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Mehr Lohn: Streiks bei Amazon auf eine Woche verlängert

Die Streikenden haben abgestimmt und wollen einen weiteren Tag die Arbeit niederlegen. Das wurde an drei Amazon-Standorten entschieden. Ein Tarifvertrag wurde bereits mit einer Drohne verschickt.

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Der Tarifvertrag wird mit Drohne zugestellt.
Der Tarifvertrag wird mit Drohne zugestellt. (Bild: Verdi)

Die Streiks bei Amazon werden verlängert. Das haben die Streikenden in Rheinberg in Nordrhein-Westfalen laut Angaben von Verdi in einer Abstimmung beschlossen. Auch in Bad Hersfeld und Graben geht der Arbeitskampf weiter, weil die Aktiven dies entschieden haben. Der seit Montagfrüh dauernde Streik dauert damit bis Freitagabend an, wie die Gewerkschaft am 29. Oktober 2014 erklärte. Damit kommt es bei dem Handelskonzern erstmals zu einer einwöchigen Arbeitsniederlegung.

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In Leipzig entscheidet die Streikleitung nach Beschluss der Streikversammlung morgen über das weitere Vorgehen.

An den Streiks beim Versandhändler Amazon hatten sich am Dienstag laut Verdi erneut rund 2.000 Beschäftigte beteiligt. Die Dienstleistungsgewerkschaft hatte an den fünf Standorten Leipzig (Sachsen), Bad Hersfeld (Hessen), Graben (Bayern), Rheinberg und Werne (beide NRW) zum Ausstand aufgerufen.

Am Morgen hatten über 200 Beschäftigte aus Rheinberg und Werne bei der Düsseldorfer Messe Neocom einen Tarifvertrag für Amazon gefordert. Der Chef von Amazon Deutschland, Ralf Kleber, war als Redner bei der Messe aufgetreten. Ein Tarifvertrag wurde symbolisch mit einer Drohne zugestellt.

Die Streikenden aus Graben versammelten sich zu einer Kundgebung vor der Amazon-Zentrale in München. In Bad Hersfeld zogen die streikenden Amazon-Beschäftigten in einem Demonstrationszug durch die Innenstadt.

Der US-Konzern weigert sich weiter, über einen Tarifvertrag zu verhandeln und bezeichnet sich selbst als Logistikunternehmen, dessen Bezahlung schon am oberen Ende des branchenüblichen Niveaus liege.

Durch den fehlenden Tarifvertrag bekommen die Beschäftigten in Nordrhein-Westfalen zum Teil mehrere Hundert Euro weniger. Da Amazon auch keine Nachtzuschläge zahlt, würden jedem Mitarbeiter im Schichtdienst rund 250 Euro brutto mehr pro Monat zustehen. Hinzu käme der Anspruch auf ein festes Weihnachts- und Urlaubsgeld. Weiter fordert Verdi einen Verzicht auf die bisherige Befristungspraxis: Nach Gewerkschaftsangaben ist gut ein Drittel aller Beschäftigungsverhältnisse bei Amazon befristet.

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The_Soap92 30. Okt 2014

Ja ich schon. Gezwungen durch die Taufe, durch die Mitgliedschaft meiner Eltern. Und die...

Arkatrex 30. Okt 2014

Jupp bei mir ähnlich. Bestellt und am nächsten Tag geliefert. Ein Streik bringt so...

elidor 30. Okt 2014

Weil die ohne Amazon entweder keinen Job hätte, oder deutlich weniger verdienen würden...

flasherle 30. Okt 2014

+1

caso 30. Okt 2014

Etwa so ist es bereits. Jedes Logistikzentrum ist eine eigene GmbH. In Bad Hersfeld hei...


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