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Micron-Tochter Crucial bietet SSDs an

Stolze Preise im Webshop werden nur noch von Mtron-SSDs überboten. Schon seit Anfang des Jahres hat Crucial angekündigt, über seinen Webshop auch SSDs zu verkaufen. Nun können die 2,5-Zoll-SSDs in den Größen 32 und 64 GByte bei Crucial bestellt werden. Einen günstigen Einstieg bieten die SSDs der Micron-Tochter leider nicht. Im Gegenteil, sie sind teurer als die SSDs der meisten anderen Mitbewerber.
/ Andreas Sebayang
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Im Februar 2008 hat Micron zusammen mit Intel besonders schnelles SSDs angekündigt. Die jetzt angebotenen Flashspeicher für die S-ATA-Schnittstelle (3 GBit/s) gehören noch nicht dazu und sind langsamer, im Vergleich zu anderen SSDs aber immer noch sehr schnell. Die 82 Gramm leichten Crucial SSDs(öffnet im neuen Fenster) (PDF-Datenblatt(öffnet im neuen Fenster)) kommen laut Hersteller auf eine Datentransferrate von rund 100 MByte/s beim Lesen. Beim Schreiben verhalten sich die Modelle je nach Speicherkapazität unterschiedlich: Die 32-GByte-SSD soll 60 MByte/s erreichen, das 64-GByte-Modell nur 35 MByte/s.

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Wie von SSDs nicht anders zu erwarten, zeichnen sich die Speicher durch Robustheit, kurze Zugriffszeiten und geringe Leistungsaufnahme aus. Die 2,5-Zoll-SSDs sind 9,5 mm hoch und dürften somit in die meisten Notebooks passen. Crucial bietet im Shop, wie schon bei Arbeitsspeicher, auch ein Kompatibilitätstool an, das jedoch noch nicht so recht funktionieren will.

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Günstig ist Crucials Einstieg in den SSD-Markt nicht. Das 32-GByte-Modell kostet knapp 600,- Euro, wer ein bisschen mehr Speicher braucht, zahlt happige 1.120,- Euro – jeweils inklusive der britischen Mehrwertsteuer. Teurer sind eigentlich nur noch SSDs von Mtron, die auch als Imation SSDs erhältlich sind.

Crucial verkauft die SSDs mit fünf Jahren Garantie und gibt eine MTBF (Mean Time Between Failures) von mehr als einer Million Stunden an. Für etwa 37,- Euro bietet der Speicherhersteller zusätzlich noch ein passendes Laufwerkskit an, mit dem sich die SSD in eine externe USB-SSD verwandeln lässt, die sich gleichzeitig über einen 3,5/5,25-Zoll-Adapter auch in PC-Gehäusen andocken lässt und die Daten dann via SATA-Schnittstelle bereitstellt.


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