Amazon Deutschland hat ein Streikverbot auf seinem Betriebsgelände vor Gericht durchgesetzt. Die Versandarbeiter sollen auf der Bundesstraße stehen dürfen. Zuvor wollte der US-Konzern schon das Flugblattverteilen verbieten lassen.
Heute soll es bei der Telekom zu Störungen im Kundenservice und zu Verzögerungen im Störungsdienst kommen. 3.000 Beschäftigte sind im Streik. Sie wollen mehr Gehalt.
Die meisten Mitarbeiter arbeiten regulär, sagt Amazon. Die Gewerkschaft behauptet etwas anderes: Heute sind nach Angaben der Streikenden insgesamt 600 Beschäftigte im Ausstand.
Nach Angaben der Aktiven sind an drei Standorten von Amazon in Deutschland rund 1.100 Beschäftigte im Ausstand. Der Konzern kommt auf weniger als die Hälfte Streikender.
Zwei weitere Amazon-Versandzentren beteiligen sich an dem Streik, der am 21. März begonnen wurde. Es geht um mehr Geld, Pausenzeiten und mehr. "Amazon ist ein Arbeitgeber, der die Beschäftigten herumschieben will, wie es ihm passt", sagte eine Verdi-Sprecherin. Gewerkschafter würden gezielt benachteiligt.
Bald sind es drei Jahre, in denen Amazon-Beschäftigte für mehr Geld streiken. Die Amazon-Geschäftsleitung verweigert Verhandlungen, der Kampf geht vor Ostern in eine neue Runde. Wir sprachen mit einem Streikführer über die Forderungen und darüber, wie viel Lohn Amazon zahlt.
Die Streiks im zurückliegenden Jahr waren laut Verdi ein Erfolg. Es wurde an rund 50 Tagen an einem oder mehreren Standorten gestreikt, rund doppelt so viel wie im Vorjahr. Jetzt wollen die Lagerarbeiter bei Amazon länderübergreifend agieren.
Amazon kann gewählte Betriebsräte durch Zeitverträge aus dem Unternehmen heraushalten. Das hat das Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg entschieden, Revision ist nicht möglich.
Nirgends starten so viele Raketen wie in Baikonur, dennoch will Russland einen neuen Weltraumbahnhof bauen - und das ist nicht leicht. Was beim Bau eines Weltraumbahnhofs zu beachten ist.
Amazon will mit einem eigenen Zustelldienst eine Konkurrenz zu DHL, Hermes und DPD aufbauen. Getestet wird über ein Versandlager in Olching bei München, das für Prime Now geschaffen wurde.
In Nordrhein-Westfalen und in Leipzig geht der Streik bei Amazon auch im neuen Jahr weiter. Trotz kleinerer Zugeständnisse des US-Konzerns sei die Beteiligung höher als zuvor.
Amazon hat ausnahmsweise auf einen Massenstreik reagiert. Verhandelt wird weiter nicht mit den Streikenden, die Tariflohn wollen, aber es gibt Eigenlob vom Europachef.
Kommen diesmal die Pakete nicht rechtzeitig zum Fest? Obwohl Amazon das Gegenteil behauptet, dürfte die neuerliche Ausweitung des Streiks Wirkung zeigen.
Verdi versucht, Amazon mit Streiks im Weihnachtsgeschäft unter Druck zu setzen. Zudem ging die Gewerkschaft gerichtlich gegen Sonntagsarbeit in Leipzig vor - mit Erfolg.
Bei Amazon in Bad Hersfeld und Graben bei Augsburg wird wieder gestreikt. Auf kurzfristig angesetzte Streiks könne sich das Unternehmen schlechter einstellen, so ein Verdi-Vertreter.
Auch Streaming und der DVD-Verleih bei Amazon sind diesmal wieder von den Streiks für einen Tarifvertrag betroffen. Bereits im Frühjahr kam es hier zu Einschränkungen durch Arbeitsniederlegungen.
Schon zum dritten Mal streiken Amazon-Mitarbeiter im Vorweihnachtsgeschäft, heute auch in Leipzig. Sie fordern den Tarifvertrag für Einzelhandel - doch der Logistikkonzern hält dagegen.
Für das Weihnachtsgeschäft verdoppelt Amazon die Belegschaft in seinen Verteilzentren. Die Aushilfen müssen voraussichtlich Lücken schließen, die durch Streiks der Stamm-Mannschaft entstehen.
Update Harte Arbeitsbedingungen und viel Druck bei Amazon: Daran glaubt der Amazon-Chef nicht. Jeff Bezos reagiert auf eine Reportage über Amazon-Mitarbeiter mit einem Brief an alle Angestellten des führenden Online-Händlers. Außerdem gibt es den Gegenbericht eines Amazon-Managers.
Nach massiven Protesten aus der Community hat die umstrittene Reddit-Chefin Ellen Pao ihren Posten aufgegeben. Sie hatte die Community zuletzt mit der Entlassung Victoria Taylors verärgert.
Weil eine beliebte Mitarbeiterin bei Reddit ohne Vorwarnung entlassen wurde, haben etliche Moderatoren ihre Subreddits vorübergehend geschlossen. Die Gründe für die Entlassung sind noch ebenso wenig bekannt wie die Dauer des Streiks.
Und wieder gibt es eine Streikwelle bei Amazon. Verdi berichtet von hoher Arbeitshetze und Überwachung am Arbeitsplatz. Der Druck ist extrem: In Feedback-Gesprächen würden Arbeiter wegen Inaktivität von nur einer Minute unter Druck gesetzt.
Im größten Amazon-Standort Bad Hersfeld und in Leipzig wird zum Teil nicht gearbeitet. Dazu kommen die Streiks bei der Post. " Wir fordern eine kräftige Lohnerhöhung in diesem Jahr und Urlaubsgeld", heißt es im Streikaufruf.
Re:publica2015 Politiker lügen, die Wahlbeteiligung sinkt, Proteste versanden. Zum Auftakt der Re:publica geht es um Misstrauen ins politische System und darum, wieso darin eine Chance liegt.
Überraschend sind gestern zur Spätschicht 200 Amazon-Arbeiter in den Streik getreten. Sie fordern seit zwei Jahren einen Tarifvertrag von dem Milliardenkonzern, um etwas mehr Lohn zu erhalten.
Golem-Wochenrückblick Kein Aprilscherz: Mit der nächsten Technical Preview von Windows 10 werden deutlich mehr Smartphones als bisher unterstützt. Von anderen IT-Firmen gab es hingegen reichlich Scherzartikel im Netz. Sechs Tage und viele Meldungen im Überblick.
Update Erstmals wird auch bei der Konzerntochter Amazon Prime Instant Video Germany gestreikt. Die Arbeitsniederlegungen bei Amazon werden am heutigen Dienstag an sechs Standorten weitergeführt.
Seit zwei Jahren kämpfen Lagerarbeiter bei Amazon schon für mehr Lohn durch einen Tarifvertrag und gegen befristete Verträge. Vor den Osterfeiertagen erfasst die Auseinandersetzung wieder mehrere Standorte.
Update Bei Amazon trifft ein Streik das Ostergeschäft. Kritisiert werden Arbeitsbedingungen, bei denen am Standort Graben ein Viertel der Belegschaft dauerkrank sei. Es gebe fortgesetzte Befristungen und gesundheitsgefährdenden Leistungsdruck. Amazon dementiert das.
Die Community von Battlefield 4 ist sauer: Entwickler Dice schränke die Rechte der Server-Admins immer weiter ein, außerdem sei die Kommunikation schlecht. Jetzt drohen Spieler und Clans mit einem Warnstreik.
Verdi setzt im Tarifstreit mit Amazon weiter auf Konfrontation. Bis Samstag werden Mitarbeiter zum Streik aufgerufen. Das Onlineversandhaus garantiert eine pünktliche Lieferung von Artikeln vor der Weihnachtszeit.
Die Gewerkschaft Verdi hat den Streik bei Amazon auf ein weiteres Logistikzentrum ausgeweitet. Es ist der bislang größte Ausstand bei dem Versandhändler - und das kurz vor Weihnachten.
Amazon weigert sich weiter, mit der Gewerkschaft zu reden. Darum wird jetzt an fünf Standorten gleich für drei Tage gestreikt. Amazon hat immer betont, auch bei Streiks pünktlich liefern zu können.
Am Standort Bad Hersfeld haben Amazon-Mitarbeiter nach einem Aufruf der Gewerkschaft Verdi die Arbeit niedergelegt. Sie fordern einen Tarifvertrag und eine Eingruppierung in den Einzelhandel.
Die Streikenden haben abgestimmt und wollen einen weiteren Tag die Arbeit niederlegen. Das wurde an drei Amazon-Standorten entschieden. Ein Tarifvertrag wurde bereits mit einer Drohne verschickt.
Die Gewerkschaft Verdi hat die Amazon-Mitarbeiter erneut zu Streiks aufgerufen. Zum ersten Mal wird dabei bereits am ersten Tag an fünf Standorten gleichzeitig gestreikt. Verdi erklärte: "Natürlich werden wir uns im Weihnachtsgeschäft nicht wie brave Lämmer verhalten."
Gute Nachrichten für Uber: Weil Behörden der Stadt Hamburg formelle Fehler gemacht haben, darf der Fahrdienst dort im Moment weitermachen. Gewonnen hat das Startup damit allerdings noch nicht.
Der Fahrdienst Uber macht in Berlin trotz des behördlichen Verbots weiter. Den Vorwurf, dass die Fahrgäste im Schadensfall nicht versichert seien, weist Uber zurück.
Der Mitfahrdienst Uber wird in Berlin nicht geduldet. Der Senat der Bundeshauptstadt will die Dienste des Anbieters verbieten. Noch ist die Verfügung nicht bestandskräftig. Doch danach könnte es für Uber sehr teuer werden, seine Dienste weiter anzubieten.
Die Streikbewegung bei Amazon erwartet, dass der Onlinehändler seine Prime-Bestellungen nicht an Standorte in Polen und die Tschechische Republik auslagern kann. "Wir sehen das entspannt", hieß es.