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Umfrage: Fast alle Onlinehändler von Poststreik betroffen

Onlineshops waren wie erwartet stark von dem Poststreik betroffen. Viele bekamen Beschwerden ihrer Kunden.

Artikel veröffentlicht am ,
Großer Strek bei der Post 2015
Großer Strek bei der Post 2015 (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Der Poststreik hatte große Auswirkungen auf den Onlinehandel: 95 Prozent der Anbieter sind von dem Streik betroffen gewesen. Das ergab eine Befragung von 1.002 Internethändlern, die der Händlerbund vorgelegt hat. Somit war nur jeder Zwanzigste nicht betroffen. Lediglich acht Prozent der Befragten gaben an, keine Beschwerden ihrer Kunden erhalten zu haben. Jeder dritte Händler bekam "einige Beschwerden", jeder vierte "viele " und jeder siebte "sehr viele".

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Der Großteil der Internethändler hatte sich während des Streiks nicht nur auf die Deutsche Post verlassen: Knapp jeder Fünfte verschickte seine Waren ausschließlich mit anderen Anbietern. 38 Prozent der befragten Händler hatten auch andere Logistik-Anbieter mit der Versendung beauftragt. Drei von vier Händlern verzeichneten aufgrund der Auseinandersetzung Umsatzeinbußen.

Verständnis für die Arbeitsniederlegungen hatte der Großteil der Händler nicht: Zwei Drittel zeigten kein Verständnis für die andauernden Streiks. In der Bevölkerung sah das anders aus. Laut einer YouGov-Umfrage konnten fast zwei von drei Befragten (63 Prozent) die Arbeitsniederlegung nachvollziehen, auch wenn sie selbst betroffen waren. 29 Prozent hatten kein Verständnis.

Dagegen gab es in der E-Commerce-Branche immer wieder Aufrufe, während der Poststreiks selbst als Streikbrecher auszuhelfen, doch dazu kam es nur bei den wenigsten Händlern. Lediglich sechs Unternehmen gaben an, sich bereits daran beteiligt zu haben. Jeder Siebte würde dies tun, wenn es von jemand anderem organisiert werden würde.

Abarbeitung der Pakete kann noch Wochen dauern

Nach dem Ende des rund vierwöchigen Streiks bei der Post liegen noch Millionen nicht zugestellte Briefe und Pakete bei der Post. Der unbefristete Streik war in der Nacht zum 7. Juli 2015 offiziell beendet worden. Nach Angaben der Gewerkschaft Verdi könnte sich vor allem die Abarbeitung der Pakete noch einige Wochen hinziehen.

Mehr als die Hälfte der 2,1 Milliarden Pakete, die 2014 in Deutschland verschickt wurden, kommen aus dem Onlinehandel und von anderen Versendern. Die Paketmenge wuchs im Vergleich zu 2013 um elf Prozent. Mit 21 Prozent ist die Bekleidung die größte Warengruppe, 246 Millionen Pakete kamen aus diesem Bereich.



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Arkatrex 10. Jul 2015

Ich glaube da hast Du aber den falschen erwischt. Du meintest vermutlich eher narea und...

katzenpisse 08. Jul 2015

Bei mir nicht. Läuft bestens mit DHL!

SirFartALot 08. Jul 2015

Ach, wurden die zum streiken gezwungen?

Anonymer Nutzer 08. Jul 2015

Das hört sich an, als ob der Brief bei der maschinellen Bearbeitung beschädigt wurde. Im...

Prypjat 08. Jul 2015

Von mir aus hätten die Post-Angestellten noch 2 Monate ranhängen können. Ich habe zwar...


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