Network Appliance wird 2008 nicht auf der CeBIT in Hannover ausstellen. Dem Anbieter von Storage-Lösungen missfällt die neue thematische Aufteilung der Messehallen. Statt zusammen mit anderen Speicherherstellern in Halle 1 zu sitzen, müsse man auf Halle 2 ausweichen, "die jedoch neben einem Mix verschiedener Technologien keinen dedizierten Raum für das Thema Storage biete", begründet NetApp seine CeBIT-Absage.
Die "1394 Trade Association" hat eine neue Spezifikation für FireWire alias IEEE 1394 veröffentlicht, mit der FireWire gegen USB 3.0 und eSATA antreten soll. Mit der neuen Spezifikation wird die FireWire-Bandbreite auf 3,2 GBit/s vervierfacht.
Der japanische Hardware-Hersteller Buffalo Technologies hat einen USB-Stick angekündigt, der mit 32 GByte Speicherkapazität daherkommt. Das USB-2.0-Gerät mit der Produktbezeichnung "SHD-U32GS" ist mit "Turbo USB" ausgestattet. Die proprietäre Technik soll für höhere Datendurchsatzraten über den USB-Bus sorgen.
Toshiba bringt fünf neue 1,8-Zoll-Festplatten auf den Markt, die für den Einsatz in Unterhaltungselektronik und Notebooks gedacht sind. Mit dabei ist eine Platte, die auf zwei Scheiben 120 GByte unterbringt.
In Japan hat Toshiba nun angekündigt, dass das Unternehmen in die Produktion von Solid-State-Festplatten einsteigen will. Die Notebook-Festplatten mit Multi-Level-Cell-Flash sollen zunächst in Kapazitäten von 32 bis 128 GByte hergestellt werden.
Eine Katastrophe: Der USB-Stick mit dem Businessplan, die Speicherkarte mit Hochzeitsfotos oder die Festplatte mit wichtigen wissenschaftlichen Daten sind futsch. Datenrettungsexperten helfen auch in aussichtslosen Fällen. Am Ende eines Jahres veröffentlichen sie dann eine Liste mit ihren Lieblingspannen. Ganz ohne Schadenfreude versteht sich - die Daten konnten sie ja retten.
STEC hat eine neue Familie von Solid State Disks (SSDs) angekündigt, die im 2,5-Zoll-Format bis zu 512 GByte an Daten aufnehmen kann. Im 1,8-Zoll-Format sind es immerhin noch 128 GByte. Die SSDs sollen in Musterstückzahlen für OEMs bereits verfügbar sein.

Western Digital bringt eine neue Version seiner tragbaren Festplatte "Digital Passport Portable" auf den Markt, die bis zu 320 GByte an Daten fasst. Der Anschluss an den PC oder Mac erfolgt via USB, worüber das Laufwerk auch mit Strom versorgt wird.
Transcend bietet ab sofort einen besonders kleinen Kartenleser für SD- und MMC-Karten an. Er ist nicht größer als ein USB-Stick.

Noch immer ist die auf manchen Mainboards exklusiv zu findende SATA-Schnittstelle bei DVD-Brennern nicht Standard - die Zahl der Geräte nimmt jedoch stetig zu. Zwei neue derartige Laufwerke bietet jetzt Pioneer an, dazu kommt noch ein IDE-Modell.
Die Netgear-Tochter Infrant hat nun die finale Version der RAIDiator-4-Firmware für das RAID-Netzwerkspeichersystem ReadyNAS veröffentlicht. Im Vergleich zur letzten Beta wurden einige Fehler beseitigt, im Vergleich zur Firmware 3.01 der Funktionsumfang deutlich erweitert.
Mittlerweile gibt es zahllose Anbieter von externen Kleinst-Festplatten, die per USB an den Rechner angesteckt werden und manchmal auch von diesem mit Strom versorgt werden. Apricorn hat nun eine Festplatten-Serie vorgestellt, die mit Kapazitäten von 30, 60, 80, 100 und 120 GByte erhältlich ist. Das Besondere: Neben einer USB-Variante gibt es auch Modelle mit FireWire400-Anschluss.

Mit der SpinPoint F1 liefert Samsung seine erste Festplatte mit einer Kapazität von 1 TByte aus. Anders als die TByte-Festplatten anderer Hersteller kommt Samsung mit drei statt vier Scheiben aus. Zudem ist die Festplatte dank ihrer hohen Speicherdichte besonders schnell.
Das DVD Forum hat am 15. November 2007 die Spezifikation für HD-DVD-ROMs mit drei Datenschichten und insgesamt 51 GByte Speicherkapazität abgesegnet. Ab wann welche Filmstudios ihre Produktionen darauf veröffentlichen, ist aber noch nicht bekannt.

Freecom hat seine neue NAS-Lösung "Network Drive Pro" vorgestellt, die je nach Modell mit Festplattenkapazitäten von 500 GByte oder 1 TByte ausgerüstet ist. Das Gerät sitzt in einem Alu-Gehäuse und ist mit einem Gigabit-Ethernet-Anschluss ausgerüstet.

Mit dem "Vaulter Disk" will SanDisk den Startvorgang von PCs sowie einzelnen Applikationen beschleunigen. Ähnlich wie Intels Turbo Memory alias Robson setzt SanDisk auf Flash-Speicher, der die Festplatte ergänzen soll.

Mit dem "Lite-On DH-4O1S" haben Philips & Lite-On Digital Solutions (PLDS) das erste BD-ROM-Laufwerk angekündigt. Das Gerät liest Blu-ray Discs, DVDs und CDs; schreiben kann es keines der Formate, ist aber auch nur als günstiges Laufwerk etwa für Blu-ray-Filmwiedergabe mit dem PC gedacht.
Das Unternehmen Digital Imaging Products (DIP) aus Österreich bringt mit dem ColorWiesel eine mobile Festplatte mit einem 2,2 Zoll großen Display auf den Markt, die zudem mit Kartenlese-Schächten ausgerüstet ist. Der Datenspeicher ist für Fotografen gedacht, die unterwegs den Inhalt ihrer Speicherkarten sichern und auch betrachten wollen. Das Gerät zeigt nicht nur das übliche JPEG-Format, sondern auch Rohdaten-Bilder diverser Kamerahersteller an.
Der Festplattenhersteller Hitachi GST hat die CinemaStar-Festplattenserie um die Modellreihen C5K250 und P7K500 erweitert, die ebenfalls für den Dauereinsatz in Unterhaltungselektronik-Geräten wie digitalen Videorekordern (DVR) und Set-Top-Boxen gedacht sind. Im Vergleich zu den Vorgängern wurde zwar nicht der Speicherplatz vergrößert, dafür aber der Stromverbrauch gesenkt.
Schon seit 2004 gibt es DVD-Medien mit speziell beschichteter Oberseite, die per Laufwerkslaser mit Schrift und Bild verziert werden können. Dies geschieht allerdings nur mit goldener Oberfläche, andere Farben waren bis dahin nicht lieferbar. Verbatim hat nun farbige DVDs vorgestellt, die für LightScribe geeignet sind.
Amazon bietet seinen Simple Storage Service (S3) nun auch in Europa an. Zwar konnte der Webspeicherdienst schon zuvor aus Europe genutzt werden, nun können Entwickler ihre Daten aber auch in Europa speichern. Auch die Abrechnung soll an lokale Standards angepasst werden - noch ist sie nur per Kreditkarte möglich.
Dell kauft mit EqualLogic ein Unternehmen, das Netzwerkspeicherlösungen anbietet, die für Virtualisierungstechnik optimiert sind. Im vierten Quartal von Dells Geschäftsjahr 2008 soll die Übernahme abgeschlossen sein.
Samsung bietet eine Solid State Disk (SSD) mit 64 GByte Kapazität und SATA-Schnittstelle im 1,8- und 2,5-Zoll-Format an. Sie soll Schreib- und Lesegeschwindigkeiten von über 100 MByte pro Sekunde erreichen.
Nach einer Sammelklage gegen den Festplatten-Hersteller Seagate wegen angeblich irreführender Kapazitätsangaben hat sich das Unternehmen in den USA außergerichtlich geeinigt. US-Kunden bekommen unter gewissen Umständen ein kostenloses Softwarepaket oder 5 Prozent des Kaufpreises erstattet.

Der Hardware-Hersteller Asus will ein internes HD-DVD-Laufwerk auf den Markt bringen. Es kann zwar HD-DVD-Scheiben nur lesen und nicht beschreiben, soll dabei aber besonders leise zu Werke gehen.

Der Distributor "Chips and More" hat mit der Auslieferung unterschiedlich duftender USB-Sticks begonnen. Damit das im Regal auch zur Geltung kommt, ist ein Loch in der Packung - der unglücklich gewählte Produktname lässt aber eher Geruchsterror als nasalen Wohlgenuss befürchten.
Das israelische Unternehmen Eye-Fi hat den Marktstart für seine SD-Speicherkarten mit integriertem WLAN-Chip angekündigt. Die 2 GByte Daten fassende Karte kann in den normalen SD-Slot beispielsweise einer Kamera eingesteckt werden und transportiert das Bildmaterial auf diverse Bilderdienste, darunter FlickR.
Western Digital (WD) hat eine 2,5-Zoll-Festplatte vorgestellt, die eine Speicherkapazität von 320 GByte bietet. Die WD Scorpio ist 9,5 mm hoch, soll besonders leise zu Werke gehen und darüber hinaus auch noch eine geringe Wärmeentwicklung aufweisen.
Der Computer als Zentrale für das digitale Heim ist in vielen Haushalten nicht mehr wegzudenken. Er arbeitet nicht nur als Videorekorder, sondern ist auch Speicherort für die Fotos und die Musik - doch lassen sich diese Inhalte meist nur auf dem PC wiedergeben, auf dem sie gespeichert wurden. Philips hat nun eine Festplatte vorgestellt, die Ton- und Video-Ausgänge mitbringt. Dazu kommt als zweites Gerät noch ein NAS mit Gigabit-Interface.

Das britische Unternehmen Retrodata, das sich auf die Rettung von Daten von beschädigten Festplatten und anderen Medien spezialisiert hat, warnt vor offensichtlich defekten Seagate-Festplatten in Apples MacBooks, die zu einem unwiederbringlichen Datenverlust führen sollen.
Samsung hat mit dem SH-S203N einen internen DVD-Brenner vorgestellt, der mit 16facher Geschwindigkeit beim Erstellen einer Dual-Layer-DVD (DVD+R DL) auftrumpfen kann, wenn die Medien dafür geeignet sind. Bei zweilagigen DVD-R DL ist nur 12faches Brennen möglich. In den USA ist das Gerät jetzt erhältlich.
Brando hat einen Adapter vorgestellt, der es erlaubt, eSata-Festplatten an normale USB-Anschlüsse zu stecken und so auch Notebooks ohne die schnelle Schnittstelle in die Lage zu versetzen, mit den externen Festplatten zusammenzuarbeiten.
Das japanische Unternehmen I-O Data hat mit dem BRD-UM4 einen externen Blu-Ray-Brenner vorgestellt, der mit 4facher Geschwindigkeit beim Erstellen einer einmal beschreibbaren BD-R mit einer oder zwei Datenschichten auftrumpft. Das Gerät wird per USB-2.0-Kabel mit dem Rechner verbunden.

Addonics hat in den USA eine PCI-Karte vorgestellt, mit der man sich recht einfach und günstig eine eigene Solid-State-Disc (SSD) basteln kann. Der Adapter nimmt bis zu vier Compact-Flash-Karten auf, die sich in verschiedenen RAID-Modi betreiben lassen und somit sogar ziemlich ausfallsicher sind. Auch das Booten von den CF-Karten soll möglich sein.
Hitachi Global Storage hat unter dem Namen "Deskstar P7K500" einige Desktop-Festplatten vorgestellt, die besonders energieeffizient arbeiten sollen. Gegenüber der Vorgängergeneration soll der Energiebedarf um bis zu 40 Prozent niedriger sein. Alle Geräte arbeiten dennoch mit 7.200 Umdrehungen pro Minute.
Am Wochenende erschien die mittlerweile sechste öffentliche Betaversion der RAIDiator-4-Firmware für Infrants bzw. Netgears bisher erschienene Netzwerklaufwerke der ReadyNAS-Produktreihe. Mit der RAIDiator 4.00b7-p1-T1, von den Entwicklern auch "Lucky Beta 7" genannt, nähert sich die Version 4 der ReadyNAS-Firmware ihrer Fertigstellung.

Eine höhere Kapazität und schnelle Datenübertragung sind die Hauptvorteile von SanDisks neuer SDHC-Speicherkarte. Das Modell "SanDisk Extreme III" kommt mit 8 GByte und ist in die Geschwindigkeitsklasse 6 eingruppiert. Im Lieferumfang befindet sich ein USB-Kartenleser.
Nachdem Hitachi Anfang der Woche ankündigte, die Kapazität von Festplatten bis 2011 zu vervierfachen, zeigte Western Digital eine Technik, mit der sich die Kapazität von Festplatten verdoppeln lässt. Bis zu 3 TByte will Western Digital so bis 2010 in einer 3,5-Zoll-Festplatte unterbringen.
Fujitsu Europe hat eine neue externe Festplattenserie im 2,5-Zoll-Format vorgestellt, die Festplatten gibt es mit Kapazitäten von bis zu 300 GByte. Die HandyDrive Serie soll im Stand-by-Modus bis zu 50 Prozent weniger Energie benötigen. als im normalen Leerlaufbetrieb.

Digitalfotografen sehen sich mit steigendem Speicherplatzbedarf durch höhere Auflösungen und Rohdaten-Bilder oft vor das Problem gestellt, die Speicherkarten-Inhalte unterwegs sichern zu müssen. Diverse Hersteller haben dazu Akku-betriebene Festplatten mit Speicherkarten-Lesern im Programm, die den Job automatisch erledigen. Jobo hat mit dem Giga One Ultra nun ein besonders schnelles Exemplar der Gattung "Fototank" vorgestellt.
Mit dem bislang kleinsten Schreib- und Lesekopf für Festplatten will Hitachi sich zu neuen Rekorden in Sachen Datendichte aufmachen. Die neuen "CPP-GMR-Köpfe" sollen verglichen mit aktuellen Festplatten eine Vervierfachung der Datendichte erlauben und so Desktop-Festplatten mit 4 TByte und Notebook-Festplatten mit 1 TByte möglich machen.

Mit einer im weißen Gehäuse verpackten externen 2,5-Zoll-Festplatte will Freecom vor allem designverwöhnte Mac-Nutzer ansprechen. Im "ToughDrive Pro USB & Firewire" verbirgt sich ein ausklappbares Firewire-Kabel, für die USB-2.0-Schnittstelle liegt aber ebenfalls ein Kabel bei.
Amazon versieht seinen Speicherdienst "S3" nun auch mit einem so genannten Service Level Agreement (SLA). Der Webservice lässt sich in eigene Applikationen integrieren und dort beliebige Daten speichern, bislang aber habe Amazon keine Garantie zur Verfügbarkeit abgeben können.

Sony hat die zweite Generation seiner Blu-ray-Brenner vorgestellt. Das neue Modell BWU-200S soll bei geeigneten BD-Rs vierfache Brenngeschwindigkeit ermöglichen, bei DVD+R sind es 16x.

Fast 20 Jahre nach ihrer Entdeckung der "Giant Magneto Resistance" (GMR) erhalten die Wissenschaftler Albert Fert (Frankreich) und Peter Grünberg (Deutschland) zu gleichen Teilen den Nobelpreis für Physik. Der GMR-Effekt legte Ende der 90er-Jahre den Grundstein für weitere Steigerungen der Kapazität von Festplatten und ist heute aus den Geräten nicht mehr wegzudenken.
Spansion, die ehemalige Flash-Speicher-Sparte von AMD, übernimmt Saifun Semiconductors, die einige Patente an den von Spansion genutzten Flash-Speicher-Techniken MirrorBit und NROM hält.
Sun hat sein Storage- und Server-Team zu einem neuen System-Team zusammengelegt. Das Unternehmen will sich damit mehr auf Storage konzentrieren können, zudem soll die Kombination aus beiden Teams für mehr Innovationen sorgen.
Geht es nach Sonic, wird es bald normal sein, sich Spielfilme und Serien legal über das Internet herunterzuladen, mittels PC auf kopiergeschützte DVDs zu schreiben und dann im regulären DVD-Player anzusehen. Um dem zum Durchbruch zu verhelfen, bietet Sonic gemeinsam mit Pioneer nun Software- und Hardware-Herstellern die nötigen Patente an.

Unter der Marke Verbatim werden ab November 2007 einmalig (BD-R) und mehrfach (BD-RE) beschreibbare Mini-Blu-ray-Rohlinge auch in Europa auf den Markt kommen. Die nur mit 8 cm statt 12 cm Durchmesser aufwartenden Blu-ray-Rohlinge sind vor allem für neue Blu-ray-Camcorder gedacht.
Onnto hat drei externe Festplattengehäuse vorgestellt, die für Serial-ATA gedacht sind. Die Modelle TA-S12T, TB-S12T und TA-M12O bieten extern jeweils drei verschiedene Anschlussmöglichkeiten. Bei den 2,5-Zoll-Gehäusen wird USB 2.0 respektive eSATA über das DUO-LINK-Interface angeboten. DUO-LINK vereinigt USB 2.0 und eSATA in einem Anschluss.