Erste Spezifikation für standardisiertes Flash-Interface

NVMHCI von Intel, Dell und Microsoft

Die vor knapp einem Jahr geschmiedete Allianz zwischen Intel, Dell und Microsoft für eine standardisierte Programmierschnittstelle für Flash-Speicher hat nun die erste Version einer entsprechenden Spezifikation vorgelegt. Das NVMHCI soll ähnlich wie heute AHCI in jeden PC Einzug halten.

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Flash-Laufwerke boomen - auch Intel will demnächst SSDs anbieten, mit vielen Notebooks kann man die fixen und stromsparenden Laufwerke auch heute schon kaufen. Bisher setzen derartige Laufwerke aber auf bestehende Techniken wie SATA auf, obwohl Flash-Speicher ganz anders organisiert ist als eine Festplatte.

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Bereits im Mai 2007 hatten Intel, Dell und Microsoft daher die "Non-Volatile Memory Host Controller Interface Working Group" gegründet, die eine einheitliche Programmierschnittstelle für Flash-Speicher entwickeln sollte. Ziel ist es, vom BIOS bis zum Betriebssystem standardisierte Verfahren bereitzustellen, welche Zwischenschichten wie SATA aus den Protokollen entfernen sollen. Mit dem "Advanced Host Controller Interface" (AHCI) ist das Intel zusammen mit Microsoft schon einmal gelungen, es ist heute die Basis für die Nutzung von SATA-Funktionen wie dem Native Command Queuing (NCQ).

Nun gibt es die Spezifikation 1.0 (PDF) für die "Non-Volatile Memory Host Controller Interface Specification" (NVMHCI) zum Download. Um Software und Geräte dafür zu entwickeln, muss man eine Lizenz von Intel erwerben, einzelne Lizenzzahlungen pro Gerät sind dann aber nicht mehr notwendig.

NVMHCI 1.0 kümmert sich ausdrücklich nur um die Ansteuerung von Flash-Bausteinen; ob diese auf einer SSD oder auf einem Beschleunigerzusatz wie Intels Turbo Memory sitzen, ist dabei egal. Auch Funktionen wie die gleichmäßige Verteilung von Zugriffen auf die Flash-Zellen (Wear Leveling) muss der Hersteller eines Flash-Gerätes selbst umsetzen.

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