Set-Top-Box, um den Stream am Fernseher abzuspielen. Entertain-Kunden müssen zu den Tarifkosten noch eine Set-Top-Box dazukaufen oder diese bei der Telekom mieten, ansonsten können sie den Dienst nicht nutzen, denn eine Wiedergabe der Entertain-Inhalte auf anderen Streaming-Geräten ist nicht vorgesehen. Das ist beim 1&1-Angebot anders.

Die Set-Top-Box hat einen Gigabit-Ethernet-Anschluss und unterstützt ansonsten WLAN 802.11ac, um den Fernsehstream auch drahtlos auf die Box zu bekommen. Zum Lieferumfang gehört eine Fernbedienung und ein HDMI-Kabel.

Apps für Fire TV und Apple TV

Ergänzend zur kostenlosen Set-Top-Box gibt es Apps für Android sowie iOS, Fire TV und Apple TV ab der 4. Generation. Es werden also die Streaming-Geräte von Amazon und Apple vollständig unterstützt. Die Digital-TV-App auf dem Smartphone oder Tablet ist Cast-fähig, so dass sich das Programm auch über den Chromecast auf den Fernseher bringen lässt. Bis zu drei parallele Streams sind pro Festnetzanschluss erlaubt.

Wer auch die privaten Sender in HD-Auflösung anschauen möchte, muss dafür monatlich 6,99 Euro bezahlen. Wer den Speicherplatz des Cloud-Rekorders aufstocken will, kann das über eine von zwei Optionen machen. Zur Wahl stehen 100 Aufnahmestunden für 2,99 Euro im Monat oder 200 Stunden für 4,99 Euro monatlich. Zudem können verschiedene Pay-TV-Pakete dazugebucht werden, die je nach Sender 6,99 Euro oder 19,99 Euro im Monat zusätzlich kosten. Alle Optionen können monatlich gekündigt werden.

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Anonymer Nutzer 02. Jan 2018

Auch google hat schon lang erkannt dad es keine gute idee ist nur auf Werbung auf ihrer...

chefin 02. Jan 2018

Und dann? Filme machen kostet Geld. Inzwischen viel Geld. Manches sind Gagen, aber...

grumbazor 30. Dez 2017

Wenn nicht ist es für mich uninteressant

Freak126 30. Dez 2017

Gestern stand noch was anderes.

robinx999 30. Dez 2017

Im Kabel müsste es sie eigentlich noch in SD geben (zwar nicht mehr Analog, aber Digital...


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