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Versandhandel: Amazon arbeitet an eigenem Paketdienst in Deutschland

Amazon will mit einem eigenen Zustelldienst eine Konkurrenz zu DHL, Hermes und DPD aufbauen. Getestet wird über ein Versandlager in Olching bei München, das für Prime Now geschaffen wurde.

Artikel veröffentlicht am ,
Großer Streik bei der Post im Jahr 2015
Großer Streik bei der Post im Jahr 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Amazon wird in Deutschland einen eigenen Paketzustelldienst aufbauen. Das berichtet die Deutsche Logistik-Zeitung unter Berufung auf Bernd Schwenger, Director Amazon Logistics (DVZ). Das Lager in Olching bei München, das im September 2015 für das Lieferprogramm Prime Now angekündigt wurde, sei dafür das Modellprojekt. Ist der weltgrößte Onlinehändler hier erfolgreich, soll der Amazon-Paketdienst ausgeweitet werden.

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Amazon Deutschland Transport hatte in einem Gewerbegebiet in Olching im Landkreis Fürstenfeldbruck eine Halle mit den Ausmaßen von 12.000 Quadratmetern angemietet. "Zunächst werden wir andere Metropolen angehen und in Stadtnähe Verteilzentren aufbauen", sagte Schwenger.

Es sei jedoch schwierig, passende Standorte im Umland der Metropolen zu finden, die ein Recht auf nächtliche Lkw-Anlieferung böten.

Beruhigungsversuch gegenüber DHL, Hermes und DPD

Amazon baue in Deutschland eigene Lieferkapazitäten auf, um möglichen Engpässen durch das anhaltende Wachstum des Onlinehandels zu vermeiden, sagte Schwenger. Das Vertrauen zu den Partnern DHL, Hermes und DPD sei ungebrochen, daran habe auch der Poststreik im Jahr 2015 nichts geändert.

Im Zeitraum 2009 und 2014 hatte Amazon in Deutschland nach Angaben des Instituts für Handelsforschung Köln einen Anteil von rund 25 Prozent am Zuwachs des Paketvolumens von Händlern an Privatkunden, berichtet die Deutsche Logistik-Zeitung. Mit Amazon Marketplace lag der Anteil am Zuwachs sogar bei über 50 Prozent.

Mehr als die Hälfte der 2,1 Milliarden Pakete, die 2014 in Deutschland verschickt wurden, kamen aus dem Onlinehandel und von anderen Versendern. Die Paketmenge wuchs im Vergleich zu 2013 um elf Prozent. Mit 21 Prozent war die Bekleidung die größte Warengruppe, 246 Millionen Pakete kamen aus diesem Bereich.



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Koto 07. Jan 2016

Na ja ich denke aber schon das Amazon auf Beschwerden von Kunden wie. Der hat gar nicht...

Clown 07. Jan 2016

Mit Einkäufen aus GB, die über die Royal Mail abgewickelt werden, hab ich durch die Bank...

SoniX 07. Jan 2016

Achso, jetzt verstehe ich deine Anspielung. Ja, die Formulierung ist wirklich etwas...

Emulex 07. Jan 2016

Das war auch garnicht so unernst von mir gemeint - der Amazon-Paketfahrer als Vertreter...


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