Abo
  • Services:
Anzeige
Amazon-Streikplakat von Verdi bei Facebook
Amazon-Streikplakat von Verdi bei Facebook (Bild: Verdi)

Gewerkschaft: Amazon-Streik vor Ostern ausgeweitet

Amazon-Streikplakat von Verdi bei Facebook
Amazon-Streikplakat von Verdi bei Facebook (Bild: Verdi)

Seit zwei Jahren kämpfen Lagerarbeiter bei Amazon schon für mehr Lohn durch einen Tarifvertrag und gegen befristete Verträge. Vor den Osterfeiertagen erfasst die Auseinandersetzung wieder mehrere Standorte.

Anzeige

Die gewerkschaftlich organisierten Beschäftigten bei Amazon weiten heute ihren Streik auf mehrere Standorte aus. Wie die Gewerkschaft Verdi bekanntgab, sind die Beschäftigten der Amazon-Zentren Rheinberg und Werne (beide NRW), Bad Hersfeld (Hessen) und Koblenz (Rheinland-Pfalz) für den 30. und 31. März 2015 erneut zu Streiks aufgerufen.

Zuvor hatten bereits die Beschäftigten in Graben bei Augsburg gestreikt, dort wurden die Arbeitsniederlegungen am 28. März 2015 beendet.

"Die Beschäftigten beweisen auch im Ostergeschäft einen langen Atem und verlangen mit Nachdruck ihre Rechte", sagte Stefanie Nutzenberger vom Verdi-Bundesvorstand.

Zwei Jahre Kampf um bessere Bezahlung bei Amazon

Der Tarifkonflikt läuft schon seit dem Frühjahr 2013. Verdi will den US-Versandhändler zur Aufnahme von Tarifverhandlungen zu Bedingungen des Einzelhandels bewegen. Amazon lehnt jedes Gespräch strikt ab und verweist auf eine Bezahlung am oberen Ende dessen, was in der Logistikbranche üblich sei.

In Graben, aber auch an anderen Standorten, kritisiert Verdi fortgesetzte Befristungen und gesundheitsgefährdenden Leistungsdruck. Amazon-Sprecherin Anette Nachbar sagte Golem.de am 23. März 2015: "Am Standort Graben sind über 80 Prozent der Mitarbeiter unbefristet beschäftigt."

Während Verdi die hohe Beteiligung an den Streiks durch gewerkschaftlich organisierte Lagerarbeiter betont, ist Amazon stets bemüht, die Wirkung herunterzuspielen. So habe sich nur eine geringe Anzahl von Mitarbeitern beteiligt, insgesamt seien zuletzt in Graben weniger als 120 Mitarbeiter der Frühschicht dem Streikaufruf gefolgt.


eye home zur Startseite
plutoniumsulfat 01. Apr 2015

Man wird ja wohl noch träumen dürfen ;)

plutoniumsulfat 01. Apr 2015

Oder vernünftig leben.

RapidStrikeCS-18 30. Mär 2015

Abgesehen davon... ich sag's immer wieder, aber niemand hört auf mich: Bei Amazon findet...

RapidStrikeCS-18 30. Mär 2015

Wieso? Sinn des Streiks soll ja gerade SEIN, Druck auf den Arbeitgeber auszuüben. Nur...

debattierer 30. Mär 2015

Also ich habe heute Vormittag zwei Artikel bestellt. Beide mit Amazon Prime und ich habe...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. digatus it consulting GmbH, München
  2. Wasser- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Rendsburg
  3. Stadtwerke München GmbH, München
  4. Jobware Personalberatung, Raum Bielefeld


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 599€ + 5,99€ Versand
  2. 24,04€
  3. 17,82€+ 3€ Versand

Folgen Sie uns
       


  1. Mototok

    Elektroschlepper rangieren BA-Flugzeuge

  2. MacOS High Sierra

    MacOS-Keychain kann per App ausgelesen werden

  3. Sendersuchlauf

    Unitymedia erstattet Kunden die Kosten für Fernsehtechniker

  4. Spielebranche

    US-Synchronsprecher bekommen mehr Geld und Transparenz

  5. Ignite 2017

    Microsoft 365 kommt auch für Schüler und Fabrikarbeiter

  6. Lego Boost im Test

    Jede Menge Bastelspaß für eine kleine Zielgruppe

  7. Platooning

    Daimler fährt in den USA mit Lkw im autonomen Konvoi

  8. Suchmaschine

    Apple stellt Siri auf Google um

  9. Gruppenchat

    Skype for Business wird durch Microsoft Teams ersetzt

  10. Teardown

    iFixit findet größeren Akku in Apple Watch Series 3



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Unterwegs auf der Babymesse: "Eltern vibrieren nicht"
Unterwegs auf der Babymesse
"Eltern vibrieren nicht"
  1. Optimierungsprogramm Ccleaner-Malware sollte wohl Techkonzerne ausspionieren
  2. Messenger Wire-Server steht komplett unter Open-Source-Lizenz
  3. Apache Struts Monate alte Sicherheitslücke führte zu Equifax-Hack

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Watson: IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
Watson
IBMs Supercomputer stellt sich dumm an
  1. IBM Watson soll auf KI-Markt verdrängt werden
  2. KI von IBM Watson optimiert Prozesse und schließt Sicherheitslücken

  1. Re: Blödes Topic von Golem

    Bonita.M | 11:27

  2. Re: Fehlt noch Amazon, dann ist alles gut!

    WalterWhite | 11:26

  3. Re: "quetscht sich ein auto in die kolonne..."

    Akiba | 11:25

  4. nicht zu fassen ...

    atarixle | 11:22

  5. Uns gefällt, dass Lego bei Boost nicht nur die...

    Lagganmhouillin | 11:22


  1. 11:28

  2. 11:00

  3. 10:45

  4. 10:39

  5. 10:30

  6. 09:44

  7. 09:11

  8. 08:57


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel