
Mit V-NAND ein neuer Flash-Speichertyp, lange Garantie und recht hohe Preise: Samsung will mit der neuen SSD-Serie 850 Pro den Maßstab setzen. Das gelingt bis auf einige Anfangsschwierigkeiten auch, die Samsung bis zum Marktstart beheben sollte.

Der seit Monaten laufende Test von Techreport nähert sich seinem Ende: Drei von sechs 2,5-Zoll-SSDs sind defekt. Zuvor wurden alle Laufwerke kontinuierlich beschrieben und gelöscht, alle erreichten 700 Terabyte. Das ist weit mehr, als die Hersteller den Geräten selbst zutrauen.

Der Spezialist für sehr schnelle SSDs auf PCI-Express-Karten, Fusion-IO, ist Sandisk 1,1 Milliarden US-Dollar wert. Beide Unternehmen haben sich bereits auf die Übernahme geeinigt, nur die Wettbewerbsschützer müssen noch zustimmen.

Der bislang einzige USB-Stick mit Lightning-Anschluss hat mehr als das Zehnfache der geforderten Summe auf Kickstarter eingespielt. Mehr als eine Million US-Dollar wurden von den Fans zugesagt, die den mindestens 80 US-Dollar teuren Stick haben wollen.

Wenn SSD-Samples mit einem anderen Controller ausgestattet sind als manche Endkundenversionen, und der Hersteller zugleich betont, die minimalen Geschwindigkeiten würden doch erreicht, aber nur die maximalen angibt, dann fühlen sich einige Kunden veräppelt.

Fujitsu bietet sein Speichersystem Eternus DX S3 nun auch in einer rein Flash-basierten Ausstattung an. Die Geschwindigkeit steigt entsprechend. 10 TByte Speicherplatz mit 24 SSDs kosten einen mittleren fünfstelligen Euro-Betrag.

Für HP ist die Verwendung von SAS-Festplatten mit 15.000 U/min keine günstigere Alternative für SSDs. Die Festplatten sollen dank der geringeren Leistungsfähigkeit nicht mehr mit der "nutzbaren", aber nicht realen Speicherkapazität der eigenen SSD-Lösung mithalten können.

Computex 2014 Apacer hat ein nur teilweise bestücktes RAM-Modul entwickelt, das entweder mit einem Solid State Driver im M.2-Format oder einer Compactflash-Karte kombiniert wird. Die Stromversogung gewährleistet der Steckplatz, die Sata-6-GBit/s-Schnittstelle überträgt die Daten mit bis zu 550 MByte pro Sekunde.

Computex 2014 Für Rechenzentren hat Intel eine neue Data-Center-SSD-Serie angekündigt. Die Modelle P3500, P3600 und P3700 gibt es als 2,5-Zoll- und Steckkartenausführung mit modernen Anschlüssen. Zudem sind hohe Kapazitäten geplant. Die IOPS-Werte beim Lesen befinden sich im mittleren sechsstelligen Bereich.

Die Micron-Tochter Crucial bringt eine SSD auf den Markt, die besonders bei kleinen Kapazitäten günstig ist und sogar Auslaufmodelle preislich schlägt. Vor allem das kleine 256-GByte-Modell lohnt sich preislich für den Einsatz als Bootmedium. Sandisk plant zudem eine Gamer-SSD mit zehn Jahren Garantie.

Das erst kürzlich an Avago verkaufte Unternehmen LSI Sandforce wechselt schon wieder den Besitzer. Seagate übernimmt die Abteilungen, die unter anderem die bekannten SSD-Controller herstellen. Vor allem Enterprise-SSDs will Seagate nun weiterentwickeln.

Synology hat einen Nachfolger für die mittlerweile in die Jahre gekommene Diskstation DS411slim auf den Markt gebracht. Das NAS-System DS414slim gehört zu den wenigen Angeboten, die nur für 2,5-Zoll-Laufwerke geeignet sind und so hohe Raid-Level bei geringem Platzbedarf ermöglichen.

Statt eines Arduino verwendet ein Musiker ein Raspberry Pi, um seine Floppys und Festplatten musikalisch zu steuern. Herausgekommen ist die Titelmusik des Films Zurück in die Zukunft.

Microsoft hat das Juni-Update für die Xbox One vorgestellt. Die Konsole wird um echte Namen für Freunde und eine Unterstützung von USB-Festplatten ergänzt. Weitere Verbesserungen betreffen Smartglass, den Oneguide für Deutschland und Xbox Live Gold.

Nicht auf eigene Schnittstellen, sondern auf Lizenzchips setzt AMD für Sata-Express. Dies geht aus taiwanischen Berichten hervor, laut denen AMD damit unter anderem die Entwicklung von Mainboards beschleunigen will.

Der Mblok von Kwelea sieht aus wie ein Spielewürfel und beinhaltet eine SSD, die über Bluetooth von bis zu sieben mobilen Geräten aus ansprechbar ist. So soll eine Mini-Cloud realisiert werden können.

Externe Festplatten werden bisher von der Xbox One nicht unterstützt, das ändert sich jedoch bald: Ein Entwickler zeigte ein Bild, bei dem der interne Speicher der Konsole mit einer USB-Festplatte um 500 GByte erweitert wurde.

Pioneer hat die Entwicklung einer Blu-ray-Disc mit 256 GByte pro Seite angekündigt, Double-Sided-Discs bieten 512 GByte. Der japanische Hersteller nutzt acht Layer, daher ist die Technik nur bedingt zu herkömmlichen Laufwerken kompatibel.

Zwei Magnete im Android-Tablet Tegra Note 7 sollen eigentlich verschiedene Betrachtungswinkel mit dem optional erhältlichen Cover ermöglichen. Nur sind diese so stark, dass Festplatten oder Magnetkarten zerstört und Herzschrittmacher stark beeinträchtigt werden können.

Sanho hat einen USB-Stick mit rückwärtigem Lightning-Anschluss vorgestellt. Mit dem iStick können Daten ohne Umweg über die Cloud zwischen PC, Mac und den mobilen Apple-Geräten transportiert werden.

Die größte Neuigkeit an Intels Haswell Refresh ist die M.2-Schnittstelle, die aber durch nur zwei PCIe-2.0-Lanes ausgebremst wird. Asrock hat das Z97 Extreme6 Mainboard vorgestellt, das SSDs mit vier PCIe-3.0-Lanes des Prozessors anbindet und so 1,2 GByte/s ermöglicht.

Intels Haswell Refresh und die M.2-Schnittstelle machen Schluss mit der 550-MByte/s-Grenze von Sata-6-GBit/s: Die neuen Chipsätze binden Solid State Drives mit PCIe an, SSDs erreichen so 800 MByte/s. In eine PCIe-Karte gesteckt überträgt Samsungs XP941 bis zu 1,2 GByte/s.

Die Western-Digital-Tochter HGST will Festplatten in Zukunft direkt ansprechbar machen. Mit der Open Ethernet Drive Architecture sollen sie unabhängiger agieren. Möglich machen das die Übertragung von Ethernet direkt auf den SATA-Stecker und ein Linux, das auf dem Festplattencontroller läuft.

CEO Steve Luczo von Seagate erwartet für das kommende Jahr erste Festplatten mit mindestens 8 TByte Kapazität. Vielleicht könnten auch 10 TByte erreicht werden, sagte der Manager bei Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen seines Unternehmens.

Die nach eigenen Angaben erste für Server geeignete 2,5-Zoll-SSD mit 4 TByte will Sandisk bald auf den Markt bringen. Das Laufwerk mit MLC-Flash ist aber vor allem für leseintensive Anwendungen vorgesehen und bei den IOPS langsamer als kleinere SSDs.

Die nächste Generation der Bandlaufwerke könnte enorm an Kapazität gewinnen. Sony hat eine Datendichte von 148 GBit/Quadratzoll erreicht. Das gelang durch besonders kleine Magnete Partikel, die zudem stabil gehalten werden können.

Promise hat seinen Thunderbolt-Adapter für Fibre Channel beschleunigt. Das voluminöse Gerät bietet nun Geschwindigkeiten von bis zu 8 GBit/s, um SAN-Systeme redundant anzubinden. Außerdem lässt sich auch 10-Gigabit-Ethernet alias 10GbE nutzen.

LibreS3 soll eine freie und API-kompatible Alternative zu Amazons Cloud-Speicherdienst S3 sein. Nun steht eine erste Version zum Testen bereit.

Synologys neues Embedded-NAS EDS14 ist vor allem für den Industrieeinsatz gedacht. Das Gerät übersteht erweiterte Temperaturbereiche bei laufendem Betrieb und kann damit sogar in einem Gefrierschrank eingesetzt werden. Als Besonderheit kann das System vergleichsweise schnell auf und von SDXC-Karten Daten sichern beziehungsweise einlesen.

OCZ hat das Revodrive 3550 für Spiele-PCs und Workstations vorgestellt. Die SSDs im Steckkartenformat nutzen acht PCIe-2.0-Lanes und sind mit 240, 480 sowie 960 GByte Fassungsvermögen verfügbar. Die Lebensdauer fällt mit gut 50 Terabyte vergleichsweise gering aus.

Sandisk und Toshiba haben den Start der 15-Nanometer-Fertigung für Flash-Speicher mit TLC-Technik angekündigt. Ab Frühsommer 2014 soll die Produktion von 16-GByte-Bausteinen mit Triple-Level-Cells beginnen.

Toshiba hat zwei neue Micro-SD-Speicherkarten mit UHS-II-Schnittstelle vorgestellt. Das 64-GByte-Modell liest 260 MByte und schreibt 240 MByte pro Sekunde. Ähnliche Karten gab es bisher nur im SD-Format.

Mit der M-Disc soll es möglich sein, Daten besonders lange zu sichern. Das Archivmedium gibt es nun auch als Blu-ray-Variante. Allerdings nur mit einer Schicht und zu einem höheren Preis als herkömmliche Rohlinge. M-Disc könnte eine Alternative zur kommenden Archival Disc von Sony und Panasonic sein.

Bei dem Versuch, den Heartbleed-Bug möglichst schnell aus seinen NAS-Systemen zu verbannen, ist Synology offenbar ein Fehler unterlaufen. Einige Rack- und Diskstation-Nutzer melden einen Systemstatus, der mit einem Ziegelstein vergleichbar ist. Auch Golem.de konnte auf einer NAS den Komplettausfall nachvollziehen.

Die Niederlande dürfen bei Urheberrechtsabgaben für legale Privatkopien die illegalen Kopien nicht mit einpreisen. Das hat der Gerichtshof der Europäischen Union entschieden.

Der britische Physiker Stuart Parkin erhält den mit einer Million Euro dotierten "Millennium Technology Prize". Er entwickelte die ersten Festplatten, die auf dem GMR-Effekt basieren. Dessen Entdecker waren zuvor mit dem Nobelpreis ausgezeichnet worden.

Seagate hat seine 3,5-Zoll-Festplattenserie Enterprise Capacity in der vierten Generation vorgestellt, die bis zu 6 TByte Daten speichern können und mit SATA (6 GBit/s) und SAS (12 GBit/s) angeboten werden.

Western Digital hat mit der WD My Passport Pro eine externe Festplatte vorgestellt, die mit gleich zwei 2,5-Zoll-Festplatten ausgerüstet ist und als RAID genutzt werden kann. Angeschlossen wird sie per Thunderbolt-Kabel.

Backblaze hat die 4. Generation der Open-Source-Speicherlösung Storage Pod vorgestellt. Damit können nach derzeitigem Stand der Technik kostengünstig 180 TByte Speicherkapazität verwaltet werden. Mit größeren Festplatten wären gar 270 TByte möglich.

Cebit 2014 Weil die erwarteten Stückzahlen noch gering sind, können die Hersteller von SSDs mit dem neuen Formfaktor m.2 diese nicht so günstig wie bisherige SSDs anbieten. Das ergaben Gespräche auf der Messe, Samsung nennt auch eine konkrete Zahl.

Cebit 2014 NAS-Hersteller Synology hat für die Modelle der vergangenen fünf Jahre eine neue Version seines Disk Station Managers fertiggestellt. DSM 5.0 markiert zusätzlich das teilweise Supportende für eine der alten NAS-Serien.

Cebit 2014 Und sie kommen doch mit m.2-Steckplatz: Intels neue Chipsätze H97 und Z97 sind in Hannover schon zu sehen, wenn auch leicht getarnt. MSI zeigt sich auf seinen Boards und plant auch Bundles für das neue SSD-Format.

Nachdem Mitte 2013 Sony und Panasonic gemeinsam bereits die Entwicklung einer Professional Optical Disc angekündigt haben, können die beiden japanischen Hersteller nun eine Roadmap präsentieren. Die offiziell als Archival Disc präsentierte Scheibe soll zunächst 300 GByte an Daten fassen können.

Die Medienserver des Projekts Plex weisen eine Lücke auf, die sich auch über das Internet ausnutzen lässt. Der Fehler ist bereits bereinigt, die Nutzer sollten auf die aktuelle Version umsteigen - auch wenn die Software auf einem NAS läuft.

Mit der Serie 730 stellt Intel einen Ableger seiner Enterprise-SSD für High-End-PCs vor. Die Laufwerke sind nicht nur schnell, sondern bieten auch eine lange Garantie bei hohem Schreibvolumen und Eignung für RAIDs. Dafür verlangt Intel aber einen recht hohen Preis.

Mit der neuen Serie "WD Purple" hat Western Digital Festplatten für den Einsatz mit Überwachungskameras vorgestellt. Die Laufwerke mit 1 bis 4 TByte eignen sich für den Dauerbetrieb und sind günstiger als die NAS-Laufwerke der Serie WD Red.

MWC 2014 Sandisk hat auf dem Mobile World Congress angekündigt, Micro-SD-Karten erstmals auch mit einer Speicherkapazität von 128 GByte anzubieten. Bislang gab es die winzigen Karten nur mit maximal 64 GByte.

Der NAS-Hersteller Synology hat kurzfristig ein Sicherheitsupdate für seine Disk- und Rackstations veröffentlicht. Die DSM-Version 4.3-3827 schließt nicht nur eine Sicherheitslücke, sondern entfernt auch gleich noch einen Schädling, der sich auf NAS-Systemen verbreitete.

Die nach eigenen Angaben schnellste SD-Speicherkarte der Welt will Sandisk ab April 2014 verkaufen. Dafür gibt es zwar bisher nur eine einzige Kamera, von höherem Lesetempo kann man aber auch mit einem neuen UHS-II-Cardreader profitieren. Beides ist recht teuer.

Facebook hat ein optisches Speichersystem entwickelt, das in einem Rack rund 1 Petabyte auf Blu-ray-Discs speichert. Entsprechende Systeme sollen selten benötigte Daten wie Backups speichern.