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Mehr Gehalt: 3.000 Telekom-Beschäftigte heute im Streik

Heute soll es bei der Telekom zu Störungen im Kundenservice und zu Verzögerungen im Störungsdienst kommen. 3.000 Beschäftigte sind im Streik. Sie wollen mehr Gehalt.

Artikel veröffentlicht am ,
Streikende mit Bildern ihrer Kinder in der vorigen Tarifrunde
Streikende mit Bildern ihrer Kinder in der vorigen Tarifrunde (Bild: Verdi)

Die Telekom-Beschäftigten sind von ihrer Gewerkschaft zu Arbeitsniederlegungen aufgerufen worden. Das gab Verdi am 5. April 2016 bekannt. Von den Warnstreiks wird insbesondere der Kundenservice der Telekom betroffen sein. Dort würden bundesweit rund 3.000 Beschäftigte an unterschiedlichen Standorten die Arbeit niederlegen.

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In Hessen werde es zu Störungen im Kundenservice kommen, da die beiden Callcenter in Frankfurt und Fulda zum Warnstreik aufgerufen sind. In Fulda, Frankfurt und in Kassel sei darüber hinaus mit Verzögerungen im Störungsdienst zu rechnen. Die Warnstreiks sollen bis zur Fortsetzung der Verhandlungen gezielt ausgeweitet werden.

In der laufenden Tarifrunde geht es den Beschäftigten um eine Entgelterhöhung um fünf Prozent sowie eine weitere Anhebung der unteren Einkommen. Die Höhe der Ausbildungsvergütungen und der Vergütungen für duale Studenten soll um 60 Euro angehoben werden. Betroffen sind rund 63.000 Angestellte und Auszubildende.

Telekom bietet weniger

Die Telekom hatte angeboten zum 1. März 2016 die Gehälter um 1,5 Prozent und zum 1. März 2017 um weitere 1,3 Prozent anzuheben. Diese Erhöhungen sollen für zwei Jahre festgeschrieben werden.

"Auch zum Thema Kündigungsschutz sind wir weiter gesprächsbereit, zuvor muss jedoch gemeinsam ein tragfähiges Gesamtpaket geschnürt werden", sagte der Personalgeschäftsführer und Verhandlungsführer von Telekom Deutschland, Martin Seiler.

"Wir liegen noch sehr weit auseinander. Das von der Telekom vorgelegte Angebot wird in keiner Weise den Erwartungen gerecht, die die Beschäftigten an ihren Arbeitgeber haben. Das trifft sowohl auf die Höhe als auch auf die Struktur des Angebotes zu", sagte Verdi-Verhandlungsführer Michael Halberstadt. Die vierte und vorläufig letzte Runde der Verhandlungen ist für den 12. und 13. April 2016 in Bonn angesetzt.

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Jonsch 12. Apr 2016

Ich arbeite selbst im Callcenter bei der Telekom. Gott sei Dank nur Inbound und auch nur...

mainframe 06. Apr 2016

Es muss halt alles optimiert werden. Ich kenne auch ein paar Leute bei der TCOM... Als...

ansi4713 06. Apr 2016

+1 Bit denne... ansi4713

Golressy 06. Apr 2016

Also die Telekom hat es schon geschafft aus einigen resync an einem VDSL 100 einen...

Dantelein 05. Apr 2016

Ob Telekom oder sonstwer, im Grunde ist es alles der gleiche Salat, nur die Farbe des...


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