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LinkStation mini: NAS mit zwei Notebook-Festplatten und RAID

Leichte und energiesparende Netzwerkfestplatte passt fast in die Hosentasche. Buffalo hat eine RAID-Netzwerkfestplatte (NAS) vorgestellt, die mit zwei Notebook-Festplatten arbeitet. Die LinkStation mini ist gerade mal ein halbes Kilo schwer und bietet mit zweimal 500 GByte Speicher trotzdem ausreichend Platz für Daten.
/ Andreas Sebayang
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Bisher waren Netzwerkfestplatten (Network Attached Storage – NAS) in der Regel recht schlecht transportierbare Geräte. Nur wenige Netzwerkfestplatten kamen überhaupt mit 2,5-Zoll-Festplatten daher. Sollen die Daten im Netzwerk auch noch einigermaßen ausfallsicher gelagert werden, braucht es schon zwei Festplatten. Spätestens dann wird eine herkömmliche NAS eher unhandlich.

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Buffalos LinkStation mini nutzt statt normaler 3,5-Zoll-Festplatten einfach zwei der deutlich kleineren 2,5-Zoll-Festplatten mit 500 GByte Speicher pro Platte und bringt diese in einem sehr kompakten Gehäuse unter. Die beiden Platten können entweder gespiegelt arbeiten (RAID 1), dann stehen effektiv jedoch nur 500 GByte zur Verfügung, oder als Stripeset (RAID 0) 1 TByte Speicher bereitstellen, allerdings zu Lasten der Zuverlässigkeit.

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Mit den zwei Platten wiegt die NAS gerade mal 500 Gramm bei 40 x 82 x 135 (B x H x T) Millimetern. Bereits viele mit nur einer Festplatte arbeitenden NAS-Geräte sind deutlich schwerer und größer. Mit Notebook-Technik ausgestattet soll die LinkStation mini zudem deutlich weniger Leistung aufnehmen (10 Watt). Außerdem kann sich die Platte in einen Stand-by-Modus versetzen, wenn sie nicht genutzt wird.

Auf der Anschlussseite hat die LinkStation mini eine Gigabit-Ethernet-Schnittstelle, über die sich das Netzwerklaufwerk auch als DNLA-Gerät zu erkennen geben kann, um sich mit anderen DNLA-fähigen Geräten zur Medienwiedergabe zu verständigen. Auch iTunes soll das Gerät erkennen können. Außerdem findet sich ein USB-2.0-Host-Anschluss an der Rückseite. Dieser kann für Festplatten oder Drucker genutzt werden, womit die LinkStation mini dann auch zum Druckserver wird.

Buffalos kleine NAS ist bisher nur für Japan angekündigt worden und soll dort 85.000 Yen (ca. 540,- Euro ohne Steuern) kosten. Auf der CeBIT ist das Gerät nur hinter verschlossenen Türen zu sehen. Voraussichtlich Ende des zweiten Quartals 2008 könnte das Gerät in Deutschland auf den Markt kommen, einen Preis konnte Buffalo aber noch nicht nennen.

Nachtrag vom 6. März 2008 um 21:07 Uhr:
Golem.de konnte einen Blick auf den "Zwerg NASe" von Buffalo werfen. Zwar handelte es sich nur um ein funktionsloses Modell des Gehäuses, ein paar technische Daten gab es aber auch noch. So soll das Gerät wie bei Buffalo üblich leider nicht als Leergehäuse, sondern nur mit vorkonfigurierten Festplatten angeboten werden. Neben den erst angekündigten teuren 500-GByte-Festplatten beispielsweise von Fujitsu soll es aber auch zu Preisen unter 500,- Euro mit kleineren Laufwerken erscheinen.

Die LinkStation Mini versetzt sich zudem automatisch in einen Stromsparmodus, wenn der angeschlossene PC heruntergefahren wird. Wieviel Leistung sie dann aufnimmt, konnte Buffalo auf der Messe noch nicht sagen. Immerhin steht fest, dass das Gerät in Deutschland noch im zweiten Quartal 2008 erscheinen soll. Einen genaueren Termin gibt es noch nicht, ebenso wenig wie konkrete Preise. Im Übrigen bestätigte Buffalo die schon aus Japan bekannten Daten.

Daneben zeigte Buffalo einen Streaming-Client namens "LinkTheater HD". Das Gerät verfügt gegenüber dem älteren LinkTheater über einen HDMI-Ausgang, der 1080i wiedergibt. Das neue Gerät verfügt nicht über WLAN, sondern wird per Fast-Ethernet angebunden – dafür kostet es aber auch nur 160,- Euro. Neben HDMI sind auch noch S-Video und Composite, ein analoger Stereo-Ausgang sowie optischer Digital-Ausgang für den Ton und zwei USB-2.0-Ports vorhanden.

Die Videoformate MPEG-1, MPEG-2, MPEG41, H.264 (MPEG4 AVC)1, WMV9, Xvid, AVI, HDV, AVCHD beherrscht das LinkTheater laut Buffalo. Eine DivX-Zertifzierung besitzt das Gerät nicht, da aber auch Xvid unterstützt wird, darf man auf grundlegende DivX-Kompatibilität hoffen, wenn auch Funktionen wie "Quarter Pel" wohl kaum unterstützt werden.

In einer kurzen Vorführung konnte der Player mit einer fixen Oberfläche und problemloser Wiedergabe von 1080p-Filmen in H.264 und WMV9 via Windows-Freigaben und UPnP-Servern überzeugen. Er soll noch im März 2008 auf den Markt kommen, im zweiten Quartal 2008 ist dann ein "LinkTheater HD Infinity" mit WLAN nach 802.11n Draft 2.0 geplant.


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