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Amazon-Mitarbeiter am Standort Leipzig
Amazon-Mitarbeiter am Standort Leipzig (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Amazon-Streik: "Ein Viertel der Belegschaft dauerkrank"

Amazon-Mitarbeiter am Standort Leipzig
Amazon-Mitarbeiter am Standort Leipzig (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Bei Amazon trifft ein Streik das Ostergeschäft. Kritisiert werden Arbeitsbedingungen, bei denen am Standort Graben ein Viertel der Belegschaft dauerkrank sei. Es gebe fortgesetzte Befristungen und gesundheitsgefährdenden Leistungsdruck. Amazon dementiert das.

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Verdi hat wieder zum Streik bei Amazon im bayerischen Graben bei Augsburg aufgerufen. Das gab die Gewerkschaft bekannt. Zuvor hatten in der vergangenen Woche die Beschäftigten in Leipzig und Bad Hersfeld die Arbeit niedergelegt. Dabei kritisiert Verdi besonders die Arbeitsbedingungen. "Wenn ein Viertel der Belegschaft dauerkrank ist und die Geschäftsführung sich handlungsunfähig zeigt", müssten bessere Bedingungen durch Tarifverträge durchgesetzt werden, sagte Thomas Gürlebeck, Verdi-Streikleiter in Graben.

Gürlebeck kritisiert zudem fortgesetzte Befristungen und gesundheitsgefährdenden Leistungsdruck. Der Streik soll bis einschließlich Mittwoch fortgesetzt werden und das Ostergeschäft treffen.

Der Tarifkonflikt läuft schon seit dem Frühjahr 2013. Verdi will den US-Versandhändler zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zu Bedingungen des Einzelhandels bewegen. Amazon lehnt jedes Gespräch strikt ab und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende dessen, was in der Logistikbranche üblich sei.

Amazon-Sprecherin Anette Nachbar sagte Golem.de: "Am Standort Graben sind über 80 Prozent der Mitarbeiter unbefristet beschäftigt. In unserem Unternehmen spielt jeder Mitarbeiter eine entscheidende Rolle, wird mit Respekt behandelt, kann sich jederzeit äußern, und wird gehört." Nur eine geringe Anzahl von Mitarbeitern beteilige sich an den Aktionen, insgesamt sind weniger als 120 Mitarbeiter der Frühschicht dem Streikaufruf gefolgt. Zu dem Krankenstand äußerte sie sich auf Nachfrage nicht.

Verdi erklärte, im Laufe des Tages sei mit einer Beteiligung von 450 Beschäftigten zu rechnen.

Nachtrag vom 23. März 2015, 13:15 Uhr

Nachbar erklärte Golem.de: "Die Behauptung, ein Viertel der Belegschaft wäre dauerkrank, ist Unsinn. Wir legen großen Wert auf die Gesundheit unserer Mitarbeiter und auf hohe Standards für die Arbeitssicherheit."


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RapidStrikeCS-18 27. Mär 2015

Die Erklärung ist viel einfacher: In den USA und Italien liegen die Löhne in der...

Doomhammer 24. Mär 2015

So ist es! Das Problem haben wir hier auch mit der IGMetall. Wenn du nicht Mitglied...

Zeitvertreib 24. Mär 2015

Immer sind die Architekten schuld! Aber die können doch auch nur mit dem Budget arbeiten...

gaym0r 24. Mär 2015

Woanders kriegt man ja anscheinend viiiiiiiel mehr Gehalt. :-)

Husten 23. Mär 2015

hahaha



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